Visaskandal erschüttert Thailand-Fans

Gefälschte Visaanträge führen zu Einreiseverboten nach Thailand

Ein unbeschriebenes Formular für einen Visaantrag symbolisiert die enttäuschten Hoffnungen und die abrupt beendeten Reisepläne der Schweizer Betroffenen im Visafälschungsskandal. Screen: mfa.go.th
Ein unbeschriebenes Formular für einen Visaantrag symbolisiert die enttäuschten Hoffnungen und die abrupt beendeten Reisepläne der Schweizer Betroffenen im Visafälschungsskandal. Screen: mfa.go.th

BANGKOK/DORNBIRN: Ein Betrugsskandal in der Thai-Community sorgt in der Schweiz, Deutschland und Österreich für Aufsehen. Zahlreiche Schweizer fielen gefälschten Visaanträgen zum Opfer, landeten in Thailand in Haft oder sind am Flughafen Zürich gestrandet. Die Affäre zieht weitreichende diplomatische Konsequenzen nach sich.

Ein beispielloser Skandal hat die Thai-Schweizer Community erschüttert, mit einem 57-jährigen deutschen Angeklagten, dem ehemaligen thailändischen Honorarkonsul, im Zentrum des Geschehens. Dieser wird beschuldigt, im Zusammenhang mit der Ausstellung von Visa für Thailand betrügerische Handlungen vorgenommen zu haben. Die Folge war, dass unbescholtene Reisende in Thailand nicht nur festgenommen und inhaftiert wurden, sondern auch am Flughafen strandeten, nachdem ihr Visum annulliert wurde.

Ein Betrug mit weitreichenden Folgen

"Die Bedingungen waren hart, und ich musste mit über 300 Mitinsassen auf dem nackten Boden schlafen", verriet Peter S.* in einem Gespräch mit der Schweizer Tageszeitung "Blick". Er hatte seinen Visaantrag in Dornbirn eingereicht, in der Hoffnung, den langen Weg nach Bern zu vermeiden. Diese Entscheidung führte ihn jedoch unerwartet in einen Alptraum: ein thailändisches Ausschaffungsgefängnis. Aus dieser misslichen Lage konnte er sich erst befreien, nachdem er, einer thailändischen Anwältin 8000 Schweizer Franken zahlte.

Die Geschichte von Peter S.* ist kein Einzelfall. Rund 50 Schweizer, die ebenfalls durch die Handlungen des 57-jährigen Angeklagten betroffen sind, sehen sich mit einem Einreiseverbot von 99 Jahren konfrontiert. Dies hat nicht nur persönliche, sondern auch diplomatische Turbulenzen verursacht.

Die juristische Aufarbeitung

Das Landesgericht Feldkirch verurteilte den 57-jährigen Angeklagten wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer Geldstrafe von 10.500 Euro, wie vorarlberg.ORF.at berichtet. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Die durch den Angeklagten eingereichten gefälschten Visaanträge und Meldebestätigungen führten zur Aufnahme zahlreicher Namen in eine thailändische Blacklist. Dies hatte weitreichende Konsequenzen, darunter schwere Einreiseverbote und Haftstrafen für die Betroffenen. Ob der Angeklagte ebenfalls auf der thailändischen Blacklist steht, konnte DER FARANG nicht in Erfahrung bringen. ​

Eine weitere betroffene Person, die anonym bleiben möchte, teilte der Redaktion des Newsportals DER FARANG mit, dass sie im Jahr 2022 ihren Visumantrag in gutem Glauben in Dornbirn eingereicht hatte, das Visum auch erhalten und sich dann beim gebuchten Flug nach Bangkok in Manila der Zutritt zum Flugzeug verweigert wurde. Eine Angestellte teilte ihr daraufhin mit, dass ihr Visum annulliert worden sei. 

Eine Selbsthilfegruppe von "Thailand-Verbannten" zeigt nicht nur die tiefe emotionale Bindung vieler Betroffener an das Land, sondern auch ihre Entschlossenheit, gegen die ungerechtfertigten Einreiseverbote vorzugehen. Um ihre Interessen zu vertreten und gegen die Annullierung ihrer Visa zu kämpfen, hat die Gruppe einen Anwalt beauftragt. "Ich bin unheimlich hässig. Ich will gar nicht weiterreden", äußert Maria L.* zu Blick, eine enttäuschte Betroffene, deren Traum vom Leben in Thailand zunichtegemacht wurde. Thomas K.*, der seit fast zwei Jahren von seiner thailändischen Partnerin getrennt leben muss, bringt es auf den Punkt: "Es ist unfassbar!" Die Betroffenen hoffen, durch rechtliche Schritte zumindest eine teilweise Wiedergutmachung zu erreichen und eines Tages nach Thailand zurückkehren zu können.

