Zentralbank soll Anstieg der Baht-Währung stoppen

Foto: Scb.co.th
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BANGKOK: Die Tourismusbranche, der Einzelhandel und exportorientierte Unternehmen erwarten von der Regierung und der Zentralbank umgehend Maßnahmen, um den weiteren Anstieg der Baht-Währung zu stoppen.

Am 30. Dezember und am 2. Januar unterschritt der Baht gegenüber dem US-Dollar die 30er-Grenze. Für einen Dollar gab es am Freitag bei der Siam Commercial Bank nur noch 29,72 Baht, für einen Euro 33,04 Baht und für einen Schweizer Franken 30,19 Baht.

Laut Yuthasak Supasorn, Gouverneur der Tourismusbehörde, geben ausländische Urlauber ihr Geld zurückhaltender aus. Die Einnahmen aus dem Übersee-Tourismus, die in diesem Jahr auf 2,02 Billionen Baht prognostiziert werden., könnten beeinträchtigt werden, wenn die Währung ihren Aufwärtstrend fortsetze. Vichit Prakobgosol, Präsident des Verbandes der thailändischen Reisebüros, äußerte sich ebenfalls besorgt über geringere Tourismuseinnahmen. Der Tourismussektor erwarte vom Finanzministerium und der Zentralbank wirksame Maßnahmen, um den Baht das ganze Jahr über bei 30 bis 31 gegenüber dem US-Dollar zu halten.

Phaibul Kanokvatanawan, Geschäftsführer der Mall Group, rechnet zum chinesischen Neujahrsfest Ende des Monats, dass Besucher aus der Volksrepublik während ihres Aufenthalts in Thailand weniger ausgeben. In der Tourismusindustrie heißt es, Urlauber hätten ein Budget, das sie nicht überschreiten wollten. Wenn sie an den Wechselschaltern weniger Baht bekämen, würden sie sich beim Einkauf zurückhalten.

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Jürgen Franke 06.01.20 00:36
Herr Brunner, es muß doch ein schönes
Gefühl sein, dass man weiß, sein Geld vernünftig ausgegeben bzw. angelegt zu haben. Sie wissen es zwar noch nicht, aber das Haus hat Ihre Freundin längst.
André Brunner 04.01.20 23:00
Herr Krämer hat recht
Es gibt viele auch wohlhabende Rentner in Thailand. Die geben viel mehr aus als ein -Dollar-Tourist. Sollte Thailand gleich teuer wie Portugal oder die Karibik werden, so ziehe ich aus dem Lande weg und meine Freundin kriegt ihr haus auch nicht. Fertig mit der Unterstützung ihrer ganzen Familie.
Ingo Kerp 04.01.20 11:49
Es will scheinen, als wenn der Druck, bedingt durch geringere Einnahmen, langsam zu wirken beginnt. Sehr begrüßenswert.
Benno Schönholzer 04.01.20 11:46
Das ist ja nicht eine neue Erkenntnis!! Aber ... ein erfolgreicher 'Eingriff' ist eben, fuer kleinere Balkonen,
nicht so einfach!! Meistens verpuffen die Maßnahmen wirkungslos!! Kommt es zu einer Abwertung des Baht??

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