BANGKOK: Ferraris erstes vollelektrisches Modell, der Ferrari Luce, sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Nach seiner Vorstellung Ende Mai in Rom wurde in der Auto-Welt sofort darüber gesprochen.
Überraschend war dabei nicht nur die Technik des Wagens, sondern vor allem sein Aussehen. Viele Fans finden, dass Ferrari mit dem neuen Design mutig einen ganz neuen Weg einschlägt, während andere meinen, der Wagen sehe ganz anders aus als das, was man normalerweise mit Ferrari verbindet. Genau diese Diskussion scheint aber das Interesse eher noch zu steigern als zu bremsen.
Ferraris Einstieg ins Elektrozeitalter
Der Name „Luce“, italienisch für „Licht“, passt gut zu dem Modell, denn für Ferrari beginnt damit eine neue Ära. Es ist das erste viertürige Elektroauto der Marke und bietet Platz für fünf Personen. Entwickelt wurde das Design vom Studio LoveFrom unter der Leitung von Jony Ive und Marc Newson. Beide sind für ihre Arbeit im Produktdesign bekannt und haben dem Wagen ein sehr modernes Erscheinungsbild gegeben.
Auch innen unterscheidet sich der Luce deutlich von klassischen Ferrari-Modellen. Weil die Plattform komplett für ein Elektroauto entwickelt wurde, wirkt der Innenraum offen und großzügig. Es gibt mehr Bewegungsfreiheit, und Ferrari beschreibt das Modell selbst als den komfortabelsten Wagen, den die Marke bisher gebaut hat. Trotzdem bleibt das typische Ferrari-Gefühl erhalten: hochwertige Materialien, klare Linien und ein Cockpit, das ganz auf den Fahrer ausgerichtet ist.
1.050 PS und über 530 Kilometer Reichweite
Technisch beeindruckt der Luce ebenfalls. Vier Elektromotoren liefern zusammen 1.050 PS und sorgen dafür, dass das Auto in nur zweieinhalb Sekunden von null auf hundert beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 310 Kilometern pro Stunde. Mit seiner großen Batterie soll der Wagen über 530 Kilometer Reichweite schaffen und lässt sich mit Schnellladung in kurzer Zeit wieder aufladen.
In Europa kostet der neue Ferrari rund 550.000 Euro. In Thailand wird der Preis wegen Importkosten deutlich höher liegen und wahrscheinlich über 40 Millionen Baht erreichen. Trotzdem ist die Nachfrage dort schon jetzt besonders groß. Laut Ferraris offiziellem Händler in Thailand gibt es dort momentan sogar die meisten Vorbestellungen in ganz Südostasien.
Der Ferrari Luce zeigt damit ziemlich deutlich, wohin Ferrari in Zukunft will: elektrisch, modern und etwas anders als bisher – ohne dabei den Anspruch aufzugeben, außergewöhnliche Sportwagen zu bauen. Genau das macht ihn im Moment zu einem der meistdiskutierten neuen Autos weltweit.
Mein Vorhaben mit Solardach u. EV konnte ich leider noch nicht umsetzen: zu viel (negativen Stress) um die Ohren.
Als ein - bekanntermaßen China gegenüber freundlich Gesinnter - möchte ich deinem Post betr. Sicherheit noch was hinzufügen.
Die Chinesen benützen ja häufig blumige Begriffe. So nennen sie bspw. ein gutes mehrgängiges Menue "die 7 Köstlichkeiten des Kaisers".
Bei der Batterieherstellung ist es nach neuen chin. Richtlinien nicht anders: ihre Tests, um die Kriterien zu erfüllen, nennen sie "die 6 Folterungen" (Torture):
1. Brenntests bei großer Hitze. 2. Fallen lassen aus großer Höhe. 3. Biegetests 4. Nägel einschlagen 5. In Salzwasser werfen und 6. Crash-Versuche. Dabei halten ihre Batterien 1 Mill. km ohne Leistungsverlust und sind zudem völlig ohne Gift.
Wenn die Chinesen sich vorstellen, dass ein Ladevorgang so schnell sein soll wie tanken, dann machen sie das:
In 5 Min. 470 km bei BYD und in 9 Min. 90% voller Akku. Nicht weniger als 20k Batterie-Spezialisten allein bei CATL sorgen dafür, dass die Perspektive in etwa SO aussehen soll: 1900 km Reichweite, schnelles Aufladen und 99%-ige Sicherheit.
Eines steht fest: mein nåchstes Auto fährt elektrisch.