BANGKOK: Das staatliche Zuschussprogramm „Thai Help Thai Plus“ ist nach Regierungsangaben in der ersten Woche auf große Resonanz gestoßen. Seit dem Start am 1. Juni 2026 wurden darüber Ausgaben von rund 14 Milliarden Baht abgewickelt.
Wie die stellvertretende Regierungssprecherin Lalida Persvivatana am Sonntag (7. Juni 2026) mitteilte, haben sich bislang 26,04 Millionen Menschen für das Programm registriert. Davon hätten bereits 21,85 Millionen Teilnehmer, entsprechend 84 Prozent, die Förderung in Anspruch genommen.
14 Milliarden Baht in einer Woche
Bis Samstag (6. Juni 2026) um 17.00 Uhr hätten die Teilnehmer Waren und Dienstleistungen im Wert von insgesamt 14,09 Milliarden Baht über das Programm gekauft. Davon entfielen 5,89 Milliarden Baht auf Eigenzahlungen der Verbraucher, während die Regierung weitere 8,20 Milliarden Baht im Rahmen des Zuschussmodells übernahm. Je nach Ausgabenkategorie beteiligt sich der Staat mit 40 bis 60 Prozent an den Kosten.
Große Beteiligung der Unternehmen
Nach Angaben der Regierung haben sich bislang 997.573 Händler und Dienstleister für die Teilnahme registriert. Darunter befinden sich 866.459 Unternehmen, die bereits an einem früheren Zuschussprogramm beteiligt waren, sowie 131.114 neue Teilnehmer. Weitere 3.613 Anträge werden noch geprüft, während 112.817 registrierte Anbieter die Teilnahmebedingungen bislang noch nicht bestätigt haben. Insgesamt wurden bereits in 925.033 Geschäften Käufe über das Programm abgewickelt.
Tausende schöpfen Zuschuss voll aus
Bis Freitagabend (5. Juni 2026) hatten nach Regierungsangaben zudem bereits 142.610 Teilnehmer den für diesen Monat vorgesehenen Zuschussbetrag von 1.000 Baht vollständig ausgeschöpft. Das Programm ist auf eine Laufzeit von vier Monaten angelegt und umfasst Ausgaben für Konsumgüter sowie Fahrkosten im öffentlichen Nahverkehr. Laut Lalida zeigten die bisherigen Zahlen, dass das Programm die lokale Wirtschaft wirksam unterstütze. Es senke die Lebenshaltungskosten der Bevölkerung, erhöhe die Einnahmen kleiner Händler und fördere den Geldumlauf in den Gemeinden landesweit.
Ab dem 15. Juni 2026 soll die Förderung zudem auf Ausgaben für Essenslieferdienste ausgeweitet werden.