Behörden dementieren Grenzöffnung

Übergänge bleiben laut Behörden vollständig geschlossen

Nach Angaben der Behörden bleiben sämtliche Grenzübergänge in der Provinz Sakaeo weiterhin geschlossen. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Nach Angaben der Behörden bleiben sämtliche Grenzübergänge in der Provinz Sakaeo weiterhin geschlossen. Foto: epa/Rungroj Yongrit

SAKAEO: Die thailändischen Behörden haben Berichte zurückgewiesen, wonach der Grenzübergang Aranyaprathet in der Provinz Sakaeo wieder geöffnet worden sei, damit kambodschanische Schüler zur Schule nach Thailand einreisen können.

Nach Angaben der Behörden bleiben sämtliche Grenzübergänge in der Provinz weiterhin vollständig geschlossen. Das Provinzamt für Öffentlichkeitsarbeit von Sakaeo bezeichnete entsprechende Meldungen auf seiner offiziellen Facebook-Seite als Falschinformationen und stellte klar, dass kein einziger Grenzübergang wieder geöffnet wurde. Auch Regierungssprecherin Rachada Dhnadirek rief die Bevölkerung dazu auf, den kursierenden Gerüchten keinen Glauben zu schenken.

Keine Anordnung zur Grenzöffnung

In einer offiziellen Mitteilung bestätigte die Provinzverwaltung von Sakaeo zudem, dass der permanente Grenzübergang Ban Khlong Luek–Poipet im Bezirk Aranyaprathet weiterhin geschlossen bleibt. Eine Anordnung zur Wiederöffnung eines Grenzübergangs in der Provinz sei nicht ergangen.

Der Gouverneur von Sakaeo, Parinya Phothisat, erklärte, dass die Bevölkerung sich ausschließlich auf offizielle und verlässliche Informationsquellen stützen solle, um Missverständnisse zu vermeiden.

Sicherheitsmaßnahmen bleiben bestehen

Der Leiter der Einwanderungspolizei von Sakaeo, Pol Col Rung Thongmon, betonte ebenfalls, dass alle Grenzübergänge im Rahmen der geltenden Sicherheitsmaßnahmen weiterhin „zu 100 Prozent geschlossen“ seien. Eine Wiederöffnung für die reguläre Ein- und Ausreise von Bürgern, Schülern oder Geschäftsleuten habe nicht stattgefunden. Sämtliche Grenzübergänge blieben geschlossen, betonte er.

Die Einwanderungsbehörde wies darauf hin, dass vereinzelte Grenzübertritte, die in den vergangenen Tagen beobachtet wurden, ausschließlich humanitären oder gesetzlich genehmigten Zwecken dienten. Dazu zählten unter anderem thailändische Staatsangehörige, die medizinische Behandlungen in Anspruch nehmen müssten. Diese Ausnahmefälle seien kein Hinweis auf eine Wiederöffnung des Grenzübergangs.

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Laddawan Sukkon 03.06.26 09:50
Hatten wir alles früher schon .........
...... hier gehts um das Gesicht meiner Landsleute und dies ist, wie wir alle wissen, dass Heiligste, das Höchste und das Wichtigste.
Ich wiederhole mich hier mit einem Zitat. Wenn ein Führer (Präsident, Ministerpräsident etc.) spürt, dass sein Volk kurz vor einem Aufstand steht, dann erklärt er einem anderen Land den Krieg.
Im Zusammenhang mit Kambodscha ist es - leider - nicht das erste Mal. Leidtragende sind die Anwohner beider Länder entlang der Grenzen, ebenso vor allem Kambodschaner, welche aus schulischen oder medizinischen Zwecken nach Thailand möchten.
Jeder, der nur einen Funken Ahnung hat, wird nachvollziehen können, dass die Kambodschaner nie einen Grund hatten oder haben, einen Konflikt mit Thailand anzufangen. Die Khmerarmee, deren Budget, Ausrüstung und Ausbildung sind - im Vergleich zu Thailand - definitiv ganz weit hinten permanent auf zweiter Position.
Die Regierung wurde von der schlechter geschulten Landbevölkerung bestellt, welche mit Stimmenkauf in diverser Form (Co-Payment Programme, digitale THB 10K etc.) bei Laune gehalten werden muss. Dies alles wird von Steuergeldern, primär aus Bangkok, bezahlt. Dass kein einziges Koalitionsmitglied nur einen Abgeordneten gewählt haben, wird leider immer wieder vergessen.
So ist es halt schon so; de facto ist Bangkok auf der anderen Seite von Thailand und dieses Feuer modert schon seit Jahren im Untergrund.
Sky 02.06.26 20:00
Hm... Thais, die für eine medizinische Versorgung die Grenze passieren? Ich denke die Grenze ist "zu 100% geschlossen"? ;o) Naja...99% sind ja schließlich nahe an den 100%. Thailändische Logik...

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