BANGKOK: Thailands Außenminister Sihasak Phuangketkeow hat Berichte zurückgewiesen, wonach die Vereinigten Staaten Thailand um die Nutzung des U-Tapao International Airport als militärische Operationsbasis im Konflikt mit dem Iran gebeten hätten.
Nach Angaben des Ministers bezogen sich die Medienberichte auf ein Treffen am 4. März 2026 zwischen dem US-Botschafter in Thailand, Sean K. O’Neill, und der thailändischen Regierung. In diesem Gespräch sei die Nutzung des Flughafens als militärischer Ausgangspunkt für Angriffe auf ein anderes Land jedoch nicht thematisiert worden. Stattdessen seien die bilateralen Beziehungen, aktuelle internationale Entwicklungen, Verhandlungen über Importzölle sowie Fragen der Verteidigungskooperation besprochen worden.
Überflugrechte und Auftanken üblich
Sihasak erklärte, dass Kooperationen im Zusammenhang mit thailändischen Flughäfen im Rahmen internationaler Sicherheitsabkommen üblich seien. Dazu gehörten etwa Überflugrechte oder das Auftanken von Flugzeugen. Solche Vereinbarungen unterhalte Thailand mit zahlreichen Staaten. Die Nutzung eines Flughafens als Operationsbasis für militärische Angriffe gegen ein Land, zu dem Thailand gute Beziehungen pflege, entspreche jedoch nicht der politischen Linie des Landes.
Parallel dazu führt das Außenministerium Gespräche über die mögliche Evakuierung thailändischer Staatsbürger aus dem Iran. Nach Angaben des Ministers befinden sich derzeit mehr als 200 thailändische Staatsangehörige in dem Land. Vorrang habe ihre sichere Rückkehr nach Thailand.
Evakuierung über Land zur Türkei geplant
Geplant sei, die Ausreise schrittweise zu organisieren, abhängig davon, wer an welchem Tag zur Abreise bereit sei. Die Evakuierten sollen demnach auf dem Landweg aus Teheran bis zur türkischen Grenze gebracht werden. Ein entsprechender Plan liege bereits vor, Details könnten aus Sicherheitsgründen jedoch nicht öffentlich gemacht werden.
Thailand habe sich in dieser Frage sowohl mit der iranischen Botschaft in Bangkok als auch mit der thailändischen Botschaft in Teheran abgestimmt. Darüber hinaus stehe man mit den Vereinigten Staaten und Israel in Kontakt, um Route, Zeitpunkt und Ablauf der Evakuierung zu koordinieren. Der Vorgang werde als humanitäre Maßnahme betrachtet, bei der sichergestellt werden müsse, dass die gewählte Route frei von Kampfhandlungen sei.
Schutz der Thais hat oberste Priorität
Der Minister bekräftigte zugleich die grundsätzliche Haltung Thailands zu dem Konflikt. Vorrang habe die Sicherheit thailändischer Staatsbürger. Zudem sei Thailand keine Konfliktpartei und unterstütze eine Lösung durch diplomatische Verhandlungen statt durch militärische Mittel. Grundlage müsse das Völkerrecht sowie die Charta der Vereinten Nationen sein.
Sihasak wies zudem Kritik von einigen Experten und ehemaligen Regierungsvertretern zurück, die der Regierung eine unklare Position vorgeworfen hatten. Thailands Haltung sei eindeutig und ausgewogen, sagte er. Ziel sei es, die Interessen des Landes zu wahren und insbesondere die Sicherheit der mehr als 100.000 thailändischen Staatsbürger in der betroffenen Region zu gewährleisten.
Wäre der Artikel aufmerksam und vollständig gelesen worden, würde sich dies im Forenbeitrag deutlich widerspiegeln. Dieser wirkt jedoch auffällig unterwürfig gegenüber thailändischen Politikern und enthält zudem einen Vorwurf an angeblich auf-Trump-fende US-Amerikaner – ausser, es liegen andere Beweggründe vor.
Unweigerlich drängt sich der Eindruck auf, dass Forenteilnehmer existieren, die im besten Fall lediglich das (passive) Lesen und Schreiben an sich beherrschen.
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