Burasari Resort - Oase der Entspannung und des Wohlseins

Mojitos am Pool, Masseusen mit Rugbyspielerqualitäten in der Soi

Mojitos an der Poolbar, Poolpapagei Paxo, Urlaub pur und 23 Zimmer mit direktem Poolzugang sind die Highlights der Badelandschaft des Burasari Resorts in Patong Beach.
Mojitos an der Poolbar, Poolpapagei Paxo, Urlaub pur und 23 Zimmer mit direktem Poolzugang sind die Highlights der Badelandschaft des Burasari Resorts in Patong Beach.

PHUKET: „Schönes Hotel“, „Entspannen im Luxus ... nur ein paar Schritte vom Meer entfernt!“ Die Bewertungen des Burasari Resorts in Patong Beach auf TripAdvisor fallen durchweg positiv bis enthusiastisch aus. Die einen loben das freundliche und hilfsbereite Personal, andere freuen sich über die ruhige, aber günstige Lage nahe den Reizen von Patong Beach wie Strand und dem Nightlifetrubel in der Bangla Road.

Opulent und doch zurückhaltend – der Urlaub beginnt schon in der im Lanna-Stil gestalteten Eingangshalle.
Opulent und doch zurückhaltend – der Urlaub beginnt schon in der im Lanna-Stil gestalteten Eingangshalle.

Für einen Smitt R. aus Seattle war „das beste an unserem Aufenthalt das Abhängen am Pool ...direkt an der Swim-up-Bar. Von den Barkeepern Kwang und Joe fühlten wir uns sehr gut versorgt... Besonders gefallen haben mir die Mojitos“. Redixx aus Stuttgart ist begeistert über das opulente Frühstücksbuffet. Einziger Kritikpunkt des Schwaben: „Allein ein leckerer Bohnenkaffee hat mit gefehlt.“ Einer Sarina aus Zürich hat es vor allem der Poolpapagei Paxo angetan: „Ganz süß.“

Unter der Überschrift „Gute Lage und trotzdem ruhig“ hat JT aus Ostwestfalen einen Ratschlag für künftige Gäste des Burasari parat: „Die Anlage ist schön als schattiger Innenhof angelegt, deshalb gibt es hier keine große Liegefläche für einen reinen Badeurlaub in der Anlage. Ich empfehle deshalb gleich die Pool-Access Zimmer.“ Davon gibt es in dem Haus mit insgesamt 184 Zimmern 23, zum Beispiel die „Honeymoon“-Suiten.

TripAdvisor getestet

Weinliebhaber Lukas Gerber weiß, was Gäste wünschen.
Weinliebhaber Lukas Gerber weiß, was Gäste wünschen.

Soviel Lob für eine feine Herberge, deren elegantes Schwesterhotel das Shanghai Mansion in Bangkok ist, weckt die Lust, das Paradies mitten im Trubel von Patong Beach einmal selbst auszuprobieren. Nach einem ausgiebigem, fünftägigen Test im Zimmer 3222, Kategorie „Elite“, denkt man sich: warum darüber schreiben, wenn doch schon alles auf TripAdvisor gesagt ist. Das Personal des Burasari ist wirklich superfreundlich, die Lage des Hotels in der Tat excellent, das Spa exquisit und das Essen – gleich ob Thai oder Westlich - einfach lecker. Das Ambiente reicht vom klassischen Lannastil aus Nordthailand über einen eher minimalistisch-modernen Thaistil bis zu den in verschiedenen Stilen designten Zimmern der „Mood-Collection“. Kurzum, es bleibt keine andere Wahl, als sich sauwohl zu fühlen.

Das Zimmer ist so, wie man es von einem Viersternehotel erwartet: groß und geräumig, das Bett schön breit und bequem, das WiFi von ordentlicher Geschwindigkeit, das Bad edel. Es sind aber die kleinen Details wie die hübschen Strohkörbe mit den blauen Poolbadetüchern die zeigen, dass dem Management das Wohlbefinden der Gäste am Herzen liegt.

Erholung in Stille

Viele der modern gestalteten Zimmer haben einen direkten Zugang zum Pool und einen Blick in den Garten.
Viele der modern gestalteten Zimmer haben einen direkten Zugang zum Pool und einen Blick in den Garten.

