Japanische Betrügerbande wird abgeschoben

Foto: The Nation
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PATTAYA: Die Immigration wird am Freitag 15 Japaner in ihr Heimatland abschieben. Sie sollen über ein Callcenter in Pattaya Landsleute um umgerechnet mehr als 58 Millionen Baht betrogen haben.

Laut dem Immigrationschef Generalleutnant Sompong Chingduang wurde die Bande bereits am 29. März in einem gemieteten Haus in der Siedlung Siam Royal Ville in Pattaya festgenommen. Der Vermieter hatte die Polizei über die verdächtigen Aktivitäten der Japaner informiert. Die Polizei fand Telefone, Computer und Dokumente über Betrugsopfer in Japan. Die 15 haben ihre Gefängnisstrafe verbüßt, weil sie ohne Erlaubnis in Thailand gearbeitet hatten, und können jetzt nach Japan transportiert werden.

Generalmajor Archayon Kraithong, Divisionskommandeur der Immigration, informierte die Medien, dass die Bande mehr als 200 Opfer in Japan eingeschüchtert oder getäuscht und mehr als 200 Millionen Yen erbeutet hatte. Wenn die Japaner erfuhren, dass die Opfer alleine lebten, drohten sie, Kollegen nach Japan zu schicken, um sie auszurauben oder zu töten. Ein Gericht in Tokio erließ Haftbefehl.

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Ingo Kerp 23.05.19 13:52
Die Freude der abgeschobenen Japaner über die Rückkehr ins Heimatland dürfte sich wohl sehr in Grenzen halten.

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