Khao Yai verstärkt Sicherheitsmaßnahmen

Nach Sturzflut: Strenge Kontrollen an den Wasserfällen Sarika und Nang Rong

Trotz Sicherheitsvorkehrungen zieht der Sarika-Wasserfall weiterhin viele Besucher aus Nah und Fern an. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Trotz Sicherheitsvorkehrungen zieht der Sarika-Wasserfall weiterhin viele Besucher aus Nah und Fern an. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

NAKHON NAYOK: Der Nationalpark Khao Yai hat spezielle Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, um Touristen an den Wasserfällen Sarika und Nang Rong zu schützen, nachdem der Minister für natürliche Ressourcen eine strikte Überwachung zur Vorbereitung auf mögliche Sturzfluten und zur Unterstützung der Anwohner angeordnet hat.

Am Dienstag (14. Oktober 2025) erklärte Yosawat Thiansawat, Direktor des Amtes für Schutzgebietsverwaltung 1, dass nach der Sturzflut vom Sonntag (12. Oktober 2025) am Sarika-Wasserfall Vizepremierminister und Ressortminister Suchart Chomklin seine Besorgnis geäußert und die Behörden angewiesen habe, verstärkt auf Sturzfluten vorbereitet zu sein und Touristen sowie Anwohner in der Umgebung zu unterstützen. Auch der Generaldirektor der Abteilung für Nationalparks, Wildtiere und Pflanzenarten, Attapol Charoenchansa, habe den Khao-Yai-Nationalpark und das Schutzgebietsamt 1 (Prachin Buri) angewiesen, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen und die Lage kontinuierlich zu beobachten.

Rettungsausrüstung vollständig einsatzbereit

Rote Warnflagge und Rettungsring weisen auf erhöhte Vorsicht hin – Ranger überwachen ständig den Wasserstand.
Rote Warnflagge und Rettungsring weisen auf erhöhte Vorsicht hin – Ranger überwachen ständig den Wasserstand.

Yosawat führte weiter aus, dass das Amt umfassende Vorsichtsmaßnahmen getroffen habe: Alle Rettungsgeräte – Schwimmwesten, Rettungsringe, Seile, Warnflaggen, Hinweisschilder und Erste-Hilfe-Sets – seien zu 100 Prozent einsatzbereit. Die Beamten seien angewiesen, Notfallmeldungen zu trainieren und die Wetter- und Wasserlage rund um die Uhr über das Meteorologische Amt und das Bewässerungsamt zu verfolgen.

Ranger warnen Besucher vor gefährlichen Strömungen

Ranger und Mitarbeiter des Nationalparks kontrollieren die Sicherheitslage und informieren Besucher vor Ort. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Ranger und Mitarbeiter des Nationalparks kontrollieren die Sicherheitslage und informieren Besucher vor Ort. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Besonderes Augenmerk liege darauf, Wasserstände und mögliche Sturzfluten zu überwachen. Touristen würden sofort gewarnt, sobald die Strömung stark zunimmt. Es ist streng verboten, gefährliche Bachstellen zu überqueren oder dort zu baden. Wenn sich das Wasser verfärbt oder stark eintrübt, sollen Besucher umgehend in sichere Bereiche gebracht werden. Zudem werden Touristen angehalten, beim Wandern vorsichtig zu sein: Im Fall einer plötzlichen Flut sollen sie ruhig bleiben und lieber durchs Wasser waten, statt über Felsen zu springen, um Ausrutschen zu vermeiden. Jeden Abend erfolgt eine Kontrolle, um sicherzustellen, dass niemand vermisst wird. Darüber hinaus sollen die Behörden mit lokalen Organisationen zusammenarbeiten – darunter Dorfgemeinschaften, Gemeinden (Tambon-Verwaltungen) und Bezirksämter –, um im Notfall rasch Hilfe leisten zu können.

Lage derzeit unter Kontrolle und stabil

Nach starken Regenfällen sichern Absperrseile und Warnfahnen gefährliche Bereiche entlang des reißenden Wassers. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Nach starken Regenfällen sichern Absperrseile und Warnfahnen gefährliche Bereiche entlang des reißenden Wassers. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Derzeit ist die Lage an beiden Wasserfällen normal. Es gibt gelegentliche Regenschauer am Nachmittag, mit einer Niederschlagsmenge von 26,2 mm (vom Abend des 12. bis zum Nachmittag des 13. Oktober 2025). Touristen können sichere Bereiche weiterhin besuchen und dort baden.

Warnseile und Flaggen sichern Gefahrenzonen

Warnsignal am Hang: Besucher werden aufgefordert, bei steigendem Wasserstand sofort sichere Zonen aufzusuchen. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)
Warnsignal am Hang: Besucher werden aufgefordert, bei steigendem Wasserstand sofort sichere Zonen aufzusuchen. Bild: Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation (DNP)

Zur Sicherheit wurden an gefährlichen Stellen Absperrseile und rote Warnflaggen angebracht, Rettungsringe bereitgestellt und Kommunikationsgeräte rund um die Uhr in Betrieb genommen. Der Khao-Yai-Nationalpark bleibt wie gewohnt für Besucher geöffnet und informiert fortlaufend über Sicherheitsmaßnahmen – mit höchster Priorität für den Schutz der Touristen.

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