KANCHANABURI: Die thailändische Polizei hat ihre Ermittlungen im Fall der getöteten siebenjährigen „Nong Angoon“ intensiviert. Hochrangige Beamte reisten in die Provinz Kanchanaburi, um die Untersuchungen persönlich zu überwachen und die Suche nach dem Täter voranzutreiben.
Pol Gen Thana Choowong, stellvertretender nationaler Polizeichef, besuchte am Dienstag (2. Juni 2026) den Tatort im Bezirk Sangkhla Buri. Er wies Ermittler und Kriminaltechniker an, weitere Beweise zu sichern und sämtliche Spuren sorgfältig auszuwerten.
Leiche in Bambushain entdeckt
Die Leiche des Mädchens war am Montag in einem Bambushain auf einer Kautschukplantage entdeckt worden. Das Kind war bereits zwei Tage zuvor aus seinem Dorf im Tambon Prang Phle verschwunden.
Der Fall sorgt landesweit für Aufmerksamkeit, nachdem erste Untersuchungen Hinweise auf körperliche Gewalt ergaben. Die Behörden warten derzeit auf die Ergebnisse der Obduktion, um die genaue Todesursache festzustellen.
Polizei setzt auf DNA-Analysen
Im Zuge der Ermittlungen wurden DNA-Proben von Dorfbewohnern, Mönchen eines nahegelegenen Kloster-Retreats sowie weiteren Personen genommen, die für die Untersuchung von Interesse sein könnten. Zudem untersuchten die Beamten einen Pickup, der mit der Einrichtung in Verbindung steht, und werteten am Tatort gesicherte forensische Spuren aus.
Ein Mann, der bereits zuvor von der Polizei befragt worden war, bestreitet jede Beteiligung an der Tat. Inzwischen wurden mehrere weitere Männer zur Vernehmung sowie zur Entnahme von DNA-Proben vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.