Deutsch-thailändische Wirtschaftsgespräche

Foto: The Nation
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BANGKOK: Der thailändische Handelsminister Pichai Naripthaphan und Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die baden-württembergische Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, trafen sich zu intensiven Gesprächen, um die bilateralen Handelsbeziehungen und Investitionen zwischen Thailand und Deutschland weiter zu stärken.

Im Zentrum der Diskussionen stand die Förderung von Investitionen in Technologiebereichen wie Rechenzentren und künstliche Intelligenz, sowie die Beschleunigung der Gespräche über ein Freihandelsabkommen zwischen Thailand und der Europäischen Union. Baden-Württemberg, bekannt als wirtschaftliche Hochburg Deutschlands, trägt maßgeblich zum Handelsvolumen bei, das sich auf etwa ein Fünftel des gesamten Austauschs zwischen Thailand und Deutschland beläuft.

Pichai betonte die Bedeutung verschiedener Sektoren für die bilateralen Beziehungen, darunter die Automobilindustrie, den Maschinenbau und erneuerbare Energien. „Wir haben Deutschland gebeten, die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen Thailand und der EU zu unterstützen, um einen raschen Abschluss zu gewährleisten. Beide Seiten sind sich einig, dass dieses Abkommen dem Handel und den Investitionen zwischen unseren Ländern erheblich zugutekommen wird“, erklärte Pichai.

Die Gespräche führten ebenfalls zu konkreten Plänen für Handelsdelegationen und Investitionen. Pichai lud baden-württembergische Unternehmen ein, in Thailand zu investieren und versprach umfassende Unterstützung für deutsche Investoren, die sich im Königreich niederlassen möchten. Unternehmen wie Daimler und Bosch, die bereits erfolgreich in Thailand operieren, könnten dabei als Vorbilder dienen.

Im Jahr 2023 belief sich der bilaterale Handel auf beeindruckende 10,74 Milliarden US-Dollar. Thailändische Exporte nach Deutschland umfassten hauptsächlich elektrische Leiterplatten und Automobilkomponenten, während Deutschland vor allem Maschinen und medizinische Produkte nach Thailand exportierte.

Dieses Treffen markiert einen wichtigen Schritt in der Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Thailand, mit der Hoffnung auf weiteres gegenseitiges Wachstum und verstärkte Kooperationen in den kommenden Jahren.

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Helge Fitz 22.10.24 14:49
Gegenseitige Arbeitsgenehmigungen unbedingt inkludieren, da ich sicher nicht der Einzige bin, der seine Altersarmutsrente in Thailand noch etwas aufzubessern plant.
Meine Thaifrau arbeitet in DE ja auch schon 10 Jahre in der Pflege

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