Nachrichten aus der Sportwelt am Dienstag

Die französische Spielerin Sophie Chauveau in Aktion. Foto: epa/Martin Divisek
Die französische Spielerin Sophie Chauveau in Aktion. Foto: epa/Martin Divisek

Biathlon-Weltmeisterin Chauveau darf nicht in die USA einreisen

SALT LAKE CITY: Der französischen Biathlon-Weltmeisterin Sophie Chauveau ist die Einreise in die USA verweigert worden. Wie die 24-Jährige am Dienstag bei Instagram mitteilte, verpasst sie deswegen den Weltcup ab Freitag in Soldier Hollow im US-Bundesstaat Utah. Es habe Probleme mit ihrem Einreiseformular Esta gegeben, schrieb Chauveau. Die Saison ist für sie aber noch nicht beendet, beim Saisonfinale nächste Woche in Canmore/Kanada will Chauveau wieder dabei sein. Sie hatte mit der Frauenstaffel bei der Weltmeisterschaft im Februar im tschechischen Nove Mesto die Goldmedaille gewonnen.


Nach Vorfällen gegen den FCK: Hansa leitet Maßnahmen ein

ROSTOCK: Fußball-Zweitligist Hansa Rostock will die zwei Fans, die beim Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern auf den Rasen gelangt sind, zur Rechenschaft ziehen. Der Club habe in beiden Fällen Strafanträge gestellt und will die zu erwartende finanzielle Strafe vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf die beiden Zuschauer umlegen, teilte der Club am Dienstag mit. Außerdem werde das Verfahren für ein bundesweites Stadionverbot über drei Jahre - der Höchstdauer für Ersttäter - eingeleitet. Bei der Partie gegen Kaiserslautern am Samstag war ein Zuschauer nach dem Treffer zum 0:3-Endstand durch Ragnar Ache auf das Spielfeld gelaufen und hatte versucht, die an der Eckfahne jubelnden FCK-Spieler zu attackieren.


Frauen des VfL Wolfsburg und FC Bayern im Pokal-Halbfinale

SINSHEIM: Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg dürfen weiter vom zehnten DFB-Pokal-Triumph in Serie träumen. Das Team um Kapitänin Alexandra Popp setzte sich am Dienstag im Viertelfinale beim Bundesliga-Rivalen TSG 1889 Hoffenheim mit 3:0 (2:0) durch und setzte seine beeindruckende Siegesserie fort. Liga-Spitzenreiter FC Bayern München gewann derweil beim Zweiliga-Club FC Carl Zeiss Jena ebenfalls mit 3:0 (3:0). Im Halbfinale am 30./31. März stehen auch die Frauen von Eintracht Frankfurt nach einem 4:1 (3:0) gegen den MSV Duisburg und die SGS Essen nach einem 2:1 (2:0) bei Bayer Leverkusen.


Dopingsperre von Tennisspielerin Halep drastisch verkürzt

LAUSANNE: Der Internationale Sportgerichtshof Cas hat die Doping-Sperre der rumänischen Tennisspielerin Simona Halep von vier Jahren auf neun Monate reduziert. Damit darf die frühere Weltranglistenerste ab sofort wieder spielen. Die 32-Jährige hatte eine von der International Tennis Integrity Agency (Itia) gegen sie verhängte Sperre wegen Verstößen gegen das Anti-Doping-Programm im Tennis angefochten und war damit nun teilweise erfolgreich, wie der Cas am Dienstag mitteilte. Halep hatte eine Aufhebung des Urteils beantragt. Die zweimalige Grand-Slam-Turniergewinnerin hatte während ihrer Teilnahme an den US Open im August 2022 eine positive Dopingprobe abgegeben.


Doppelpack Mbappé: PSG zieht ins Viertelfinale ein

SAN SEBASTIÁN: Paris Saint-Germain ist dank Fußball-Superstar Kylian Mbappé ins Viertelfinale der Champions League eingezogen. Die Franzosen setzten sich im Achtelfinal-Rückspiel am Dienstagabend mit 2:1 (1:0) bei Real Sociedad San Sebastián durch. Die erste Partie in Frankreich hatten sie mit 2:0 gewonnen. Mbappé brachte PSG schon in der 15. Minute mit einem Schlenzer in Führung. Im zweiten Durchgang legte er nach einem weiteren Solo nach (56.). Dem Ex-Dortmunder Mikel Merino (90.) gelang spät nur noch der Anschlusstreffer für die Basken.


