BANGKOK: Am Mittwoch (21. Februar 2024) führte Pol. Lt. Gen. Panurat Lakboon, Generalsekretär des Office of the Thai Narcotics Control Board (ONCB), gemeinsam mit 200 Beamten eine Razzia im Stadtteil Nana in Bangkok durch. Das Ziel dieser Operation war die Abschreckung und Verhinderung von Drogenkriminalität.
Die groß angelegte Razzia mit schwer bewaffneten Einsatzkräften wurde ausgelöst, nachdem Anwohner verdächtige Aktivitäten gemeldet hatten. Eine Gruppe von Ausländern wurde beobachtet, wie sie illegale Substanzen im Nana-Gebiet an thailändische und ausländische Touristen verkaufte, was zu erheblicher Besorgnis in der Gemeinschaft führte. Seit Jahren ist das Gebiet bekannt für seine Drogenszene, wobei Westafrikaner den Kokainhandel dominieren.

Die Hintergrundinformationen zu dieser Maßnahme ergaben sich aus den tragischen Umständen des Todes eines Schweizer Touristen, der eine überdosierte Menge Kokain konsumiert hatte. Die Ermittlungen enthüllten, dass die illegalen Substanzen von einer Gruppe Westafrikaner im Nana-Gebiet erworben wurden, berichtete Pol. Lt. Gen. Panurat.

Daraufhin durchsuchten das ONCB und andere zuständige Behörden Hotels, Vergnügungsstätten und andere Orte im Gebiet Nana, um den Drogenhandel zu unterbinden. Über 100 verdächtige Personen wurden überprüft, was zur Identifizierung einer Person mit 3,8 Gramm Kokain und einer Person mit illegaler Aufenthaltsdauer führte, so Pol. Lt. Gen. Panurat.

Im Rahmen einer einwöchigen Polizeikontrolle wurden sechs westafrikanische Verdächtige festgenommen, die angeblich mit einem Drogenhandelsnetz in Verbindung stehen. Bei ihnen wurden Kokain und Heroin sowie strittiges Eigentum im Wert von mehr als 4,6 Millionen Baht sichergestellt, informierte Pol. Lt. Gen. Panurat.
Pol. Lt. Gen. Panurat betonte, dass diese Operation im Einklang mit der Politik der thailändischen Regierung steht, illegale Substanzen und Verbrechen in touristischen Attraktionsgebieten auszurotten.