Thailand will 80 Mio. Touristen im Jahr 2027

Touristen am Pier der Koh-Phangan-Fähre am Big Buddha-Pier auf Koh Samui. Foto: Jahner
Touristen am Pier der Koh-Phangan-Fähre am Big Buddha-Pier auf Koh Samui. Foto: Jahner

BANGKOK: Thailand will im Jahr 2027 80 Millionen Touristen empfangen, weshalb der Minister für Tourismus und Sport Phiphat Ratchakitprakarn die entsprechenden Behörden aufgefordert hat, Maßnahmen zu ergreifen, die Staus an Touristenattraktionen vermeiden und die Sicherheit der internationalen Touristen gewährleisten.

Es sei wichtig, dass Thailand nicht zu den Umständen von 2019 zurückkehre, als die Reiseziele aufgrund unzureichender Vorbereitungen auf die Ankunft von 40 Millionen internationalen Besuchern überfüllt waren, betonte Minister Phiphat. Da Thailand in diesem Jahr mit 25 bis 30 Millionen internationalen Touristen rechnet, betonte der Minister, dass die entsprechenden Ministerien zusammenarbeiten müssen, um die Herausforderung zu meistern, in Zukunft mehr Touristen zu empfangen.

Das Ministerium für Tourismus und Sport will außerdem das Kabinett um die Genehmigung für eine auf die Tourismusindustrie zugeschnittene Agenda bitten, die den Aufschwung Thailands vorantreibt.

Die nationale Agenda, die bis 2027 gelten soll, besteht aus drei Hauptzielen. Das erste Ziel, das von 2023 bis 2024 gilt, konzentriert sich auf die Vorbereitung und zielt darauf ab, aktuelle Probleme im Zusammenhang mit der Sicherheit und den Umweltbelangen anzugehen.

Das zweite Ziel, das von 2023 bis 2025 umgesetzt wird, legt den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Qualität des Tourismus.

Das dritte Ziel, das von 2023 bis 2027 gilt, beinhaltet die Einführung von Bio-, Kreislauf- und grünen Wirtschaftskonzepten, die das Wohlergehen der Anwohner und der an der touristischen Wertschöpfungskette beteiligten Akteure verbessern.

Der Nationale Rat für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (NESDC) möchte, dass die Tourismusindustrie bis 2027 einen Beitrag von 25 Prozent zum BIP leistet, gegenüber 17,8 Prozent im Jahr 2019, und mindestens 6 Billionen Baht erwirtschaftet. Die Behörde will außerdem 80 Millionen Touristen begrüßen, was der Minister als eine der größten Herausforderungen für das Ministerium bezeichnet.

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Wolfgang Neher 13.03.23 22:00
Traum vom, Fliegen, vor 35 Jahre ja, heute nein!
Bin dieses Jahr mal wieder im Januar von Zürich nach Phuket geflogen.
Abflug 10:30 >nach einer Stunde Essen>Fenstrer - Rollo zu >Licht aus und Temperazur auf unter 15 °C gedreht. Bekam eine satte Blasenentzündung
Bei Tag ein "Nachtflug kalt dunkel kein Service habe dann selbst ein Snack geholt, das Mieseste, was ich im Flieger jemals bekam Ich habe so noch nie gefroren, das war Singapur Air.
Damit mir das nicht wieder passiert wollte ich stonieren, geht natürlich nicht
Bin dann nach Bangkok geflogen und habe Thai Nonstop nach Zürich gebucht.
Von wegen besser 12 Stunde kalt, schlechtes Essen und Dunkel.

