Flutgefahr entlang des Chao Phraya

Behörden warnen vor ungewöhnlich hohen Pegeln

Der Chao-Phraya-Fluss führt in Bangkok erhöhtes Wasser. Behörden warnen wegen hoher Gezeiten vor möglichen Überflutungen in tiefliegenden Uferzonen. Archivbild: epa/Barbara Walton
Der Chao-Phraya-Fluss führt in Bangkok erhöhtes Wasser. Behörden warnen wegen hoher Gezeiten vor möglichen Überflutungen in tiefliegenden Uferzonen. Archivbild: epa/Barbara Walton

BANGKOK: Die Bewohner Bangkoks sowie von sechs angrenzenden Provinzen sind aufgefordert worden, sich zwischen dem 18. und 22. Januar 2026 auf ungewöhnlich hohe Wasserstände einzustellen.

Nach Angaben des Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) besteht in diesem Zeitraum ein erhöhtes Risiko für Überläufe von Flüssen und Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten entlang der Wasserläufe. Betroffen sind neben Bangkok die Provinzen Pathum Thani, Nonthaburi, Nakhon Pathom, Samut Sakhon, Samut Songkhram und Samut Prakan.

Höchststände am Morgen erwartet

Berichte des hydrographischen Dienstes der Königlich Thailändischen Marine zufolge werden die Wasserstände im Chao-Phraya-Fluss, insbesondere im Bereich des Marinehauptquartiers und der umliegenden Zonen, deutlich ansteigen. DDPM-Generaldirektor Teerapat Kachamat erklärte, die höchsten Pegelstände würden jeweils zwischen 07.00 und 10.00 Uhr morgens erwartet. In dieser Zeit könne es zu einem Übertreten der Ufer sowie zu steigenden Wasserständen in Flüssen und Kanälen kommen.

Gefahr für tiefliegende Uferzonen

Besonders gefährdet seien niedrig gelegene Gebiete, darunter Wohnsiedlungen außerhalb permanenter Hochwasserschutzanlagen oder provisorischer Barrieren. Anwohner sowie Betreiber von flussnahen Einrichtungen wie schwimmenden Restaurants und Bauprojekten wurden aufgefordert, die Lage aufmerksam zu verfolgen, amtliche Hinweise zu beachten und vorsorgliche Maßnahmen zu ergreifen.

Zugleich wies Teerapat die lokalen Behörden an, Einsatzmittel, Maschinen und Bereitschaftsteams vorzubereiten und in Risikogebieten bereitzuhalten, um im Bedarfsfall rasch reagieren und betroffene Einwohner unterstützen zu können.

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Michel Maillet 18.01.26 17:00
@Mayer
Bangkok sinkt, allerdings nicht in der Geschwindigkeit wie sie in verschiedenen Medien panikartig geschildert wird. Trotz reißerischer Überschriften wie Anfang der 80er "bis 2010 komplett überflutet" dann etwa um die Jahrtausendwende "Spätestens bis 2030 muss Bangkok aufgegeben werden" sind trotzdem Maßnahmen erforderlich.
Auch hat der steigende Meeresspiegel mit seiner zähnefletschenden Attitüde, Städte zu verschlingen, diese Bedrohung noch nicht so richtig umsetzen können. Hingegen ist Starkregen und der Gegendruck ein natürliches Problem und weitere Watergates und der Zeit angepasste Bauregelungen ein Muss. Ob man sich die Polder zum Vorbild nehmen sollte?
Norbert Mayer 18.01.26 10:47
Liegt Bangkok zu tief - wie/siehe Jakarta
Wird Bangkok mittel-/langfristig das Schicksal von Jakarta erleiden ?
Ich bin gespannt, ob Thailands Regierung irgendwann einmal einen "Notfallplan" erstellt.

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