Schweizer musste 6.000 Baht für Taxifahrt zahlen

Archivbild: robchad368 / Fotolia.com
Archivbild: robchad368 / Fotolia.com

BANGKOK: Ein Schweizer Geschäftsmann musste für eine Taxifahrt vom Flughafen Suvarnabhumi bis zum W Hotel im Bezirk Sathorn 6.000 Baht bezahlen.

Es war sein erster Besuch in Thailand. Der Fahrer hatte sein Taxameter nicht angestellt. Der Ausländer berichtete an der Rezeption seines Hotels von dem hohen Fahrpreis, konnte aber nicht das Kennzeichen des Fahrzeugs nennen. Mitarbeiter des Hotels checkten die Überwachungskameras und kontaktierten den Taxistand am Flughafen. Der Taxifahrer musste 5.400 Baht herausrücken, die dem Schweizer übergeben wurden. Dessen thailändischer Geschäftsmann bedankte sich bei den Hotelmitarbeitern, überreichte ihnen 1.000 Baht und schilderte den Vorfall auf Facebook. Krit Karnchanabatr schrieb: „Ich bin so wütend, das ist wie ein Schlag ins Gesicht. Was wird mein Partner seinen Freunden in der Schweiz über Thailand berichten?“ Nicht bekannt ist, ob der Taxifahrer von offizieller Seite bestraft worden ist.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
Klaus-Peter Schröder 29.03.16 19:04
Guten Tag, das größte Problem um den weg in die Zivilistin zu finden, lag nicht an der Thailändischen Bevölkerung, sondern an den USA, die dieses Land während des Vietnam Krieges für Ihre verkommene Arme als Ruhezone missbraucht hat. Nennt mir bitte ein einziges Land auf diesem Erdball, das nach dem Eingreifen der USA außer Kriminalität und Korruption, sich Perfektionieren konnte.
Jürgen Franke 29.03.16 17:22
Lieber Alex
Deinen Kommentar von 17:01 habe ich eigentlich von Herrn Ern erwartet. Aber auch das musste mal gesagt werden. Dank dafür.
Jürgen Franke 29.03.16 16:53
Die einzigste Konsequenz
Liezens Entzug , Auto stillgelegt. Gerichtsverfahren. Wo bleibt da der lange Arm der Militärregierung. Die Leute lachen sich doch hier kaputt und machen weiter, was sie wollen. Nun ist es einmal schief gegangen. Alles nicht so schlimm.
Jürgen Franke 29.03.16 16:34
Es ist davon auszugehen,
dass der Taxifahrer nicht bestraft wird. Warum auch. Wir wissen nun, dass diese Vorgehensweise der Normalfall ist. Diesmal hat es mal Pech gehabt. Ein Bravo dem Hotelpersonal.

Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.