Champions League: FC Bayern nach Sieg gegen Rom im Viertelfinale

MÜNCHEN: Der FC Bayern München steht im Viertelfinale der Champions League. Der deutsche Fußball-Rekordmeister setzte sich am Dienstagabend gegen Lazio Rom mit 3:0 (2:0) durch und schaffte im Achtelfinale trotz der 0:1-Niederlage im Hinspiel noch den Einzug in die nächste Runde. Die Tore für die Münchner in der heimischen Allianz Arena erzielten Harry Kane mit einem Doppelpack (39./66. Minute) und Thomas Müller (45.+2). Die Münchner wahrten mit dem Comeback in Europa vor 75.000 Zuschauern ihre wohl letzte Titelchance in dieser Saison. Trainer Thomas Tuchel bleibt zudem die Hoffnung auf einen glorreichen Abschied im Sommer.


Calmund: «Xabi Alonso geht nicht zu den Bayern»

WOLFSBURG: Bayer Leverkusens langjähriger Manager Rainer Calmund glaubt nicht an einen Wechsel von Xabi Alonso zum FC Bayern München. Langfristig hält er eine Rückkehr des Leverkusener Erfolgstrainers zu Real Madrid für deutlich wahrscheinlicher. «Xabi Alonso geht nicht zu den Bayern, denke ich. Er wird auch nicht Klopp-Nachfolger in Liverpool, denn dessen Nachfolge anzutreten, ist schwierig, weil Klopp bei den Reds als Heiliger gilt. Dessen Erbe anzutreten, ist so gut wie unmöglich», sagte Calmund in einem Interview der «Wolfsburger Allgemeinen Zeitung» (Dienstag). Der 75-Jährige rechnet damit, dass Alonso «mindestens noch ein Jahr bei Bayer bleiben wird, vielleicht auch zwei, um danach die Nachfolge von Carlo Ancelotti bei Real Madrid anzutreten».


Transfercoup im Tischtennis: TTC Fulda holt Ovtcharov

FULDA: Tischtennis-Star Dimitrij Ovtcharov wird in der kommenden Saison wieder in der deutschen Bundesliga spielen. Der TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell gab am Dienstag via Instagram die Verpflichtung des ehemaligen Weltranglisten-Ersten bekannt. Aktuell spielt der 35 Jahre alte Ovtcharov noch für den TTC Neu-Ulm. Der ambitionierte Club ist nach dem Rückzug aus der Bundesliga aber nur noch in der Champions League aktiv.


Fußball-EM: Telekom kooperiert bei Übertragungen mit Sky

BERLIN: Die Fußballfans können nun doch alle 51 Spiele der EM in Deutschland durch Live-Übertragungen bei Public Viewings sowie in vielen Bars und Restaurants sehen. Dies macht eine Kooperation der Deutschen Telekom mit Sky möglich. Wie die Telekom am Dienstag mitteilte, wird MagentaTV sein EM-Programm für die Gastronomie und offizielle Events über den Bezahlsender verfügbar machen. Die Telekom überträgt über ihr kostenpflichtiges Streaming-Angebot alle 51 Spiele live - darunter fünf Begegnungen exklusiv. Ein Großteil der Partien ist aber auch im Free-TV bei ARD, ZDF und RTL zu sehen.


Eintracht-Kapitän Rode hofft noch auf ein paar Spielminuten

FRANKFURT/MAIN: Eintracht Frankfurts verletzter Kapitän Sebastian Rode möchte nicht aufgeben und wenigstens noch ein paar Minuten in der Fußball-Bundesliga spielen. «Mein großes Ziel ist, am letzten Spieltag, wenn es die sportlichen Gegebenheiten zulassen, auf dem Feld zu stehen», bekräftigte der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler am Dienstag. Dass er am Saisonende seine Karriere beendet, hatte schon länger angekündigt. Rode hatte sich am 22. Februar im Conference-League-Spiel gegen Union Saint-Gilloise (1:2) eine Knieverletzung zugezogen. Nach einer Arthroskopie des Knies vor fünf Tagen ist er nun zuversichtlich mit Reha-Maßnahmen wieder so fit zu werden, dass er zumindest am 34. und letzten Spieltag der Saison gegen RB Leipzig noch einmal zum Einsatz kommen kann.


