Westliche Ringautobahn geplant

MR10 soll Regionen besser miteinander verbinden

Die geplante MR10 soll als dritter Autobahnring westlich von Bangkok den Fern- und Güterverkehr entlasten. Archivbild: pkproject
Die geplante MR10 soll als dritter Autobahnring westlich von Bangkok den Fern- und Güterverkehr entlasten. Archivbild: pkproject

SUPHAN BURI: Das thailändische Department of Highways (DoH) hat in Suphan Buri eine erste öffentliche Anhörung zum Autobahnprojekt MR10 im Abschnitt zwischen Highway 32 und Suphan Buri durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, Projektinformationen vorzustellen und Anregungen von Behörden, Staatsunternehmen, Kommunalvertretern, Unternehmen sowie Bürgern einzuholen.

Bei dem Treffen präsentierte das Bureau of Survey and Design des DoH die Hintergründe, Ziele und den Untersuchungsumfang des Vorhabens. Zudem wurden erste Entwicklungskonzepte sowie die erwarteten Vorteile des Projekts vorgestellt. Die gesammelten Stellungnahmen sollen in die weitere Detailplanung und die Umweltverträglichkeitsprüfung (EIA) einfließen.

Dritte Ringautobahn für Bangkok

Der geplante Abschnitt ist Teil der Autobahn MR10 (Intercity Motorway No. 91), die als dritter äußerer Ring westlich des Großraums Bangkok entstehen soll. Die Strecke soll eine Alternative für den Personen- und Güterverkehr zwischen verschiedenen Regionen schaffen, ohne dass Fahrzeuge die Hauptstadt durchqueren müssen. Dadurch sollen Verkehrsstaus reduziert und Logistikkosten gesenkt werden.

Geplant ist eine Autobahn mit kontrollierten Zufahrten und hohem Ausbaustandard, die schnelle Verkehrsverbindungen sowie einen effizienten Gütertransport ermöglichen soll. Gleichzeitig soll sie die Anbindung landwirtschaftlicher und industrieller Produktionsgebiete an das nationale Verkehrsnetz verbessern.

450 Tage für Planung und Prüfung

Die Trasse verläuft weitgehend parallel zur Bahnstrecke Suphan Buri–Nakhon Luang–Ban Phachi und schließt an den bereits seit 2025 detailliert geplanten MR10-Abschnitt zwischen Highway 32 und Highway 305 an. Für die Machbarkeitsstudie, die Detailplanung und die Umweltverträglichkeitsprüfung hat das DoH ein Konsortium von Beratungsunternehmen mit einer 450 Tage dauernden Untersuchung beauftragt.

Erste Ergebnisse zeigen, dass Teile der geplanten Strecke durch Gebiete mit Hochwasserrückhaltefunktion führen. Um die Auswirkungen auf den Wasserhaushalt zu begrenzen und den natürlichen Nord-Süd-Wasserfluss aufrechtzuerhalten, prüfen die Planer den Bau erhöhter Fahrbahnen und Viadukte.

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