BANGKOK: Die Bewohner Bangkoks sowie von sechs angrenzenden Provinzen sind aufgefordert worden, sich zwischen dem 18. und 22. Januar 2026 auf ungewöhnlich hohe Wasserstände einzustellen.
Nach Angaben des Department of Disaster Prevention and Mitigation (DDPM) besteht in diesem Zeitraum ein erhöhtes Risiko für Überläufe von Flüssen und Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten entlang der Wasserläufe. Betroffen sind neben Bangkok die Provinzen Pathum Thani, Nonthaburi, Nakhon Pathom, Samut Sakhon, Samut Songkhram und Samut Prakan.
Höchststände am Morgen erwartet
Berichte des hydrographischen Dienstes der Königlich Thailändischen Marine zufolge werden die Wasserstände im Chao-Phraya-Fluss, insbesondere im Bereich des Marinehauptquartiers und der umliegenden Zonen, deutlich ansteigen. DDPM-Generaldirektor Teerapat Kachamat erklärte, die höchsten Pegelstände würden jeweils zwischen 07.00 und 10.00 Uhr morgens erwartet. In dieser Zeit könne es zu einem Übertreten der Ufer sowie zu steigenden Wasserständen in Flüssen und Kanälen kommen.
Gefahr für tiefliegende Uferzonen
Besonders gefährdet seien niedrig gelegene Gebiete, darunter Wohnsiedlungen außerhalb permanenter Hochwasserschutzanlagen oder provisorischer Barrieren. Anwohner sowie Betreiber von flussnahen Einrichtungen wie schwimmenden Restaurants und Bauprojekten wurden aufgefordert, die Lage aufmerksam zu verfolgen, amtliche Hinweise zu beachten und vorsorgliche Maßnahmen zu ergreifen.
Zugleich wies Teerapat die lokalen Behörden an, Einsatzmittel, Maschinen und Bereitschaftsteams vorzubereiten und in Risikogebieten bereitzuhalten, um im Bedarfsfall rasch reagieren und betroffene Einwohner unterstützen zu können.
Auch hat der steigende Meeresspiegel mit seiner zähnefletschenden Attitüde, Städte zu verschlingen, diese Bedrohung noch nicht so richtig umsetzen können. Hingegen ist Starkregen und der Gegendruck ein natürliches Problem und weitere Watergates und der Zeit angepasste Bauregelungen ein Muss. Ob man sich die Polder zum Vorbild nehmen sollte?