Exporteinbruch für Premiumfrüchte

Geschlossene Grenzen und Einfuhrbeschränkungen behindern in der aktuellen Corona-Krise den Export und Handel von thailändischen Früchten. Foto: Nadezhda Zaitceva / Adobe Stock
Geschlossene Grenzen und Einfuhrbeschränkungen behindern in der aktuellen Corona-Krise den Export und Handel von thailändischen Früchten. Foto: Nadezhda Zaitceva / Adobe Stock

THAILAND: Die Corona-Krise hat nahezu alle Bereiche der thailändischen Wirtschaft lahmgelegt.

Experten prognostizieren, dass die Wirtschaftsleistung des Landes dieses Jahr so stark schrumpfen dürfte, wie zuletzt während der Asienkrise 1998. Neben dem vollständigen Zusammenbruch des Tourismus, der rund ein Fünftel der Wirtschaftsleistung des Landes ausmacht, leiden die Automobil- und Elektronikindustrie unter der ausbleibenden Nachfrage aus Europa, China und Amerika. Die Abriegelung wichtiger Partnerstaaten hat nun auch noch die Fruchtexporte auf Talfahrt geschickt. Um zu verhindern, dass die Branche auf ihren tropischen Früchten sitzenbleibt, hat das Handelsministerium zum Beginn der diesjährigen Erntesaison die Kampagne „Thai Fruits Golden Months“ zur Steigerung des Binnenverbrauchs gestartet, an der sich sieben E-Commerce-Plattformen beteiligen: Thailandpost, Shopee, Lazada, JD Central, Cloudmall, JatujakMall.com und The Hub Thailand. Erntefrisches Premiumobst von Exportqualität, wie Mangos, Durians und Mangostane, das ursprünglich für die Märkte in Übersee bestimmt war, soll stattdessen vorerst über die Onlineverkaufskanäle im Inland abgesetzt werden, bis sich das Exportgeschäft wieder erholt hat. 

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Oliver Harms 01.06.20 18:28
Neue Geschäftsidee
Warum nicht?
Wenn es nicht funktioniert hat man es wenigstens probiert.
Ist übrigens in Deutschland seit Jahren immer mehr am kommen,
der online bestellte Obstkorb für das Büro.
Amazon und auch Rewe bieten in Germansky bereits an
den kompletten Einkauf online zu tätigen.
Das ist natürlich mehr was für die arbeitende Bevölkerung
mit wenig Freizeit.
Für Renter oder Pengsionäre soll der Tripp zum einkaufen
natürlich weiter der Höhepunkt der Woche bleiben. ;-)

Thomas Thoenes 31.05.20 15:12
Wieder richtig sinnvoll und
garantiert ein Renner. Waren die WILL nicht an KANN nicht verkaufen zu wollen. Aber vielleicht öffnet ja der ein oder andere den Geldkoffer auf dem er auf seine Urlaubsreise wartend sitzt und nimmt ein paar scheine raus um online Premiumfrüchte zu kaufen. Der Koffer hätte sowieso Übergewicht.
Roman Müller 31.05.20 14:19
Laut gedacht... @Norbert
sehe ich genau so. Auf dem Markt sehe ich was ich kaufe. Online bestellte und gelieferte Frischprodukte wie Früchte und Gemüse umtauschen dürfte wohl ein Unding sein. Keine wirklich gute Idee.
Norbert Schettler 31.05.20 12:02
Was ein Quatsch
Ja super, da kann man sich dann wieder einige Apps installieren um Obst zu bestellen. Ich bleibe da bei der althergebrachten Methode und gehe auf die umliegenden Märkte.
Dieter Kowalski 31.05.20 10:57
Ja das macht sicher Sinn Obst online zu verkaufen, anstelle den Markt zu besuchen oder direkt vom Pickup zu kaufen.