Paris-Nizza: Erster Sieg für Politt mit neuem Team

AUXERRE: Der deutsche Zeitfahrmeister Nils Politt hat den ersten Sieg im Trikot seines neuen Radrennstalls gefeiert. Der Kölner gewann mit dem UAE-Team am Dienstag das Mannschaftszeitfahren bei der Traditionsrundfahrt Paris-Nizza und profitierte auch vom später einsetzenden Regen. Dieser machte vor allem den beiden Topfavoriten Remco Evenepoel und Primoz Roglic mit ihren Teams eine gute Zeit zunichte. Damit übernahm UAE-Fahrer Brandon McNulty (USA) auch das Gelbe Trikot des Gesamtersten.


Reals Ancelotti warnt vor Leipzig: «Noch nicht entschieden»

MADRID: Trainer Carlo Ancelotti von Real Madrid hat vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch gegen RB Leipzig (21.00 Uhr/DAZN) vor Überheblichkeit gewarnt. Ungeachtet des 1:0-Erfolges im Hinspiel sei der Einzug ins Viertelfinale für den spanischen Fußball-Rekordmeister und Tabellenführer der Primera División noch lange nicht sicher, sagte der Italiener am Dienstag. Man wisse, dass Leipzig gefährlich sei und unter anderem schnell und gut von Abwehr auf Angriff umschalten könne, betonte der 64-Jährige. «Es ist zwar eine gute Gelegenheit, in einem für uns besonderen Wettbewerb weiterzukommen. Wir müssen uns aber von unserer besten Seite zeigen. Die Sache ist noch nicht entschieden.»


Bericht: Lazio-Fans stimmen in München Faschisten-Gesänge an

MÜNCHEN: Vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Lazio Rom ist es in München einem Medienbericht zufolge zu einem Vorfall mit Gäste-Fans gekommen, die faschistische Gesänge angestimmt haben sollen. Die italienische Zeitung «La Repubblica» veröffentlichte am Dienstag ein Handyvideo aus dem Hofbräuhaus, in dem Fußball-Anhänger von Lazio ein Lied anstimmen, an dessen Ende sie «Duce, Duce, Duce» (Führer) rufen - damit gemeint ist Italiens Faschisten-Diktator Benito Mussolini (1883-1945). Auf dem Video ist zudem zu sehen, wie einige Fans in dem bekannten Wirtshaus den bei Faschisten beliebten, sogenannten «Römischen Gruß» mit ausgestrecktem Arm zeigen - in Deutschland vergleichbar mit dem Hitlergruß. Die Polizei München bestätigte auf dpa-Anfrage, dass es am Montagabend einen Einsatz im Hofbräuhaus gab und Ermittlungen geführt werden. Details wurden zunächst nicht bekannt.


DFB-Frauen erwischen machbare Lose für EM-Qualifikation

NYON: Die deutschen Fußballerinnen haben bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 2025 in der Schweiz Losglück erwischt. Das Team von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch spielt in der Gruppe 4 gegen Österreich, Island und Polen. Dies ergab die Auslosung am Dienstag durch die UEFA in Nyon/Schweiz. Erspart blieb den DFB-Frauen als Gegner Europameister und Vize-Weltmeister England sowie die traditionell starken Schwedinnen und Däninnen. Zwischen April und Juli stehen sechs Spieltage an - noch bevor das deutsche Nationalteam bei den Olympischen Spielen in Paris (26. Juli bis 11. August) antritt.


Riesenslalom in Kranjska Gora wegen Schlechtwetters abgesagt

KRANJSKA GORA: Wegen schlechter Wetteraussichten ist der Weltcup-Riesenslalom der Männer am kommenden Samstag in Kranjska Gora abgesagt worden. Wie der Ski-Weltverband Fis mitteilte, wird der für Sonntag geplante Slalom in dem Skigebiet in Slowenien dafür um einen Tag vorgezogen.


Berichte: TV-Reporter Schlüter ersetzt Hellmann bei Prime Video

BERLIN: TV-Reporter Sebastian Hellmann erhält der «Sport Bild» zufolge keinen neuen Vertrag als Moderator der Champions-League-Spiele beim Streamingdienst Prime Video. Demnach werde der 56-Jährige in der kommenden Saison bei den Spielen der Fußball-Königsklasse durch den bisherigen DAZN-Reporter Alex Schlüter ersetzt. Auch «DWDL», «t-online» und «Sportbuzzer» berichteten über Schlüters bevorstehenden Wechsel. «Zum jetzigen Zeitpunkt können wir das nicht bestätigen», sagte eine Sprecherin des Prime-Video-Betreibers Amazon auf dpa-Anfrage. Grund für den Wechsel ist laut «Sport Bild» der Wunsch von Prime Video, mehr Exklusivität auf der Moderatoren-Position zu schaffen.


