BANGKOK: Das Thailändische Meteorologische Amt (TMD) hat für Sonntag und Montag (31. Mai–1. Juni 2026) vor starken Regenfällen in den Provinzen Ranong und Phang Nga gewarnt. Beide Provinzen müssen nach Angaben der Meteorologen mindestens zwei Tage lang mit anhaltenden Niederschlägen rechnen.
Gleichzeitig wurden Betreiber kleiner Boote entlang der Andamanenküste aufgefordert, aufgrund rauer Seebedingungen vorerst nicht auszulaufen.
Hohe Wellen vor der Andamanenküste
Neben Ranong und Phang Nga werden am Sonntag in weiteren 24 Provinzen sowie im Großraum Bangkok mäßige Regenfälle erwartet. Besonders aufmerksam verfolgen die Behörden die Wetterlage in den Küstengewässern vor Ranong, Phang Nga und Phuket. Dort werden hohe Wellen erwartet, die insbesondere für kleinere Boote eine Gefahr darstellen können. In den Seegebieten vor Krabi, Trang und Satun werden hingegen lediglich geringere Wellenhöhen prognostiziert.
Bereits am Samstag (30. Mai 2026) hatten kräftige Regenfälle Teile von Chonburi, benachbarte Provinzen sowie den Großraum Bangkok getroffen. Auf mehreren Straßen kam es zu Überflutungen und Verkehrsbehinderungen.
Starkregen sorgt für Überflutungen
Besonders betroffen waren nach Angaben des Wetteramtes die Bangkoker Bezirke Taling Chan, Thawi Watthana, Bangkok Noi, Bang Phlat, Dusit, Chatuchak, Lak Si und Don Mueang.
Die Behörden raten Bewohnern in gefährdeten Gebieten, die Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen und sich auf mögliche lokale Überschwemmungen vorzubereiten. Für die Schifffahrt entlang der Andamanenküste gelten weiterhin besondere Vorsichtsmaßnahmen.