Busbetreiber Transport Co. nimmt Ausländer nicht mit

Die meisten Buslinien der staatlichen Transport Company werden wieder bedient, jedoch ohne ausländische Passagiere an Bord. Ihnen wird die Beförderung bis auf Weiteres verweigert. Foto: Tourism Authority Of Thailand
Die meisten Buslinien der staatlichen Transport Company werden wieder bedient, jedoch ohne ausländische Passagiere an Bord. Ihnen wird die Beförderung bis auf Weiteres verweigert. Foto: Tourism Authority Of Thailand

BANGKOK: Der staatliche Busbetreiber Transport Co. nimmt auf seinen interprovinziellen Fahrten keine Ausländer mit, berichtet „Khao Sod“. Die Corona-Notstandsgesetze sollen Ausländer von den Diensten ausschließen.

Transport Co. hat die meisten ihrer Dienste in Provinzen im ganzen Land wieder aufgenommen. Aber ausländische Reisende dürfen nicht in ihre Busse einsteigen, weil sie keine thailändischen Personalausweise besitzen, sagte eine Kundendienstmitarbeiterin. Auf die Frage, ob Ausländer stattdessen Pässe vorzeigen können, meinte sie nein. „Es ist Firmenpolitik, entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten", fügte die Frau hinzu.

Transport Co. kündigt auf ihrer Website an, dass sie sich das Recht vorbehält, einen Platz nur für thailändische Staatsangehörige zu buchen, wobei sie sich auf eine nicht näher bezeichnete Klausel im Rahmen des Dringlichkeitserlasses beruft.

Andere interprovinzielle Busanbieter haben eine solche Regel nicht. Private Anbieter wie Nakhonchai Air und Sombat Tour sagen, Ausländer seien an Bord willkommen. Allerdings müssten sie die lokalen Quarantänebestimmungen nachfragen, da in einigen Provinzen immer noch eine 14-tägige Quarantäne für Ausländer gilt. Ausländer dürfen auch Fernzüge besteigen, heißt es bei der thailändischen Staatsbahn.

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Markus Boos 13.06.20 09:23
Danke schön
So lange die Fernbusse noch fuhren, bin ich des Öfteren in den Isan gereist. Dann hatten Bussbetreiber den Betrieb vorübergehend eingestellt. Die Gründe sind bekannt. Inzwischen werden die Massnamen betreffend der Bekämpfung von Covid 19 gelockert. Ich stelle fest, dass damit die Menschen ihre Disziplin ebenfalls gelockert haben. Es werden kaum noch Gesichtsmasken getragen. Kurzfristig habe ich mich über die Apartheid gegenüber Farangs geärgert. Nun bin ich dankbar, dass man mich auf diese Weise vor Ignoranten schützt. Denn im Bus ist es etwas schwieriger, diesen auszuweichen,
joe bachmann 12.06.20 22:27
@mar rio, du hast es im gegensatz zu @thomas covenant nicht verstanden.
@günter jack, auch du hast es nicht verstanden.

weshalb soll es NUR um schwarze leben gehen? es geht um menschen. die farbe ist doch irrelevant. also ganz klar #livesmatters
Ling 12.06.20 17:07
@Norbert Schettler
Na das ist ja mal wieder erstklassig. Deswegen liebe ich Thailand. Rosa ID und schon ist man Khon Thai an der Busstation in Ubon. Vielen Dank für die Info. Es gefällt mir sehr, dass Sie es genau wissen wollten. 5 Sterne dafür.
Günter Jack 12.06.20 16:48
Weder, noch!
@mar rio; @paul Extraterrestre;@j.bachman: Leider hat keiner von Ihnen recht! Richtig wäre "Black Lives Matter"!
Man könnte man es übrigens nur "Fremdenfeindlichkeit" nennen, wenn es alle Ausländer/Nicht-Thais beträfe. Da die Problematik aber offensichtlich nur "Westerners" nicht aber Asiaten betrifft, ist es ganz klar Rassismus!

Thomas Covenant 12.06.20 16:45
@mar rio
dummerweise hat j. bachmann recht. nur hätte er schreiben sollen: es SOLLTE livesmatter heissen. blacklivesmatter impliziert (wenn auch ungewollt), dass NUR black lives eine rolle spielen. es ist eine schweinerei was mit floyd passiert ist, aber es passiert auch bei nicht schwarzen. ami polizisten schiessen zuerst und dann reden sie.