US-Flugzeugträger verlässt Kreta

Weiterfahrt Richtung Nahost

Der größte US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford” läuft in der Bucht von Souda ein. Foto: epa/Pattakos Petros
Der größte US-Flugzeugträger „Gerald R. Ford” läuft in der Bucht von Souda ein. Foto: epa/Pattakos Petros

ATHEN: Die USS Gerald R. Ford verlässt Kreta - bleibt der Flugzeugträger im Mittelmeer oder steuert er die Golfregion an? Das Ziel des US-Verbands sorgt für Spekulationen.

Der größte Flugzeugträger der US-Marine, die USS Gerald R. Ford, ist am Donnerstag aus der Souda-Bucht auf Kreta ausgelaufen. Nach Angaben aus Militärkreisen diente der Aufenthalt auf dem dortigen Marine- und Luftwaffenstützpunkt der Versorgung und logistischen Unterstützung des Schiffs.

Unklarheit über weiteres Einsatzgebiet

Nach bisherigen Informationen griechischer Medien könnten der Flugzeugträger und seine Begleitschiffe ihr mögliches Einsatzgebiet im Nahen Osten innerhalb von 24 Stunden erreichen. Noch ist unklar, ob der Verband im östlichen Mittelmeer verbleibt oder den Suezkanal passiert, um über das Rote Meer weiter in Richtung Golfregion zu fahren. Ebenso sei es möglich, dass die Einheiten in der Region Zypern und Israel bleiben, schätzten Militärexperten in Griechenland.

Wachsende Spannungen mit Iran

Die Stationierung hatte angesichts wachsender Spannungen im Streit zwischen den USA und dem Iran über dessen Atom- und Raketenprogramm internationale Aufmerksamkeit erregt. Washington hatte seine militärische Präsenz in der Region zuletzt deutlich verstärkt, unter anderem mit dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln. Zudem befinden sich weitere Kriegsschiffe, Luftabwehrsysteme und Kampfflugzeuge im erweiterten Einsatzgebiet.

US-Präsident Donald Trump hatte Teheran erneut mit einem militärischen Angriff gedroht, sollten Verhandlungen über das iranische Atomprogramm scheitern. Von Kreta aus kann ein Flugzeugträger den Nahen Osten innerhalb kurzer Zeit erreichen.

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Roman Knöpfel 27.02.26 16:40
Fehlt unserm
Rechtsaussen eigentlich der Bartwuchs, oder hat ihm ein Bärtiger mal den Partner ausgespannt?
Michel Maillet 27.02.26 16:00
@IK
Teherans Machthaber werden eher versuchen (wie gehabt) Israel oder die US Trägerflotten anzugreifen, US Stützpunkte in Kuwait, Iran oder Bahrein und besonders die VAE können von denen gerne als Provokation auf den eigenen Staat gewertet werden.
Dracomir Pires 27.02.26 15:30
Selbstverständlich hat es ...
... genug Ziele bei den Mullahs. Die Frage ist eher, ob zwei Flugzeugträger genügen, um die Bärtigen endlich zu stürzen und das iranische Volk zu befreien.
Ingo Kerp 27.02.26 14:20
Was wollen die USA mit dieser riesigen Streitmacht anfangen? Es gibt doch überhaupt nicht genügend Ziele für jeden Jet, je Bombe und / Rakete im Iran. Sollte es tatsächlich zu einem US-Angriff kommen, werden der Iran natürlich irgendeinen der zahllosen US-Militärstützpunkte in der Nachbarschaft angreifen. Dann hat Trump das Problem, den Tod von US-Soldaten im Ausland seinen Wählern daheim zu erklären.

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