Das Burasari liegt in einer ruhigen – ja, so was gibt es sogar in Patong Beach – Soi zwischen der Second Road und der Beach Road. Gegenüber und auf der einen Seite nebenan befinden sich zwei weitere große Sternehotels. In letzterem hat auch das Hard Rock Café, der Ballermann für Besserverdienende, sein Domizil. Aber kein Licht ohne Schatten. Rechts und links vom Eingang zum Burasari siedeln zwei Massagesalons mit Damen, die äußerst rüde und aggressiv Kunden abgreifen. Wie Rugbyspieler werfen sich die Ladies und Katois Passanten in den Weg, grabschen Arme und Schulter, schreien „Massage“ ins Ohr. Lukas Gerber, Generalmanager des Burasari, kennt das Problem. „Leider habe ich keinen Einfluss darauf, dass die größten Schreihälse gleich um die Ecke sind. Das ist halt ein Teil von Patong“, seufzt der Schweizer in dem weißen Poloshirt. Er hat sich eine lila Orchidee angesteckt und ein Namensschild, auf dem schlicht „Lukas“ steht.

Uneitler Teamchef

Die Kochkurse gibt es zum einen zu festen Zeiten, aber auch als „Walk-In“-Klasse.
Die Kochkurse gibt es zum einen zu festen Zeiten, aber auch als „Walk-In“-Klasse.

Gerne würde man den 37 Jahre alten Vater von zwei Kindern die Seele des Burasari nennen. Aber das wäre ungerecht den vielen anderen guten Geister der feinen Herberge gegenüber, die als Kellner, Rezeptionisten, Zimmermädchen oder Barkeeper mit einem Händchen für Mojitos dem Gast zu Diensten sind. Aber vier Sterne glänzen nicht ohne einen Boss, der ein Team formt, leitet und motiviert. Insofern ist es schon gerechtfertigt, die Rolle des sehr jugendlich wirkenden dunkelblonden Schweizers als Obergastgeber des Burasari gebührend zu würdigen.

Seit zehn Jahren schon lebt und arbeitet Gerber, der seine Ausbildung an einer Hotelfachschule in Zürich absolviert hat, im Hotelgewerbe in Thailand. „Ich fühle mich hier wohl und nenne Thailand inzwischen meine Heimat“, beteuert Gerber bei einem Cappuccino in der Hotelbar Misty’s. Das thailändische Essen findet Gerber wunderbar („Vor allem Fisch, entweder gedünstet oder in der Salzkruste gebacken.“), das Wetter liegt ihm sehr und das Meer noch mehr. „Das hat man ja in der Schweiz nicht.“ Vor allem aber ist es die Freundlichkeit der Thais, die den Zürcher in dem Königreich hält. „Hier herrscht eine positive Atmosphäre. Die Thais leben in den Tag hinein. Deshalb ist das Lebensgefühlt hier so entspannt.“

Patong ist Patong

Für die Kochkurse ist Chefkoch Apichai zuständig.
Für die Kochkurse ist Chefkoch Apichai zuständig.

Seine Begeisterung über Thailand hindert Gerber aber nicht daran, die auf Phuket und vor allem in Patong reichlich vorhandenen Schattenseiten zu sehen und klar zu benennen. Da sind die horrenden Taxipreise auf Phuket, die Abzocke durch Tuk-Tuk-Fahrer, die betrügerischen Jet-Ski-Vermieter am Strand. Während sich bei den Taxis „ein klein wenig getan“ hat – auch wenn die Preise immer noch gut zweieinhalbmal so hoch sind wie in Bangkok – hat sich bei den Tuk-Tuks und Jetskis nichts geändert „Da scheinen Behörden Grenzen gesetzt zu sein“, seufzt Gerber.

Die Gäste des Burasari kommen aus (fast) aller Herren Länder. Vor allem Australier, Chinesen und Europäer – in der Reihenfolge – lassen es sich in dem nach einer Blume benannten Resort gutgehen. „Wir haben eigentlich nur Individualtouristen. Die meis­ten sind entweder kinderlose junge Paare sowie ältere Paare, deren Kinder schon aus dem Haus sind. Familien haben wir kaum“, beschreibt Gerber das Gästeprofil. Dann fügt er lächelnd hinzu: „Dementsprechend bringt kaum einer unsere Gäste die neueste Bekanntschaft von einem Ausflug ins Nachtleben mit. Wir ermutigen auch nicht dazu“, sagt Gerber, konzidiert aber mit einem Lächeln: „Patong ist eben Patong.“