*Die Namen wurden geändert.

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Volker Chanthathai 19.03.24 08:10
Warum der Trubel?
Wer sich langfristig in Thailand aufhalten moechte reist mit 15 oder 30.Tagestempel ein. Mittlerweile kann man auch hier ein non immigrant o erhalten. Wer keine border runs machen will beantragt ein one year extension of stay. Je nach Aufenthaltsgrund 400.000 oder 800.000 Baht auf ein taeglich verfuegbares Konto. Gerade zum 15. Mal gemacht.

Aber 8.000 Franken fuer einen thailaendischen Anwalt ist eine Frechheit. Ueblich sind 30.000 Baht.
Monruedee Kanhachin 19.03.24 07:50
Herr Weinrich
Visa on arrival? Sie meinen sicher die Visa freie Einreise von in diesem Fall 30 Tagen, sprich visa exemption?
Strauss 19.03.24 00:10
Schwarze Schafe gibt es überall
Als man vor Jahren in Basel ungeduldig in der Reihe stand, ein Visum zu ergattern. Da hatte es tatsächlich auch ``rechtsrheinische `` deutsche Landsleute in der Kolonne. Die wurden aber folgerichtig abgewimmelt sich gefälligst auf den Weg nach Stuttgart zu machen.
Som nam nah....
Vielleicht galt in Feldkirch und Dornbirn `` Schmieren und salben hilft allenth``.....
Walter Andriuet 18.03.24 22:14
@Visaskandal
Wenn jemand in der Schweiz lebt und ein Visum über Österreich beantragt, dann muss ich sagen, ist er einfach naiv und dumm. Ein Visum ist eine staatliche Bescheinigung und nicht irgend ein Zeugnis für Medikamente oder weiss ich was. Mein Mitleid für die Betroffenen hält sich bei mir in Grenzen.
Hardy 18.03.24 22:14
Selber schuld
Dass Dornbirn easy Visas ausgestellt werden war lange bekannt, jahrelang. Leute die in Bern oder Zürich erfolglos waren gingen nach Dornbirn. Ich hatte auch Bekannte die das Visum aus erwähntem Grund und mit Kenntnis(!!!) dass wer in der Schweiz wohnhaft ist das Visum im Wohnland beantragen MUSS! Es war und ist hinlänglich bekannt dass in Dornbirn nur Österreicher Visas beantragen durften! Allein diese Tatsache, auch ohne das Fehlverhalten der Honorarkonsuls, ist ein rechtswidriges Verhalten der Antragsteller ...
Vollkommen richtige Entscheidung der Thai Behörden!
Kein Mitleid mit Leuten die Dienstleistungen erschleichen .
Dieter Kowalski 18.03.24 18:20
@ Laddawan Sukkon
Spitzen Kommentar!
Und Dornbirn liegt in Österreich;-)
Bottnatt 18.03.24 17:10
Visa
WhiteShark

Wenn Sie nicht gleich die Schnappatmung bekommen hätten, wäre deutlich und klar geworden, dass ich einen umständlichen Weg in Thailand unter Umgehung des Konsulats in FFM wählen musste
Ihr Geschreibsel erinnert mich an das was ich als Trainer den F- Jugendlichen sagte : Erst gucken und dann den Ball spielen.
Aber Schnapparmung ist bequemer, das verstehe ich
Strauss 18.03.24 16:50
Bin überzeugt, dass die Mehrheit
keine solchen einschneidende Probleme mit dem Erhalt von VISA s in Thailand hat.
Bereits schon in den 70 er Jahren mussten Schweizer aufpassen, dass sie nur 2 Wochen bleiben konnten, und die Bürger aus Deutschland länger. Bei abgelaufenerer, überzogener Visazeit liessen sie Urlauber nicht einmal mehr auseisen am Flughafen. So musste man zurück, und in BKK Bürokram erledigen und es nach rund 2 Tagen wieder versuchen.
Seit Corona läuft alles Online problemlos . 30 Tage frei, und dann reist man halt dort kurz aus nach Malaysia.
WhiteShark 18.03.24 16:30
Bottnatt_VISA
@Bottnatt
Sie empfehlen : Ich kann jedem in Deutschland raten das Konsulat in Frankfurt mit äußerster Vorsicht zu genießen und wenn möglich zu umgehen.

