BANGKOK: Wer zum ersten Mal über einen thailändischen Nachtmarkt schlendert, erlebt oft zunächst einen kleinen Kulturschock. Zwischen brutzelnden Woks, dampfenden Suppentöpfen und frisch gegrilltem Seafood liegt ein Duft in der Luft, der für viele Besucher ungewohnt intensiv wirkt. Manche Gerüche erinnern an reifen Käse, andere an feuchte Erde, fermentierten Fisch oder kräftige Gewürze. Doch genau darin liegt das kulinarische Geheimnis Thailands. Neben den bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und scharf spielt in der thailändischen Küche vor allem ein weiterer Faktor eine entscheidende Rolle: das Aroma.
In Thailand gilt unter Feinschmeckern eine fast schon unausgesprochene Regel: Je intensiver ein Gericht riecht, desto größer ist meist seine geschmackliche Tiefe. Was für unvorbereitete Besucher zunächst abschreckend erscheinen mag, gilt für viele Thais als Versprechen besonderer Qualität. Gerade die kräftigen, fermentierten und teilweise schwefelartigen Noten verleihen zahlreichen traditionellen Gerichten ihre unverwechselbare Identität.
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Oft fehlen alleine schon die Blätter und Gewürze sowie Pilze, die man schon in Bangkok nicht bekommt. Deutlich wurde es mir wieder nach einer Lieferung nach Bangkok mit einer 20kg Ladung diverser Gewürze und dem Rat, die mal zu verwenden.
Koh Samui finde ich beispielsweise übel, teilweise bekomme ich Durchfall oder es fehlt die Schärfe, was mir in Bangkok vor meiner Wohnung nicht passiert.
Mittlerweile fermentiere ich schon selbst, denn das schmeckt einfach besser. Mir ist in Deutschland mal mit vergessenen Shrimps (die in Ingwer, gemörserten Chilis und einigen weiteren Gewürzen lagen in einer Schüssel im Sommer ein Unfall passiert und die rochen Tage später so extrem lecker…