Messi gezeichnet: Beule am Kopf nach Kap-Verde-Kampf
MIAMI: Es war ein Kraft- und Kampfakt für Argentinien. Superstar Lionel Messi verlässt gezeichnet den Platz in Miami.
So gezeichnet verlässt Lionel Messi selten einen Rasen. Der 3:2-Kraftakt der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft nach Verlängerung in Miami gegen den krassen WM-Außenseiter Kap Verde verlangte aber auch dem achtmaligen Weltfußballer einiges ab.
Über dem rechten Auge trug Messi auf der Stirn eine mächtige Beule davon. «Oh, diese Beule», schrieb das argentinische Sportblatt «Olé». Englands Boulevardblatt «The Sun» befand: «Lionel Messi beendete den Thriller gegen Kap Verde mit einer schrecklichen Beule an der Stirn, die immer mehr anschwoll.»
Der mittlerweile 39-Jährige war in der Nachspielzeit der 90 Minuten nach einer Attacke gestürzt. Er prallte dabei mit dem Kopf an das Knie seines Gegenspielers. Zuvor hatte Messi in dem packenden Sechzehntelfinale den Titelverteidiger mit einem Tor in seiner typischen Art nach famoser Ballannahme in Führung gebracht. Es war bereits sein siebtes Tor im vierten Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko.
«Wir wussten, dass es ein hartes Spiel werden würde», sagte Messi nach der Partie. Aber die argentinische Nationalmannschaft, die in der 111. Minute durch ein Eigentor das entscheidende 3:2 bejubelte, kämpfe bis zum Schluss, betonte der Kapitän der Albiceleste. Notfalls halt auch mit Beule.