«Richtiger Weg»: Sporthilfe begrüßt Sportfördergesetz

FRANKFURT/MAIN: Die Deutsche Sporthilfe begrüßt den Entwurf zum neuen Sportfördergesetz. «Grundsätzlich unterstützen wir die Richtung der Optimierung der Sportförderung, wie vom Bundesinnenministerium vorgeschlagen, um die Bundesmittel noch leistungs- und potenzialorientierter einzusetzen», sagte der Sporthilfe-Vorstandsvorsitzende Thomas Berlemann der dpa. Sowohl die Einrichtung einer neuen Sportagentur als auch den Referenten-Entwurf halte die Sporthilfe konzeptionell für den richtigen Weg hin zu einer «effektiven und ganzheitlichen Sportförderung» in Deutschland. Der Deutsche Olympische Sportbund hatte hingegen den Entwurf des neuen Sportfördergesetzes abgelehnt. Die Pläne würden aus Sicht des DOSB die Ziele der Leistungssportreform gefährden und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem organisierten Sport infrage stellen, hieß es in einer Stellungnahme des Dachverbands nach der Gesetzesvorstellung in der vergangenen Woche.


Drei deutsche Springreiter für Weltcup-Finale qualifiziert

LAUSANNE: Drei deutsche Springreiter dürfen beim Weltcup-Finale im April in Riad starten. Hans-Dieter Dreher hatte nach 14 Stationen der Westeuropa-Liga Rang neun belegt und sich damit direkt einen der 18 Startplätze gesichert. Christian Ahlmann und Marcus Ehningkamen auf die Plätze 19 und 20, sind aber nach Angaben von Bundestrainer Otto Becker in Riad ebenfalls dabei. Ahlmann und Ehning erhalten frei werdende Plätze von Reitern unter den Top 18.


Broncos trennen sich von Quarterback Russell Wilson

DENVER: Die Denver Broncos und Quarterback Russell Wilson gehen getrennte Wege. Man habe den Spielmacher darüber informiert, ihn kommende Woche zu entlassen, teilte das NFL-Team aus Colorado am Montag (Ortszeit) mit. Wilson hatte nur zwei NFL-Saisons für die Broncos gespielt und in dieser Zeit 17 Niederlagen bei nur 11 Siegen gesammelt. Nach seinem Abschied von den Seattle Seahawks, mit denen er gegen die Broncos einst den Super Bowl gewann, hatte Wilson in Denver einen Fünfjahresvertrag mit einem Volumen von 242 Millionen US-Dollar unterschrieben. 39 Millionen US-Dollar davon sind ihm trotz der Trennung für die kommende Saison garantiert. Als möglicher Interessent an einer Verpflichtung des 35-Jährigen gelten die Pittsburgh Steelers.


Bucks gewinnen ohne Antetokounmpo gegen Clippers

MILWAUKEE: Die Milwaukee Bucks haben auch ohne den angeschlagenen Giannis Antetokounmpo ihr Heimspiel gegen die Los Angeles Clippers um Weltmeister Daniel Theis mit 113:106 gewonnen. Theis kam auf sieben Punkte und sechs Rebounds. Überragender Mann auf dem Platz war Damien Lillard mit 41 Punkten für die Gastgeber. Die Brookly Nets dagegen haben immer geringere Chancen auf zumindest das Play-In für die Playoffs. Mit Weltmeister-Kapitän Dennis Schröder unterlag der Tabellen-Elfte der Eastern Conference den Memphis Grizzlies 102:106. Schröder kam auf 13 Punkte und 9 Vorlagen.


Havertz erzielt 150.000. Tor in Englands Topliga

SHEFFIELD: Kai Havertz hat beim 6:0-Kantersieg des FC Arsenal in der Premier League bei Schlusslicht Sheffield United einen Meilenstein gesetzt. Der Fußball-Nationalspieler erzielte am Montagabend mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 4:0 laut Datenanbieter Opta das insgesamt 150.000. Tor in Englands Topliga. Als «History maker», als jemand, der Geschichte schrieb, bezeichnete ihn der Sender Sky Sports in einem Post dazu auf X (ehemals Twitter).


