Putin droht USA

​Jeder unfreundliche Schritt hat Auswirkungen

Foto: epa/Sergei Chirikov
Foto: epa/Sergei Chirikov

SINGAPUR (dpa) - Der russische Präsident Wladimir Putin warnt angesichts neuer Sanktionen der USA gegen sein Land vor Auswirkungen auf ein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump. «Alle unfreundlichen Schritte wirken sich irgendwie auf den Zeitplan der Arbeit und der Besprechungen aus», sagte der Kremlchef am Donnerstag bei seinem Besuch in Singapur russischen Medien zufolge. US-Vizepräsident Mike Pence habe ihm beim Ostasien-Gipfel versichert, dass sich die amerikanische Seite auf ein Treffen vorbereite. «Mal sehen, was passiert», kommentierte Putin.

Der Kremlchef und sein US-Kollege hatten beim Weltkriegsgedenken am Sonntag in Paris vereinbart, beim G20-Gipfel großer Industrie- und Schwellenländer Ende November in Argentinien zu reden.

Grundsätzlich sei Moskau bereit für «die Wiederherstellung einer vollwertigen Arbeit», wenn Washington auch dazu bereit sei, sagte Putin. Mit Trump wolle er etwa die Lage in Syrien, Nordkorea und die Beziehungen zum Iran besprechen. Die USA hatten wegen des Konflikts in der Ostukraine zuletzt neue Sanktionen gegen Russland verhängt.

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Leserkommentare

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Hansruedi Bütler 17.11.18 01:46
Richtig Khun Wilfried
Das äußerliche Geplänkel ist nur für die Medien und "Mainstream verwöhnten"! Beim Treffen in Paris sah man ja ganz klar, wie Putin Trump an den Oberarm "tatschte" und den Daumen hochhielt. Putin hat Trump ja viele Terabytes Daten über den "tiefen Staat" und seine Vergehen zugespielt. Russland, China, USA und einige asiatische Geheimdienste ziehen da am gleichen Strick und nur das zählt, nicht die Mainstream Lügen, welche für gutgläubige zurechtgeschnitten wurden.
Wilfried Stevens 16.11.18 12:14
Unangebrachter Titel
Vielleicht medienwirksam, aber spiegelt ja die Situation umgekehrt...wobei Präsident Trump intern gegen andere Mächte kämpft, um das Verhältnis zu normalisieren...