Genau : umgehen. Das ist genau das, was die 50 Schweizer sich erlaubt haben und das war einfach falsch. Eben der einfachste Weg.
Außerdem sollten Sie keinem empfehlen, bei Visumantrag das Frankfurter Konsulat zu meiden ( Wohnort / Konulat immer abgleichen) und sich für ein anderes wie MUC oder BER zu greifen. Bei der Onlineeingabe der MUC / BER werden Sie Probleme haben bzw, im Ablauf Schwierigkeiten / Störungen haben. Und dann geht die Schimpferei von vorne los.
Es gibt eben hier viele Urlauber die hören und glauben an so einen Scheiss wie Sie in schreiben. Das nennt man auch Hetze.




Andreas 18.03.24 15:20
Visa und sonstige gesetze
Bin immer wieder überrascht dass so viele nichtthailänder über kultur regelungen und Gesetze sehr gut bescheid wissen, da gibt es doch so ein sprichwort über Reiter und Klingen dass man beim rasieren vorsichtig sein muss....
Jörg Obermeier 18.03.24 15:10
Johann Mueller 18.03.24 13:20
Das ist mir mit meiner deutschen Mastercard letztes Jahr sogar zweimal passiert. Ich vermute das hing zusammen, dass die Zahlung bestätigt wurde, es aber zu keiner sonst üblichen Verifizierung gekommen war. Jetzt habe ich die dritte Karte und damit das nicht mehr passiert habe ich mir eine thailändische Visa Karte von meiner hiesigen Bank besorgt. Keine Probleme mehr damit.
Sjaak Schulteis 18.03.24 13:30
Warum, wieso?
Wenn ich das lese kommt bei mir die Frage wieso diese Menschen es sich so schwierig machen. Ich traue nur mich selbst. Vielleicht hat sich da einiges geändert, aber als ich vor 11 Jahren nach Thailand zog bin ich mit den Visa-freie 30 Tage eingereist. Dann fuhr ich mit meiner Freunding für eine Woche nach Penang (Malaysia) wo ich bei der Thai Botschaft ein Visum für Thailand beantragte. Ich bekam ein Visum für 2 Monate und mit diesem Visum, daß ich jedes Jahr um ein Jahr verlängere bin ich schon seit 11 Jahren hier. Ich habe keine Abkürzung gemacht und bin immer zu den offiziellen Behörden gegangen.
Aber vielleicht geht das nicht mehr?
Unglaublich in welchen Zuständen man belanden kann, wenn man meint alles schneller und einfacher zu lösen.
Thomas Alois Wicky 18.03.24 13:10
Nun mal schön langsam bitte
ich denke, wer sich nicht sauber und richtig informiert, der geht halt den Weg des geringsten Wiederstandes und endet somit in der selbst gebauten Falle.
Diese Aktion zeigt mir einmal mehr auf, dass halt viele Reisende auch "vom hören Sagen" provitieren.
Wer sich mit legalen Auflagen befasst und sie entsprechend ausführt, muss bestimmt oft einen erschwerten Bearbeitungs-Aufwand in Kauf nehmen, dafür hat er/sie anschliessend keine Probleme.
Das selbe höre ich auch immer wieder, dass Jahresaufenthalts Bewilligungen mit Schmiergeld erworben wir, damit man die Auflage der 400 / 800'000 Baht Verfügbarkeit umgehen kann.
Wenn das mal richtig geahndet würde, fehlen dann auch noch zig Tausende von jetzigen Langzeit-Aufenthalter'I'nnen.

Mein persönlicher Ratschlage, informiere dich auf dem entsprechenden Amt, da wirst du beraten und bekommst keine solchen Unannehmlichkeiten!
Bernhard Straessle 18.03.24 13:10
Wer ist schuld?
Soweit ich verstehe, ist ein thailändischer Honorarkonsul eine Person, die von Thailand unter anderem ermächtigt ist, Visangelegenheiten zu erledigen. Natürlich müsste ein Antragssteller stutzig werden, wenn ihm der Honoratkonsul eine falsche Staatszugehörigkeit in das Antragsformular schreibt. Er darf aber mit Fug und Recht annehmen, dass der Konsul weiss, was er tut und dass es sich hier wohl nur um eine Formalität handelt.

