Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1456 US-Dollar
FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1456 (Freitag: 1,1467) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8729 (0,8720) Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,8729 (0,86653) britische Pfund, 185,33 (184,88) japanische Yen und 0,9257 (0,9248) Schweizer Franken fest.
Hochtief erstmals im Dax
ESSEN/FRANKFURT: Der Baukonzern Hochtief ist seit Montag im Dax. Sein Debüt im deutschen Leitindex gab Hochtief mit einem Kursanstieg um 0,6 Prozent. Hochtief verdrängte den Volkswagen-Großaktionär Porsche SE, der in den MDax abstieg und dort mit einem Abschlag von 1,8 Prozent gleich zu den schwächsten Werten gehörte. Hochtief stieg zum ersten Mal in den Dax auf.
Dieselpreis unter Vorkriegswert gefallen
MÜNCHEN: Wer am Wochenende Diesel getankt hat, kam dabei wahrscheinlich billiger weg als vor Ausbruch des Iran-Kriegs. Der bundesweite Tagesdurchschnittspreis am Freitag, Samstag und Sonntag lag für den Kraftstoff knapp unterhalb des Wertes vom 27. Februar, wie aus Daten des ADAC hervorgeht. Der billigste Tag war dabei der Freitag mit 1,733 Euro pro Liter Diesel, 1,3 Cent weniger als am letzten Tag vor dem Krieg.
Klage gegen Bonus-Coupons von Rewe zurückgezogen
KÖLN: Im Streit um Rabatt-Werbung in der Rewe-App hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg eine Klage gegen den Lebensmittelhändler zurückgenommen. Das teilte eine Sprecherin des Oberlandesgerichts (OLG) Köln mit. Der Senat habe eine andere Auffassung als die Vorinstanz. Damit ist das Urteil des Landgerichts Köln gegenstandslos.
Mercedes-Chefaufseher: «Zumutbar, wieder länger zu arbeiten»
STUTTGART: Mercedes-Aufsichtsratschef Martin Brudermüller hat eine Diskussion über wettbewerbsfähigere Arbeitskosten in Deutschland gefordert. Es sei in der schwierigen Situation zumutbar, wieder länger zu arbeiten. «Wir sollten ernsthaft die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche angehen», sagte Brudermüller dem «Handelsblatt». In der deutschen Autoindustrie ist bei den tarifgebundenen Unternehmen die 35-Stunden-Woche Standard.
Umfrage: Viele Deutsche sehnen sich nach Job im Ausland
NÜRNBERG/DÜSSELDORF: Viele Berufstätige in Deutschland können sich einen Job im Ausland vorstellen. Das ergab eine Umfrage des Instituts Appinio für die Jobseite Indeed. Demnach liebäugeln zwei Drittel mit der Möglichkeit, im Ausland tätig zu werden. Gefragteste Zielländer sind die USA, Großbritannien und die Schweiz - wobei das Interesse an den USA rückläufig gewesen sei.
Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut
MÜNCHEN: In Deutschland werden immer mehr Batteriespeicher gebaut. In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden etwa 225.000 Speicher mit einer Kapazität von 3,4 Gigawattstunden installiert, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilt. Das sind 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wichtigster Treiber des Wachstums waren dabei Großspeicher.
US-Notenbank: Früherer Fed-Chef Greenspan gestorben
WASHINGTON: Der frühere Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, ist tot. «Die Federal Reserve nimmt mit tiefer Trauer den Tod von Alan Greenspan zur Kenntnis», teilte die Notenbank mit. Greenspan wurde 100 Jahre alt. Er war von 1987 bis 2006 Vorsitzender des Gouverneursrats. Seine Beiträge zur Geldpolitik und zur wirtschaftswissenschaftlichen Theorie hätten diese Institution, die Wirtschaftswissenschaften sowie das Land nachhaltig geprägt.
China setzt weitere US-Firmen auf Exportkontrollliste
PEKING: China hat zehn weitere US-Unternehmen auf seine Exportkontrollliste gesetzt und ergreift damit im Handels- und Technologiestreit mit Washington erneut Gegenmaßnahmen. Exporteure dürfen den Firmen nach Angaben aus Peking keine Güter mehr liefern, die sowohl eine zivile als auch eine militärische Verwendung finden können.