BANGKOK: Während der ersten fünf Tage der Neujahrsreiseperiode sind landesweit 1.185 Verkehrsunfälle registriert worden. Dabei kamen 207 Menschen ums Leben, weitere 1.141 wurden verletzt. Das teilte Gesundheitsminister Pattana Promphat am Sonntag (4. Januar 2026) mit.
Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum von Dienstag, 30. Dezember 2025 bis einschließlich Samstag, 3. Januar 2026.
Höchste Unfallzahlen in Phuket
Die Provinz Phuket verzeichnete mit 47 Unfällen die höchste Zahl an Verkehrsunfällen sowie mit 51 Verletzten auch die meisten Verletzten. Die meisten Todesopfer wurden in Bangkok gemeldet, wo 18 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. Lediglich neun der insgesamt 76 Provinzen blieben in diesem Zeitraum ohne Verkehrstote.
Hohes Tempo als größte Unfallursache
Als häufigste Unfallursache nannten die Behörden überhöhte Geschwindigkeit, die für 33 Prozent der Unfälle verantwortlich gemacht wurde, gefolgt von riskantem Einscheren mit 22 Prozent. In 73 Prozent der registrierten Unfälle waren Motorräder beteiligt.
Nach Angaben von Minister Pattana hatten viele Reisende am Sonntag bereits mit der Rückkehr nach Bangkok und in andere wirtschaftlich bedeutende Provinzen begonnen.
Fast 3.000 Bewährungsfälle
Der Generaldirektor der Bewährungsbehörde, Piya Raksakul, erklärte, dass im selben Zeitraum 2.957 Personen wegen Trunkenheit am Steuer unter Bewährung gestellt wurden. Weitere 160 Fälle betrafen Fahrten unter Drogeneinfluss, vier Personen wurden wegen rücksichtslosen Fahrens und zwei wegen überhöhter Geschwindigkeit belangt.