Taxifahrer drohen, ihre Dienste einzuschränken

Foto: The Thaiger
Foto: The Thaiger

BANGKOK: Suvarnabhumis-Taxifahrer drohen mit Streik und Demonstrationen, sollte das Verkehrsministerium bei der geplanten Legalisierung App-basierter Fahrdienste für konventionelle Taxifahrer keinen fairen Wettbewerb ermöglichen.

Angeblich bereiten das Verkehrsministerium und die Straßenverkehrsbehörde die Legalisierung von Grab für den kommenden März vor. Den Taxifahrern sei die Bildung eines Ausschusses mit ihren Vertretern zugesagt worden. Inzwischen sei die Frist abgelaufen, die Thai Public Taxi Association sei nicht kontaktiert worden. Weiter wird kritisiert, dass die Taxifahrer auf ihren Antrag auf Erhöhung der Tarife und Flughafengebühren keine Antwort erhalten haben. Suvarnabhumis-Taxifahrer wollen sich am 7. November vor dem Verkehrsministerium versammeln. Zudem wollen sie ab 1. November die Anzahl der Gepäckstücke ihrer Fahrgäste begrenzen. Die Gesamtzahl der Gepäckstücke dürfe nicht größer sein als die Gesamtzahl der Passagiere im Fahrzeug. Passagiere mit mehr Gepäck müssten ein anderes Taxi rufen.

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Thomas Thoenes 28.10.19 15:24
Den Streik würde wer merken?
Oder wen interessieren? Grab freut sich und schickt gerne genügend Fahrzeuge um die fehlenden Abzocker zu ersetzen. Wer solche Drohungen und Forderungen aufstellt, sollte vorher mal überlegen auf welcher Seite die größere Abhängigkeit besteht. Sind wohl die Taxifahrer mehr abhängig von den täglichen Einnahmen um ihre Kredite zu begleichen oder die Kunden die wahlweise auf Grab oder öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können. Bin mal gespannt welche Forderungen kommen wenn (falls) die Hochgeschwindigkeitsstrecke fertig ist.
Ingo Kerp 28.10.19 13:14
1 Gast - 1 Koffer. Welche anderen Taxen kommen denn infrage bei 1 Gast + 2 Koffer? Ist es da nicht einfacher Grab zu bestellen, wo es keine Kofferbeschränkung á-la BKK Flughafentaxen gibt? Koennte sich für die Taxifahrer als Schuß ins Knie erweisen.

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