Haftbar für den Schaden ist letztlich der thailändische Staat, der den Honorarkonsul ermächtigt. So gesehen ist es absurd, dass die nichtsahnenden - und meinetwegen auch etwas blauäugigen - Opfer die vollen Konsequenzen der Urkundenfälschung zu tragen haben.

Es ist sehr zu hoffen, dass die thailändische Immigrationsbehörde auf diplomatischem Wege zu dieser Einsicht gebracht werden kann.
Andreas Brixa 18.03.24 12:20
Visa
Es ist sicher s nicht gerechtfertigt so mit den Betrugsopfern umzugehen.
Aber ich bin jetzt seit 10 Jahren in Thailand und habe nur positive Erfahrungen gemacht.
Ich finde es absolut falsch gleich ganz Thailand oder alle Thais zu verurteilen wie es einige hier tun.
Herr Weller Thailand wird nicht traurig sein wenn Sie es meiden
Internationale Aechtung das ist lächerlich
Hartmut Wirth 18.03.24 12:10
@Bottnatt
Ihre Warnung bitte ich zu erläutern: in den letzten 10 Jahren, wo ich dort ein Langzeitvisum beantragt habe, gab es keinerlei Probleme oder Beschwerden. Pauschalieren ohne konkrete Fakten , das ist schlichtweg nur Sch...hausparolen.
Hartmut Wirth 18.03.24 12:00
Visa-Betrüger
Ich kann dieses ganze Bashing gegen Thailand nicht verstehen: da ist ein Betrüger, der untedlich Visa beschafft hat. Und nachdem das Ganze aufgeflogen ist,wurden sämtliche Visa für ungültig erklärt. Soweit so gut. Ist ein ganz normaler Vorgang. Dass die Betrogenen die Leidtragenden sind, auch logisch.
Hier wäre es angebracht, dass die Diplomatie auf höchster Ebene tätig wird. Gegen die thailändische Einwanderungspolizei zu hetzen bringt nichts, im Gegenteil: es schadet den Betroffenen nur.
Also bitte hier nicht die Falschen an den Pranger stellen.

Und die negativen Behauptungen über das Verhalten der Thais gegenüber Farangs sind einfach Unverschämtheiten!! Da sollte so mancher hier vorsichtig sein: die Immigration liest mit!
Rudolf Lippert 18.03.24 11:50
Aber für Thais
Soll die Visumfreiheit im gesamten Schengen Raum kommen. Oder gab es einen politischen Dissens zwischen der Eidgenossenschaft und Thailand? Vielleicht waren die Schweizer auch gegen eine vollkommene Visumfreiheit für Thais und nun zeigen die Thais wo der Hammer hängt. Etwas sehr viel im Moment was schlecht über die Schweizer kommt, auch die laufenden tätlichen Angriffe auf Thais.
Bottnatt 18.03.24 10:40
Autokorrektur
Entschuldigung für mein Autokorrekturgeschreibsel.
Habe nicht Korrektur gelesen.
Bin entsetzt über mein Gestammel
Bottnatt 18.03.24 10:26
VISA
Mit den Konsulaten in Europa scheint es heftige Probleme zu geben
Auch in Deutschland. Habe ein Online Visaantrag ausgefüllt.
Bezahlte den Visumsantrag. Habe eine Beleg
Bekam dann wochenlang keine Antwort.
Nach meinem Nachhaken bekam ich ein Antwort in schlechtem Englisch und gebrochenem deutsch, dass mein Antrag sich verzögert da ich auf einer Blacklist sei!?!?
Ich reiste nach Thailand und bekam ansatzlos VISA. Meine Frage nach der Blacklist wurde mit Kopfschütteln quittiert
Jetz habe ich nach einiger ein Visum über die Immigration in Thailand erlauben.

Meine Visagebühren die ich in Deutschland zahlte sich den Weg allen Vergänglichen gegangen
Ich kann jedem in Deutschland raten das Konsulat in Frankfurt mit äußerster Vorsicht zu genießen und wenn möglich zu umgehen.
Hermann Hunn 18.03.24 09:00
Naivität kennt keine Grenzen
@ Frau Mary: Ich will mich ja nicht auf unsichere Äste festlegen, aber die Anleitungen für korrekte Visa-Anträge sind nicht neu. Ich glaube mich zu erinnern, dass man jeweils nur einmal die persönliche Aushändigung des Antrag/Visa (?) in Bern zu einem fixierten Termin zu "ertragen" hatte. Im Zuge der Covid-Massnahmen entstand das e-Visa, welches keine persönliche Anwesenheit in Bern erfordert. Mindestens "auf dem Papier" war das Startdatum September 2021.

