NAKHON RATCHASIMA: Am Mittwochmorgen verhaftete die Polizei den gesuchten Serienmörder Somkid Phumphuang in einem Zug zwischen Surin und Bangkok am Bahnhof Pak Chong in der Provinz Nakhon Ratchasima. Der 55-Jährige soll in Khon Kaen eine Frau ermordet haben.
Beamte fanden Somkid um 10.35 Uhr in einem Zugabteil schlafend und allein am Fenster sitzend. Er trug eine Mütze, sein unteres Gesicht war mit einer Maske bedeckt, und er hatte sich mit einer Jacke bedeckt. Laut Medienberichten wurde er von zwei Studenten identifiziert und bei der Polizei angezeigt. Laut der Polizei hatte Somkid eine Fahrkarte am Bahnhof Buriram gekauft. Er widersetzte sich der Verhaftung nicht. Der Verdächtige wurde zur Vernehmung in das Büro der Provinzpolizei 3 im Bezirk Nong Sarai gebracht.
Somkid alias „Thailands Jack the Ripper“ wird verdächtigt, eine 51-jährige Frau am Sonntag in ihrem Haus im Dorf Ban Mai Chai Mongkol in der Provinz Khon Kaen ermordet zu haben. Die Polizei glaubt, dass die geschiedene Frau das sechste Opfer von Somkid ist. 2005 wurde er wegen Mordes an fünf Frauen zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Berufungsgericht bestätigte im August 2012 die lebenslange Haftstrafe des Strafgerichts, das die Todesstrafe in eine lebenslange Haft umwandelte, weil der Angeklagte seine Taten gestand. Somkid wurde am 17. Mai dieses Jahres auf Bewährung freigelassen. Laut der Strafvollzugsbehörde soll er ein vorbildlicher Gefangener gewesen sein.
Berichten zufolge arbeitete die ermordete Frau als Hotelangestellte. Sie ließ Somkid am 2. Dezember in ihr Haus einziehen, ihrem Sohn sagte sie, der Mann würde ihr ein Auto kaufen. Die Frau starb an Erstickung. Ihre Handgelenke und Knöchel waren zusammengebunden. Um ihren Hals war ein elektrischer Draht befestigt, der mit durchsichtigem Klebeband festgehalten wurde.