Ich denke das ist so die Marschrichtung Urlaub in Thailand
Wolfgang Neher 13.03.23 21:40
80 Milionen
Wo geht dann die Dreckbrühe hin am Karon Strand?
Thailand will wohl im Tourismus versaufen
und and der geschwängerten Luft vergiftet werden
Dieter Goller 13.03.23 20:40
@Ole Bayern
Ich kann mich leicht Ihren Argumenten anschliessen, die ja nicht nur durch das Bespiel SFR-€ belegbar sind. Dennoch erstaunt es manchmal dennoch, welche "Ausschlaege" beim THB zu verzeichnen sind. Aber wir werden dies weder exakt ergruenden, noch beeinflussen koennen. Also, wie sagte schon Franz seinerzeit: schau mer mal, dann segn mers scho!
Ronaldo 13.03.23 20:30
Kollaps schon bei 40 Mio. (2019)
In Sachen Verkehr, Umwelt, Fachkräftemangel, Strom- und Wasserversorgung...
Ole Bayern 13.03.23 20:10
Herr Goller
Natürlich kann die Politik in gewissen, geringen Maße Einfluß nehmen
auf Wechselkurse über die jeweilige Zentralbank .
Aber der Spielraum der Zentralbanken für Stützungen der Währung ist trotzdem sehr begrenzt .
Man hat es gesehen bei der Stützung des Schweizer Franken durch die SNB in den letzten Jahren.
Hunderte Milliarden € hat die Schweizer Nationalbank aufgekauft um den Kurs von 1,20 SFR / 1 €
zu halten . Alles war vergeblich, wenn die Wirtschafts- und Verschuldungsdaten dies eben nicht widerspiegeln ,
und insbesondere das Vertrauen in den Euro fehlt . Derzeitiger Kurs SFR /€ – alle wissen es – ca. 1 :1 .
Verlust 2022 der SNB , insbesondre durch Fremdwährungsbestände ca. 130 Mrd SFR.
Auch für die reiche Schweiz ist dies doch ein herber Einschlag .
Und Thailand bringt dies erst recht nicht in die Reihe mit Stützungskäufen.
Und dann wird die „ blanke Theorie „ auch zur notwendigen Praxis.
Aber dies ist auch nur meine eigene bescheidene Meinung.

VG Ole
Hans Bachner 13.03.23 19:12
80 Millionen
Bei dieser Erwartung breche ich in schallendes Gelächter aus.... waren ja die 40 Millionen vor Corona schon grenzwertig und haben die Infrastruktur des Tourismussektors an den Hotspots beinahe zum kollabiert gebracht. Einmal abgesehen davon, daß niemals 80 Millionen kommen werden, würde das den "Laden" völlig entgleisen lassen. Technisch wie moralisch.... was bin ich froh, ganz im Westen zu wohnen und ein für den normalen Touri ein beinahe schon langweiliges Leben führe...
Dieter Goller 13.03.23 19:10
Blanke Theorie-Ole Bayern
Dass Waehrung Angebot und Nachfrage widerspiegelt und Zeichen der wirtschaftlichen Leistungsfaehigkeit und des Vertrauens in die Fiskalpolitik darstellt, duerfte den gaengigen Lehr- und Expertenmeinungen zu 100 % entsprechen. Bei naeherer Betrachtung der "aeusserst hohen Volatilitaet" des THB sind daran jedoch Zweifel angebracht. Wenn z.B der stv MinPraes Prawit eine Aussage taetigt, dass er sich den Wechselkurs THB zu US-Dollar in x - Hoehe vorstellt, so ist dies vlt. keine "offizielle Handlungsanweisung" an die Nationalbank, aber dem Wunsch konnte entsprochen werden. Dass die Nationalbank dieses Verhaeltnis von Angebot und Nachfrage nicht selbst "justiert", versteht sich von selbst. Dass aber von ihr konkrete Auftraege an diverse Geschaeftsbanken erteilt werden, laesst sich vmtl. nicht so leicht belegen, duerfte aber naheliegend sein. Und vlt. auch einen Grund darstellen, warum der THB, v.a. angesichts der enormen und kurzfristigen Verschuldung, m.E. voellig ueberbewertet ist. Aber ich kann mich ja auch taeuschen und die Lage ist deutlich rosiger als sie z.B. Experten wie Chartchat in der Bangkok Post mittwochs darstellt.
Ole Bayern 13.03.23 18:00
Herr Schwake
Wie stellen Sie sich das denn vor mit „ die Regierung soll den Baht abwerten „ ?
Die Währung spiegelt Nachfrage und Angebot wieder, und ist Zeichen der
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und des Vertrauens in die Fiskalpolitik .
Und hier ist nun mal Thailand im internationalen Vergleich relativ gut aufgestellt, trotz Corona !
Der Staat kann hier nicht , und sollte auch niemals intervenieren , das kann nur schiefgehen.
Das Währungs - Floating sind freie flexibler Wechselkurse, wobei das Devisenangebot der unbeeinflussten Devisennachfrage überlassen wird , es ist also ein marktwirtschaftskonformes Element.
Das Gegenteil ist das Wechselkurssystem fester Wechselkurse… dies geht aber sehr oft schief ,
gerade in Ländern wo die Wirtschaft diese Festbindung ( meistens an den US$ ) nicht rechtfertigt , u.a. Argentinien … Also auch Thailand sollte alles so belassen wie es ist , das ist nämlich wirtschaftlich gesehen gut so !

