Sturm “Pabuk” traf 212.784 Menschen

Foto: Thethaiger
Foto: Thethaiger

THAILAND: Frühzeitige Warnungen und rechtzeitiges Handeln der Behörden haben dazu beigetragen, dass sich der Tropensturm “Pabuk” in Südthailand relativ glimpflich auswirkte.

Zwar gibt es noch keine offizielle Schätzung der Gesamtkosten, doch die thailändische Handelskammer gibt die wirtschaftlichen Verluste mit rund 150 Millionen US-Dollar an. Laut der thailändischen Abteilung für Katastrophenverhütung und Schadensminderung hat „Pabuk“ 212.784 Menschen in 2.635 Dörfern in 18 südlichen Provinzen getroffen. Berichten zufolge wurden sieben Menschen getötet, von denen zwei Freiwillige waren, die während Rettungsaktionen starben. Der Sturm beschädigte die Infrastruktur sowie 435 Schulen und 29 Krankenhäuser. Die Behörden hatten etwa 30.000 Menschen evakuiert.

Nach dem Sturm kämpften die am stärksten betroffenen Gebiete im Süden Thailands weiterhin mit Überschwemmungen, entwurzelten Bäumen und umgestürzten elektrischen Masten. „Pabuk“ bedrohte zudem den Lebensunterhalt von Tausenden, die auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen sind.

Das Kabinett hat eine Steuerrückerstattung für jene genehmigt, die nach dem Tropensturm Schäden an ihrem Haus oder am Auto reparieren müssen. Die Rückerstattung gilt für Schäden am Haus bis zu 100.000 Baht und für Autos bis zu 30.000 Baht. Reparaturen müssen vor dem 31. März 2019 ausgeführt werden. Steuern werden für dieses Jahr erstattet, der Antrag muss bis zum 31. März 2020 gestellt werden.

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