Songkran-Verkehr: Weiter weniger Tote und Verletzte

Die traditionell hohe Zahl an Verkehrstoten hat der  Songkran-Periode den Beinamen „sieben gefährliche Tage“ eingebracht. Foto: The Nation
Die traditionell hohe Zahl an Verkehrstoten hat der Songkran-Periode den Beinamen „sieben gefährliche Tage“ eingebracht. Foto: The Nation

BANGKOK: Auch am Sonntag, dem vierten der sogenannten gefährlichen Tage zu Songkran, ging die Zahl der Verkehrsunfälle, Toten und Verletzten zurück. Generalleutnant Damrongsak Kittiprapas, Assistent des nationalen Polizeichefs, lobte die Behörden für die strikte Durchsetzung der Gesetze, die zu einem Rückgang der Zahlen in der Unfallstatistik führten.

Am Sonntag wurden 567 Unfälle, 59 Todesfälle und 598 Verletzte registriert. Im Vergleich zum Vorjahr waren es an den vier Tagen 8,6 Prozent weniger Unfälle, 14 Prozent weniger Tote und 7,9 Prozent weniger Verletzte. Bislang hat Nakhon Si Thammarat mit 81 die meisten Unfälle verzeichnet, während Nakhon Ratchasima und Udon Thani mit jeweils elf die meisten Todesopfer meldeten.

Insgesamt wurden bisher von unter Alkoholeinfluss stehenden Motorisierten 3.695 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und 15.616 Führerscheine beschlagnahmt. Allein am Sonntag wurden 1.401 Fahrzeuge von betrunkenen Fahrern stillgelegt. Davon waren 1.056 Motorräder.

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Leserkommentare

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Mike Dong 16.04.19 21:45
Auf den Fernstrassen war weit weniger Verkehr. Habe auf der 304 am 11. bzw 16. zwischen Khorat u Rayong "Bestzeit" in dieser Dekade fahren können. Ganz wenige LKW, gab es da ein Fahrverbot ? Auf 2x350 km keine Polizei gesehen. Die Stände neben der Strasse leer. Keine Kontrolle gesehen. Jeweils vormittags gefahren. 8-13 Uhr.
Ernst Blum 16.04.19 15:02
wieder eionmal beschönigte Zahlen
Die Wahrheit wird hier ja ganz klein geschrieben
Volker Picard 16.04.19 09:24
Es wäre sehr erfreulich,
wenn in Thailand nicht nur an den "7 gefährlichen Tagen", sondern das ganze Jahr weniger Verkehrsunfälle zu verzeichnen wären. Priorität 1 ist nach wie vor: Keine Fahrten unter Alkoholeinfluß. Wenn jemand dabei geschnappt wird, muß er nach der Realisierung der Strafe selber begreifen: Das ist sehr teuer, lass es lieber. Außerdem müssen unbedingt "Nachschulungen" mit entsprechenden Foto´s den "Säufern" zeigen: Damit ist Dein schönes Leben vorbei, Du erhältst keine Anerkennung, sondern die Menschen akzeptieren so etwas nicht. Ich hoffe, die positive Tendenz wird sich weiterentwickeln und selbst die beknackten Säufer raffen: Kein Vorteil und keine Anerkennung.