Tollwut: Bangkok zur Epidemie-Zone erklärt

Foto: epa/Barbara Walton
Foto: epa/Barbara Walton

BANGKOK: Die Hauptstadt und ihre Nachbarprovinz Nonthaburi sind wegen anhaltender Tollwutfälle bis zum 4. April zu Epidemie-Zonen erklärt worden.

Laut dem stellvertretenden Direktor des Department of Livestock Development (DLD), Cheerasak Pipatpongsopon, werden alle streunende Hunde und Katzen eingefangen, gegen Tollwut geimpft und in Quarantäne gehalten. Alle Besitzer von Hunden und Katzen müssen ihre Tiere zum Impfen bringen. Ansonsten droht ein Bußgeld von 200 Baht für jedes Tier. Das DLD schätzt die Zahl der Straßenhunde und -katzen landesweit auf rund 3,4 Millionen. Seit Anfang des Jahres sind 359 Tollwutfälle in 37 Provinzen bekannt geworden, vor allem im Nordosten und im Süden des Landes. Die meisten Fälle werden mit 70 aus Roi Et gemeldet, dann folgen Surin (39), Yasothon (22), Songkhla (18) und Maha Sarakham (17).

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Leserkommentare

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Dracomir Pires 12.03.18 16:31
Nur 200 Baht Busse?
Das ist ja viel weniger, als den Köter zum Tierarzt zu bringen, ihn impfen zu lassen und wieder nach Hause zu transportieren.
Kurt Wurst 12.03.18 14:19
Bis zum 4. April
sollen alle Hunde und Katzen eingefangen bzw. geimpft sein? Oder wie verstehe ich das Ende der Einstufung als Epidemie-Zone?........Ach,... jetzt seh' ich's.......die Jahreszahl fehlt in dem Bericht.