KANCHANABURI: Die Polizei fahndet nach dem Täter im Fall eines siebenjährigen Mädchens, das tot auf einer Kautschukplantage im Bezirk Sangkhla Buri aufgefunden wurde. Nach Angaben der Ermittler weist der Fall Hinweise auf ein Sexualdelikt und ein Tötungsdelikt auf.
Das Mädchen namens Kasama, von ihrer Familie A-ngun genannt, war am Samstagnachmittag (30. Mai 2026) als vermisst gemeldet worden. Nach Angaben ihrer Eltern hatte sie das Haus im Dorf Ban Thi Khrong im Tambon Prang Play verlassen, um in einem nahegelegenen Lebensmittelgeschäft Süßigkeiten zu kaufen. Die Ladenbesitzerin bestätigte, dass das Kind Süßwaren im Wert von 30 Baht gekauft habe.
Leiche nahe Fernstraße 323 entdeckt

Am späten Montagvormittag (1. Juni 2026) entdeckte ein Arbeiter, der Latex auf der Plantage sammelte, die Leiche des Mädchens zwischen den Kautschukbäumen. Der Fundort liegt etwa 200 Meter von der Fernstraße 323 zwischen Thong Pha Phum und Sangkhla Buri entfernt. Das Kind trug ein schwarzes T-Shirt und eine rosa Hose.
Ermittler finden deutliche Gewaltspuren

Nach Angaben der Polizei wurden am Hals des Mädchens Verletzungen festgestellt, die auf Strangulation hindeuten. Zudem wies der Körper weitere Spuren von Gewalt auf, darunter zwei Verletzungen am Kinn. Das Gesicht zeigte Anzeichen von Schlägen mit einem harten Gegenstand. Die Hose des Opfers war zerrissen. Die Ermittler gehen aufgrund der vorgefundenen Spuren von einem Sexualdelikt aus.
Tempelumfeld rückt in die Ermittlungen

Im Zuge der Ermittlungen wurden bereits drei Mönche sowie ein Fahrer eines Tempels befragt, der sich rund 700 Meter vom Fundort entfernt befindet. Die Polizei nahm Fingerabdrücke der Befragten und untersuchte außerdem einen Pick-up des Tempels.
Die Ermittlungen zur Identifizierung und Festnahme des Täters dauern an.