Sportchef sicher: Rangnick auch nach EM noch Österreich-Trainer

WIEN: Ralf Rangnick soll unabhängig vom Ausgang auch nach der Fußball-EM in Deutschland als österreichischer Nationaltrainer arbeiten. Das sagte Sportdirektor Peter Schöttel vom Österreichischen Fußball-Bund der Nachrichtenagentur APA. «Es ist ja auch seine erste Europameisterschaft. Ich weiß schon, dass er sehr fokussiert ist, damit er seine Ziele erreicht. Und er will definitiv auch zu einer Weltmeisterschaft», sagte Schöttel. Durch die erfolgreiche EM-Qualifikation soll sich der Vertrag des deutschen Trainers mit dem ÖFB automatisch bis zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko verlängert haben - sollte sich Österreich auch dafür qualifizieren.


Keine Ruhe in Formel 1 - BBC: Ermittlungen gegen Fia-Boss

PARIS: Einem Bericht der britischen BBC zufolge wird gegen den Präsidenten des Internationalen Automobilverbandes, Mohammed Ben Sulayem, wegen angeblicher Einflussnahme bei einem Formel-1-Rennen im vergangenen Jahr ermittelt. Laut dem Bericht soll sich die Ethikkommission der Fia damit beschäftigen. Mit einem Ergebnis der Untersuchung soll in vier bis sechs Wochen zu rechnen sein. Ein Informant soll erklärt haben, dass sich der 62 Jahre alte Fia-Chef aus Dubai beim Großen Preis von Saudi-Arabien am 19. März vergangenen Jahres dafür eingesetzt haben soll, dass eine Zeitstrafe gegen den spanischen Aston-Martin-Piloten Fernando Alonso zurückgenommen werden sollte. Die Strafe wurde tatsächlich annulliert, wodurch Alonso im Klassement letztlich seinen dritten Platz behielt.


Homophobe Gesänge: Werder-Transfer Grüll drei Spiele gesperrt

BREMEN/WIEN: Werder Bremens Sommer-Neuzugang Marco Grüll und der frühere Bundesliga-Profi Guido Burgstaller sind in der österreichischen Fußball-Bundesliga nach der Beteiligung an homophoben Gesängen ab sofort für drei Spiele gesperrt worden. Der Strafsenat der Liga ordnete die Sanktion wegen Diskriminierung an, wie das interne Gremium am Montagabend bekannt gab. Grüll und Burgstaller sind anschließend drei Spiele auf Bewährung. Zudem haben drei weitere Profis des Clubs Rapid Wien sowie Geschäftsführer Steffen Hofmann und Co-Trainer Stefan Kulovits Strafen kassiert.


Bericht: Horner traf sich zu Aussprache mit Verstappen-Manager

DUBAI: Red-Bull-Teamchef Christian Horner soll sich nach einer Frontalattacke aus dem Lager von Max Verstappen zur Aussprache mit dem Manager des Formel-1-Weltmeisters getroffen haben. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Das Gespräch zwischen Raymond Vermeulen und dem schwer unter Druck stehenden Briten soll am Montag in Dubai stattgefunden haben, hieß es in britischen Medienberichten. Horner war zuvor indirekt von Verstappens Vater Jos zum Rücktritt aufgefordert worden, da die Affäre um ein angeblich unangemessenes Verhalten des Teamchefs den Rennstall belaste. Titelverteidiger Max Verstappen soll bei dem Treffen ebenso nicht dabei gewesen sein wie sein Vater. Dafür sollen angeblich hochrangige Red-Bull-Mitarbeiter bei dem Meeting gewesen sein. Eine nicht weiter genannte Quelle berichtete, dass die Unterhaltung zwischen dem Verstappen-Manager und Horner gut verlaufen sein soll.


Grubauer stark bei NHL-Sieg der Seattle Kraken

CALGARY: Nationaltorwart Philipp Grubauer hat in der NHL mit den Seattle Kraken gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen und den Anschluss an die Playoff-Plätze gehalten. Gegen die Calgary Flames holte die Mannschaft des Rosenheimers am Montagabend ein 4:2. Grubauer parierte dabei starke 36 von 38 Schüssen auf sein Tor. Im Kampf um die Playoff-Plätze hat Seattle nun ebenso viele Punkte wie Calgary, muss allerdings weiter aufholen, um sich noch für die wichtigste Saisonphase in der besten Eishockey-Liga der Welt zu qualifizieren.

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Leserkommentare

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