Es gibt sie aber auch, die negativen Besprechungen auf TripAdvisor. „Hatte mir mehr vorgestellt“, klagt ein Airbuswolf1808 aus Hamburg. Otto Ffm aus Frankfurt bemängelt die kalten Wassertemperaturen im Pool. Generalmanager Gerber antwortet nach einem Dank für den Kommentar: „Was die Wassertemperatur im Pool angeht, die war im Januar tatsächlich eher kühl, da wir ungewöhnlich kühle Lufttemperaturen hatten im Dezember und Januar, normalerweise ist die Temperatur sehr angenehm.“ Die Reaktion auf Otto Ffm ist kein Einzelfall. „Ich antworte immer wieder auf Kommentare auf TripAdvisor oder Facebook. Nicht auf jeden positiven Eintrag, aber auf jeden Fall auf negative Kritiken“, sagt Gerber.

Ohne Zweifel - das Auge isst mit!
Ohne Zweifel - das Auge isst mit!

Die sozialen Online-Netzwerke spielen heute eine zentrale Rolle im Hotelgewerbe. Immer mehr Buchungen werden kurzfristig, oft nur einen Tag vor Anreise getätigt. Das Netz ist auch das Instrument, um die Konkurrenz zu beobachten. „Das ist sehr arbeitsintensiv“, erzählt der erfahrene Hotelier und fügt hinzu: „Wir beschäftigen zwei Mitarbeiter im Bereich Sales Online und E-commerce, die den ganzen Tag diese Online-Reiseagenturen beobachten, Raten vergleichen und anpassen. Wenn es sein muss, auch zweimal am Tag. Zwei weitere Mitarbeiter sind für die Kundenbeziehungen über Seiten wie TripAdvisor oder Facebook zuständig. Die antworten umgehend auf Anfragen.“

Essbares Souvenir

Fans thailändischer Köstlichkeiten werden im Burasari Resort nicht enttäuscht.
Fans thailändischer Köstlichkeiten werden im Burasari Resort nicht enttäuscht.

Wem der Sinn nach langem Faulenzen am Pool nach etwas Aktivität steht, diesen Drang aber nicht durch Shoppen oder Barbummel ausleben möchte, dem bietet das Burasari auch was. Es gibt Quiz- und Spiel­abende in der Bar und Kochkurse. Was kann man schönere als Urlaubserinnerung mitnehmen als das Rezept eines einheimischen Gerichts? Für die Kochkurse ist Chefkoch Apichai zuständig. „Die Kurs­teilnehmer können selbst auswählen, welches Gericht sie kochen möchten“, erzählt der Koch, der sein Handwerk in Australien, Neuseeland und der Schweiz gelernt hat. Er weiss: „Am beliebtesten sind Massamam-Curry, Phad Thai und Grünes Curry mit Huhn.“ In der Regel seien es Paare, die Kochkurse buchen. „Aber die Frauen kochen, die Männer schauen nur zu“, grinst der Thai aus Petchburi. Die Kurse gibt es zum einen zu festen Zeiten, aber auch als „Walk-In“-Klasse. Will sagen, man kann sich auch spontan aus dem Liegestuhl erheben und sagen „Jetzt will ich sofort wissen, wie man einen echten gebraten Thaireis macht“.

Vielleicht liegt das Geheimnis, warum es im Burasari so unprätentiös behaglich ist, darin, dass Gerber ein lebensfroher Genussmensch ist. Der passionierte Weintrinker hat sich Weinclubs auf Phuket angeschlossen. Man trifft sich, trinkt edle Weine zu gutem Essen. Einer der Clubs hat es dem Liebhaber leichter Rotweine besonders angetan. „Das ist ein kleiner, privater Kreis. Wir treffen uns einmal im Monat zum Dinner. Jeder bringt einen besonderen Wein mit. Dann essen und trinken wir, reden über dies und das, am meisten natürlich über die Weine.“

Wer so ruhig und trotzdem lustvoll genießen kann, der weiß auch, was Gäste wünschen.

18/110 Ruamjai Road,

T. Patong, A. Kathu

Phuket 83150

Tel : +66 (0)76-292.929

Fax: +66 (0)76-292.930

E-Mail: inquiry@burasari.com

www.burasari.com

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.