FRANKFURT: Nach den Zinssignalen der US-Notenbank Fed bleibt die 25.000-Punkte-Marke am Donnerstag der Dreh- und Angelpunkt für den Dax. Mit robusten Vorgaben aus Asien im Rücken startete der deutsche Leitindex solide in den Handel, obwohl die amerikanischen Währungshüter den Markt auf höhere Zinsen einstellten. Auch an den New Yorker Börsen zeichnet sich eine Stabilisierung ab nach ihren Vortagsverlusten.
Im frühen Handel konnte der Dax die 25.000er Marke etwas überschreiten. Zuletzt legte der Leitindex dann 0,2 Prozent auf 24.991 Punkte zu. Er behauptete damit einen Puffer zur 21-Tage-Linie, die im Juni bislang immer wieder getestet wurde. Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Werten gab allerdings um 0,4 Prozent auf 32.721 Zähler nach. Auf europäischer Bühne setzte der EuroStoxx 50 seine Rekordrally fort. Im Gegensatz dazu hat der Dax zu seiner Bestmarke von 25.507 Punkten noch etwas Weg vor sich.
Unter Führung des neuen Vorsitzenden Kevin Warsh hat die US-Notenbank Fed die von US-Präsident Trump geforderten Zinssenkungen nicht durchgesetzt, sondern eher Signale einer Straffung gegeben. Schon in Japan und Südkorea seien die «Käufer aber gleich wieder zurück gewesen», sagte am Morgen ein Händler. Etwas Erleichterung herrschte auch, dass US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian ihr Rahmenabkommen unterzeichnet haben. Laut dem Vermittlerstaat Pakistan tritt es mit «sofortiger Wirkung» in Kraft.