Neues aus der Wirtschaft am Donnerstag

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1461 US-Dollar

FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1461 (Mittwoch: 1,1591) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8725 (0,8627) Euro.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86638 (0,86463) britische Pfund, 184,44 (185,82) japanische Yen und 0,9218 (0,9193) Schweizer Franken fest.


Bundesbank sieht Ende der Flaute erst im Herbst

FRANKFURT/MAIN: Die vom Iran-Krieg ausgebremste deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesbank erst im Herbst wieder etwas wachsen. Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung nach einer Flaute im Sommer im dritten Quartal 2026 wieder leicht um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zulegen, prognostiziert die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Juni.


Nur noch 3 Cent teurer: Diesel fast auf Vorkriegsniveau

MÜNCHEN: Seit der Entspannung im Nahen Osten sinken die Spritpreise zügig. Diesel kostete am Mittwoch im bundesweiten Tagesdurchschnitt nur noch 3 Cent pro Liter mehr als am 27. Februar, dem letzten Tag vor Kriegsbeginn, wie aus ADAC-Zahlen hervorgeht. Super E10 war 6,2 Cent teurer. Erste Daten vom Donnerstagmorgen deuteten auf weiter sinkende Preise hin.


Hoffnung im Wohnungsbau: Kräftiger Anstieg der Genehmigungen

WIESBADEN: Der Aufwärtstrend im kriselnden Wohnungsbau hält an. Gut 20.000 genehmigte Wohnungen in Neubauten und Bestandsgebäuden im April waren 9,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. In den ersten vier Monaten 2026 bewilligten die Behörden demnach 83.700 Wohnungen und damit fast 10.000 mehr als ein Jahr zuvor.


Verdi will mehr als die Hälfte der Ikea-Filialen bestreiken

BERLIN: Die Gewerkschaft Verdi ruft in den laufenden Tarifverhandlungen im Handel erneut zu bundesweiten Warnstreiks auf. Im Zentrum der Aktionen an diesem Freitag steht die Möbelhauskette Ikea. «In mehr als der Hälfte der Ikea-Einrichtungshäuser in Deutschland werden Beschäftigte in den Arbeitskampf treten», teilte Verdi mit. Beschäftigte anderer Handelsunternehmen beteiligen sich nach Angaben einer Sprecherin ebenfalls am Warnstreik.


Apple-Chef: Preiserhöhungen sind unvermeidlich

CUPERTINO: Apple wird als Reaktion auf die im KI-Boom gestiegenen Speicherchip-Kosten die Preise erhöhen. «Leider sind Preiserhöhungen unvermeidlich», sagte Apple-Chef Tim Cook dem «Wall Street Journal». Der gesamten Branche macht zu schaffen, dass mit dem Bau von Rechenzentren für KI die Speicherchip-Kapazitäten nicht reichen - und Preise daher steigen.


Blume bekräftigt Sparkurs - Abbau von 28.000 Stellen fix

WOLFSBURG: VW-Chef Oliver Blume hat seinen Sparkurs verteidigt. «2026 haben sich die Rahmenbedingungen der Automobilindustrie nochmals verschärft», sagte er laut Redemanuskript auf der Hauptversammlung. «Unsere Lage ist angespannt und anspruchsvoll.» Darauf müsse der Konzern reagieren. Ziel sei es, 2030 der «weltweit der attraktivste Automobilhersteller» zu sein.


Evonik baut bis Ende 2029 weitere 3.200 Stellen ab

ESSEN: Der Spezialchemiekonzern Evonik verschärft den Stellenabbau und weitet den Konzernumbau aus. Von 2027 bis Ende 2029 sollen insgesamt 3.200 Stellen wegfallen, davon 2.150 in Deutschland, wie der Essener MDax-Konzern mitteilte. Zudem kündigte Evonik an, das Polyester-Geschäft mit einem Jahresumsatz von rund 150 Millionen Euro einzustellen.


Lufthansa: Weniger Passagiere zu Ferienstart in Frankfurt

FRANKFURT/MAIN: Die Lufthansa erwartet nach dem Aus für ihre Tochter Cityline zum Auftakt der Sommerferien deutlich weniger Passagiere in Frankfurt. Zum Ferienbeginn in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rechnet die Hauptmarke Lufthansa samt den Töchtern City Airlines und Discover am Wochenende vom 26. bis 28. Juni mit rund 158.000 Fluggästen.

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