Wo ist die Russin Inna Obukhova?

Verschwunden: die 39-jährige Russin Inna Obukhova
Verschwunden: die 39-jährige Russin Inna Obukhova

KOH SAMUI: Zunächst sah es so aus, als sei die 39-jährige Russin Inna Obukhova am 21. April in Taling Ngam verwirrt aus ihrem Hotel Centra Coconut Beach gelaufen. Weil es seit einem Monat kein Lebenszeichen und keine Spur der Urlauberin gibt, befürchten Familienangehörige das Schlimmste.

Die Russin, 1,74 Meter groß, sehr schlank, brünett, war nach einem Ausflug zum Big-Buddha-Pier am 20. April desorientiert in ihrem Hotel aufgetaucht und das Personal musste sie beruhigen und in ihrem Zimmer ruhigstellen. Tags darauf ist sie nach Zeugenberichten zu Fuß aus dem Hotel geflüchtet und ließ ihr Gepäck zurück. Später gab es Aussagen, sie sei in Begleitung einheimischer Männer gesehen worden – diese Version wurde von der Polizei nicht offiziell bestätigt. Seit 21. April, 17 Uhr, hat nie wieder jemand etwas von Inna Obukhova gehört, die nur russisch spricht. Großangelegte Suchaktionen, auch über soziale Netzwerke und unter Mitwirkung ihrer angereisten Familie aus Russland, erbrachten keine Resultate. 

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 26.05.18 21:25
Nach dem Reaktionsbericht zu urteilen,
hätte die Dame sich ärztlich behandeln lassen müssen. Es sei denn, sie stand unter Drogen oder Alkoholeinfluss. Grundsätzlich ist das Pflaster in Thailand nicht gefährlicher als anderswo. Es sollte jedoch davon ausgegangen werden, dass eine 39jährige Frau genau weiß, worauf sie sich einlässt in einem fremden Land, zumal sie noch nicht einmal englisch spricht.
Hansruedi Bütler 26.05.18 19:30
Die Zeiten haben sich geändert,
sicher Herr Rudhart Boehmer. Jetzt tragen auch Expats und Touristen spektralfarbene Brillen.
Rudhart Boehmer 26.05.18 16:43
Verschwunden.....
Ist schon interessant, wie immer dieselben Kommentatoren versuchen aus einem Ereignis auf die touristische Qualitaet von Koh Samui und ihren Bewohnern zu schliessen. Auf fast jeden Urlaubsort passen treffen Begriffe wie "gefaehrliches Pflaster, todsicher, scheinbar oder bekanntes Muster" zu, wenn man mal naeher hinschaut. Die Zeiten haben sich geaendert aber nicht nur auf Koh Samui.....man muss nur mal nach Deutschland schauen....
Heinz Jörg 25.05.18 21:41
... sehr gefährliches Pflaster ...
Ich erinnere mich gerne, dass es für allein reisende junge Frauen bis vor ein paar Jahren mal ganz anders war. Viele lobten Koh Samui, dass man dort als solche in Ruhe gelassen wurde. Blöde Anmache gab es nur von anderen Touris aber nie von thailändischen Männern. Überhaupt war die Kriminalität wesentlich geringer als jetzt. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Polizei nicht sonderlich effizient mit ihren Ermttlungen ist und thailändische Täter recht milde behandelt werden, falls überhaupt welche ermttelt werden. Die Zeiten haben sich leider geändert.
Jack Norbert Kurt Leupi 25.05.18 18:18
Die " todsicheren " Inseln
Und schon wieder ist eine junge , hübsche Touristin vom " Radar " verschwunden ! Auf den Inseln im Süden ist es inzwischen für alleinreisende Touristinnen , besonders aus Europa , brandgefährlich ! Irgendwie lauert ein Dämon , der gerne mit Leichen tanzt !