BANGKOK: Thailand muss weitere 12 bis 18 Monate mit den schwerwiegenden Auswirkungen von Covid-19 rechnen, hat ein Beratungsgremium der Regierung, das die Folgen der Pandemie untersucht, festgestellt.
Nach der Auswertung von Daten des Gesundheitsministeriums zu den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie kam der Ausschuss zu dem Schluss, dass der Ausbruch der Pandemie langfristig schwerwiegende Folgen für Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft haben wird. Daher sei ein Plan erforderlich, um die Auswirkungen von Covid-19 bis Dezember 2021 in den Griff zu bekommen, sagte Ausschusschef Prof. Dr. Jaras Suwanwayla gegenüber dem National Economic and Social Development Board (NESDB). Neben den Maßnahmen der Regierung sei auch die Hilfe und Zusammenarbeit des privaten Sektors erforderlich, um die Auswirkungen der Viruskrise zu überwinden. Der Ausschuss sammelt derzeit Informationen, um den Plan auszuarbeiten, der der Regierung innerhalb von drei Monaten als Dringlichkeitsmaßnahme vorgeschlagen werden soll.
Dr. Jaras sorgt sich über die geplante Wiedereröffnung von Einkaufszentren und anderen Geschäften am 17. Mai als Teil der schrittweisen Lockerung der Abriegelung. Er sagte, die Wiedereröffnung sei unvermeidlich, müsse jedoch mit äußerster Vorsicht erfolgen, um einen Ausbruch der zweiten Phase zu vermeiden, der das Gesundheitssystem mit einer neuen Welle von Fällen überschwemmen könnte. Er nannte Beispiele in vielen Ländern, in denen die Sterblichkeitsrate von Covid-19 bei 10 bis 20 Prozent liegt.
Bekanntlich sind die Situationen in den Krankenhäusern nicht vergeichbar. Bekannt ist ferner, dass die Lombardei zu den Gebieten mit den höchsten Verschmutzungsgrad gehört. Leider werden die eingeleiteten Maßnahmen der Regierung, die Wirtschaft weiter ruinieren, sofern sie nicht zur Besinnung kommt.