«Bild»-Bericht: Frankfurts Brown zum Medizincheck in München
MÜNCHEN: Der Wechsel von Nathaniel Brown steht offenbar kurz bevor. Der Linksverteidiger ist für Untersuchungen in München und soll anschließend seinen Vertrag unterschreiben.
Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern rückt offenbar näher. Der Linksverteidiger absolviert nach «Bild»-Informationen heute seinen Medizincheck in der Münchner Klinik Barmherzige Brüder.
Anschließend soll Brown einen Vertrag bis 2031 unterschreiben. Dem Bericht zufolge soll das Ablösepaket rund 55 Millionen Euro umfassen. Anfänglich soll die Eintracht, bei der der 23-Jährige noch einen Vertrag bis 2030 besaß, mehr als 60 Millionen Euro gefordert haben.
Erst im Oktober hatte Brown sein Debüt im Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann gefeiert. Nach nur fünf Länderspielen hatte er sich den Platz in der WM-Startformation erkämpft. Das Aus der DFB-Elf im Sechzehntelfinale gegen Paraguay konnte auch er nicht verhindern. Die deutsche Auswahl war mit 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden.
«Dagbladet»: Fußball-WM ist die beste Norwegen-Werbung aller Zeiten
OSLO: Die norwegische sozialliberale Boulevardzeitung «Dagbladet» (Oslo) kommentiert am Donnerstag den Einzug der norwegischen Fußball-Nationalmannschaft der Herren ins Achtelfinale der Weltmeisterschaft:
«Nur wenige Stunden nach dem Sieg sprachen sich die ersten für einen gesetzlichen Feiertag am Tag nach dem nächsten Spiel aus. Das Fußballfieber ist in vollem Gange. Kann das kleine Norwegen noch weiter kommen? Im Moment scheint nichts unmöglich.
Eines ist jedenfalls sicher: Das ist die beste Werbung für Norwegen aller Zeiten. Die ganze Welt spricht über die norwegische Nationalmannschaft - mit Wikingerhelmen, Runenschrift und einem Selbstbewusstsein, das die Gegner in den Grund stößt. Auch wenn dänische Sportkommentatoren mürrisch bemerken, dass «Norwegen jetzt auch Fußball spielen kann», sind wir noch lange nicht fertig damit, ihnen das unter die Nase zu reiben. Niemand kann dem mehr widerstehen. Ganz Norwegen hat das Fußballfieber gepackt.»