Neue Höhlenattraktion in Phetchaburi

Tropfsteinhöhle mit vier Ebenen und einzigartigen Naturformationen geöffnet

Blick in eine der großen Höhlenhallen mit beleuchtetem Steg und mächtigen Tropfsteinformationen. Bild: of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Blick in eine der großen Höhlenhallen mit beleuchtetem Steg und mächtigen Tropfsteinformationen. Bild: of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

PHETCHABURI: Das Wildschutzgebiet Khao Krapuk–Khao Tao Mo in der Provinz Phetchaburi öffnet eine bislang wenig bekannte Tropfsteinhöhle für Besucher. Die „Tham Khao Tao Mo“ gilt als bedeutendes Naturjuwel mit außergewöhnlichen geologischen Formationen und artenreichem Umfeld.

Nach Angaben der Gebietsverwaltung liegt die Höhle im Tambon Klat Luang, Bezirk Tha Yang, und zeichnet sich durch weitläufige Hallen sowie kunstvoll gewachsene Stalagmiten und Stalaktiten in vielfältigen Formen aus. Aufgrund ihrer landschaftlichen und ökologischen Bedeutung wird die Höhle als wichtiger Bestandteil des geschützten Naturraums eingestuft.

Vier Ebenen mit eigenen Besonderheiten

Ranger des Wildschutzgebiets und Besucher posieren vor markanten Stalaktiten und Stalagmiten im Höhleninneren. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Ranger des Wildschutzgebiets und Besucher posieren vor markanten Stalaktiten und Stalagmiten im Höhleninneren. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Die Tham Khao Tao Mo ist in vier Ebenen gegliedert, die jeweils eigene Besonderheiten aufweisen. Die erste Ebene trägt die Bezeichnung „Tor zum Himmel“ und ist geprägt von massiven Felssäulen sowie Felsformationen, die an einen dreiköpfigen Elefanten, einen Schwan und regionale Blütenformen erinnern. In der zweiten Ebene finden sich Gebilde, die mit einem Naga-Schlangenkopf sowie Papayafrüchten verglichen werden. Die dritte Ebene, das sogenannte „Kristallpalais“, ist von klaren, lichtreflektierenden Gesteinsformationen geprägt. Die vierte Ebene, „Wolkenpalais“ genannt, verfügt über einen natürlichen Wasserfallvorhang und eine Felsformation, die einer Darstellung der Göttin Guanyin mit Kind ähnelt.

Naturlehrpfad mit seltener Vegetation

Fledermäuse hängen in dichter Gruppe an der Höhlendecke – wichtiger Bestandteil des sensiblen Ökosystems. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Fledermäuse hängen in dichter Gruppe an der Höhlendecke – wichtiger Bestandteil des sensiblen Ökosystems. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Vor dem Höhleneingang führt ein rund 800 Meter langer Naturlehrpfad durch ein Gebiet mit seltener Kalksteinvegetation. Entlang des Weges lassen sich unter anderem besondere Blütenpflanzen beobachten. Zudem besteht die Möglichkeit, mit etwas Glück Wildtiere wie Schlangenarten, Schweinsaffen, Serau oder Plumploris in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen.

Strenge Schutzmaßnahmen gegen Nipah-Virus

Beleuchtete Treppenanlage führt durch den erschlossenen Besucherbereich der Höhle. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Beleuchtete Treppenanlage führt durch den erschlossenen Besucherbereich der Höhle. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Im Hinblick auf die Sicherheit weisen die Behörden darauf hin, dass strenge Vorsorgemaßnahmen zur Vermeidung einer möglichen Nipah-Virus-Übertragung umgesetzt werden. Besucher werden gebeten, während des Höhlenbesuchs Mund-Nasen-Schutz oder N95-Maske, Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. Direkter Kontakt mit Fledermauskot oder anderen Ausscheidungen soll vermieden werden. Außerdem wird darum gebeten, Fledermäuse nicht zu stören oder zu vertreiben und keine Früchte zu verzehren, die Spuren von Tierbissen aufweisen.

Hinweise bei möglichem Kontakt

Besucher erhalten von Rangern Informationsmaterial zu Sicherheits- und Schutzmaßnahmen vor dem weiteren Rundgang. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Besucher erhalten von Rangern Informationsmaterial zu Sicherheits- und Schutzmaßnahmen vor dem weiteren Rundgang. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Sollte es dennoch zu einem unbeabsichtigten Kontakt mit Ausscheidungen kommen, empfehlen die Behörden eine sofortige Reinigung mit Wasser und Seife. Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder neurologischen Auffälligkeiten innerhalb von 14 Tagen nach dem Besuch sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Sicherer Besuch unter Auflagen möglich

Ausgedehnter Höhlenraum mit unterschiedlich geformten Tropfsteinsäulen und Felswänden. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Ausgedehnter Höhlenraum mit unterschiedlich geformten Tropfsteinsäulen und Felswänden. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Die Gebietsverwaltung zeigt sich zuversichtlich, dass Besucher unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen die Höhle sicher besichtigen und die unterirdischen Naturformationen der Region kennenlernen können.

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HERBERT STEURER Dr 03.02.26 13:36
Wir wollten heute die Höhle besuchen. Benutzten Google Maps. Beim Tempel angekommen, kein Mensch, kein Mönch, viele Hunde, die das Aussteigen unmöglich machen und Affen. Trotz intensiver Suche kein Hinweisschild für einen Zugang. Sollte ja ein 1 km langer Aufstieg sein, aber wo? In der Nähe zumindest ein hervorragendes Pat Thai gegessen, sonst erfolglose Höhlensuche.

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