CHIANG RAI: Der geschäftsführende stellvertretende Ministerpräsident und Verkehrsminister Suriya Jungrungreangkit hat aufgrund der schweren Überschwemmungen und Erdrutsche im Norden Thailands ein umfassendes Hilfs- und Koordinationsprogramm eingeleitet. Die jüngsten Naturkatastrophen haben zu erheblichen Störungen geführt und das Leben vieler Menschen in den betroffenen Regionen beeinträchtigt.
Als Reaktion darauf hat Suriya die Eröffnung des „Ministry of Transport Disaster Command Centre“ angeordnet. Dieses Zentrum soll als zentrale Anlaufstelle dienen, um Anweisungen zu erteilen, Berichte über Vorfälle zu sammeln und die Zusammenarbeit zwischen internen und externen Behörden zu koordinieren. Ziel ist es, eine schnelle und effiziente Unterstützung zu gewährleisten und die Öffentlichkeit umgehend über wichtige Entwicklungen zu informieren.

In einem dringenden Aufruf hat Suriya alle zuständigen Behörden angewiesen, Überlebenspakete und lebenswichtige Hilfsgüter vorzubereiten und an die betroffenen Gemeinschaften zu verteilen. Die Verkehrswege werden besonders überwacht, Warnschilder aufgestellt und Mitarbeiter eingesetzt, die rund um die Uhr die Lage überwachen und bei Bedarf eingreifen sollen.
Besonders betroffen sind die Provinzen Nan, Phayao, Chiang Rai und Phrae, wo bereits 13 Orte auf acht Routen Schäden gemeldet haben. Das Ministerium für Autobahnen hält die Situation auf dem nationalen Autobahnnetz kontinuierlich unter Beobachtung und arbeitet daran, die Verkehrsbedingungen so schnell wie möglich zu normalisieren.

Für die Öffentlichkeit steht die Hotline 1586 zur Verfügung, die 24 Stunden erreichbar ist und Hilfe bei Notfällen bietet. Auch das Amt für ländliche Straßen hat Teams und Ausrüstung in Bereitschaft, um auf weitere Entwicklungen reagieren zu können.
Während die Airports of Thailand Public Co Ltd bestätigte, dass ihre Flughäfen nicht direkt von den Unwettern betroffen sind, haben sie dennoch Notfallpläne aktiviert.
Die Behörden bleiben in höchster Alarmbereitschaft und fordern die Bevölkerung auf, Warnungen ernst zu nehmen und sich auf weitere Anweisungen vorzubereiten.

Die aktuelle Situation hat mehrere Gebiete betroffen, die in den folgenden Regionen genau beobachtet werden müssen:
- 12 Provinzen im Norden: Chiang Rai, Chiang Mai, Mae Hong Son, Tak, Lampang, Phayao, Nan, Phrae, Sukhothai, Uttaradit, Phitsanulok, und Phetchabun.
- 7 Provinzen im Nordosten: Loei, Nong Khai, Bueng Kan, Nong Bua Lamphu, Udon Thani, Sakon Nakhon, und Nakhon Phanom.
- 4 Provinzen im Westen: Kanchanaburi, Ratchaburi, Phetchaburi und Prachuap Khiri Khan.
- 4 Provinzen im Osten: Nakhon Nayok, Prachinburi, Chanthaburi und Trat.
- 8 Provinzen im Süden: Ranong, Phang Nga, Phuket, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Trang, Phatthalung und Satun.