Unerheblich ist, in welchen Räumlichkeiten die Visa-Abteilung nach 2021 untergebracht ist/war. Wer glaubt, dass eine staatliche Institution einem 7/24-Dönerstand gleichzusetzen ist, muss schon einen gewaltigen Flick weghaben.

Erwarten Sie, dass für Sie zu jeder Tages-und Nachtzeit ein Empfangs-Komitee bereitsteht, um Ihnen einen Platz auf einem klimatisierten und ausgesuchten Colani-Sessel zuzuweisen? Und das auch noch für unangemeldete exklusive Laufkundschaft? Mein Verständnis hält sich da in Grenzen.
Mary 18.03.24 06:50
Verständnis
In der CH wurden alle Konsulate geschlossen. Bis vor kurzem musste man persönlich auf die Botschaft in Bern. Die Visaabteilung war in einer Garage untergebracht. Keine Sitzgelegenheiten und anstehen im Freien. Ohne Termin stand man sehr lange dort, auch bei Wind und Regen. Daher verstehe ich, dass man damals auf Dornbirn auswich. Heute kann man das Visum zum Glück online machen, was auch bestens funktioniert.
Hermann Hunn 18.03.24 06:20
Halbseidene Honorarkonsulate ???
In der Schweiz waren drei thailändische Konsulate akkreditiert (Genf Basel Zürich), deren Rechte auf Visa-Erteilung im März 2018 widerrufen wurden. Ob die genannten CC-Niederlassungen nach diesem Datum noch existieren, ist eine andere Frage.

Dito hat die thailändische Botschaft in Wien per 28. April 2021 den Konsulaten in Salzburg, Insbruck und Dornbirn die Visa-Erteilung verboten. Daselbst auch für Bratislava und Ljubljana.

Wieso CH-Bürger im Jahr 2022 auf die Idee kommen, die Dienste der Thai-Embassy Bern-Liebefeld zu umgehen, ist "per se" nicht nachvollziehbar. Der Weg zum heimischen PC sollte doch um einiges kürzer sein als die Wegstrecke nach Dornbirn. Und ja: Der Visa-Antrag ist ein wenig komplizierter als eine Burgerbestellung im Mc Donalds.

Merke: Unwissen schützt vor Strafe nicht.
Dirk Weinrich 18.03.24 00:30
Das ist ja der Hammer,ohne Worte! Warum gibt man nicht erstmal ein Visum on arrival und klärt die Probleme? Da sieht man wenigsten,wie egal Thailand die Farang sind
Franz Xaver 17.03.24 23:49
Thailands Justiz
Es ist zum Kotzen, wie Thailands Justiz und die Anwälte mit den Visumsopfer umgegangen sind.
Alexander Kriegisch 17.03.24 23:49
Beste Wünsche an alle unschuldig Betroffenen
Es ist wichtig und korrekt, dass die Thailändische Einwanderungsbehörde Schwarze Schafe zum Wohl aller rechtschaffenen Immigranten aussortiert. Aber pauschal alle zu verhaften und/oder auf eine Black List zu setzen, wäre ungerecht. Ich hoffe, dass die Behörde sich jeden Fall einzeln anschaut und die Betrugsopfer erstens von der Black List löscht und zweitens angemessen für das erlittene Unrecht entschädigt, fals den Betroffenen Kosten für juristischen Beistand, Haft und Abschiebung entstanden sind. Auch neue, rechtswirksame Visaanträge sollten einmalig kostenlos bearbeitet und ausgestellt werden. Alle in einen Sack zu stecken und blind darauf zu schlagen, wäre falsch. Immigranten bringen Thailand Wohlstand, weil sie Devisen ins Land bringen und dort Waren und Dienstleistungen konsumieren. so etwas tut man als Ausländer aber nur, wenn man sich auf Gerechtigkeit verlassen kann.
Ham Mmm 17.03.24 18:50
Manila?
Also wenn mich Thailand nicht mehr haben will??? In Phil’s sprechen die Leute zu 90% English, sind fr3undlich, die Strände sind von gröhlenden sauftouristen verschont. Es gibt sogar Gesetze…die von Beamten eingehalten werden. Die sollen nicht erst auf den Briefumschlag warten. Hab ich gehört 55

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