VG Ole
Rolf W. Schwake 13.03.23 17:20
Lachhaft Lösungsansätze!
Wenn Thailand als Ziel 80 Mio. Besucher anstrebt, dann sollte die Regierung auch einen effektiven Anreiz schaffen, der nur in der Abwertung des THB um mindestens 20 % bestehen kann. Nur dadurch können die geldbringenden Touristen aus Australien, Europa und Nordamerika ob der Flugpreiserhöhung angeķödert werden ...
Guenter Scharf 13.03.23 14:50
80 Mio. Touris = größte Herausforderung
80 Mio. Touris in 2027: Da hat der Tourismus- und Sportminidter wohl Recht, dass das eine der größten Herausforderungen ist. Wenn' in diesem Jahr 25 Mio. werden, bleibt noch ein Sprung von 55 Mio in 4 Jahren, also + 50 % jährlich. Gab's das jemals in der thailändischen Tourismusgeschichte?
Bernd Lange, Berlin 13.03.23 14:30
Der Rubel muss halt rollen, egal
was dahinter steckt!! Qualität muss sein mit soviel Essen wies geht--volle Teller--ab in den Müll- is ja nen Fest-
preis oder ein fester Preis--egal was sein muß, muß sein!
Ingo Kerp 13.03.23 13:00
Das 3. Ziel ist interessant: Bio-, Kreislauf-, grüne Wirtschaftskonzepte. Na, das ist doch nichts Neues im müllbereinigten TH, wo es weder Loecher im Asphalt noch Stolperstellen auf den Bürgersteigen gibt. Zuletzt gab es Bedenken, was die Hotel- und Restaurantkapazitäten anbelangt, bei der derzeitigen Tourizahl. Na ja, bis 2027 ist ja noch viel Zeit und keiner weiß, was bis dahin passiert. Kommt wieder eine Pandemie, sind alle Zahlen für die Tonne.
Wolfgang Eysholdt 13.03.23 11:20
ES GAB MAL
einen Werbeslogan, ich gebe mir ja Mühe, Mühe alleine genügt nicht Frau Sommer. Thailand gibt sich keine Mühe, Thailand will. Und wo ein Wille, da ist auch ein Gebüsch:-))
Marco Egloff 13.03.23 10:10
Man will
Ich will weniger Touris, ich will weniger Abfall auf der Strasse, ich will saubere Luft, ich will weniger laute frisierte Mofas mit 12 jährigen am wheely üben immer vor der Haustüre, ich will im Lotto gewinnen ( natürlich den Jackpot in der Eurolotteri, ich will noch viel, auch wenns unmöglich ist. Was die TAT kann, kann ich auch : Träumen und Schaum schlagen!

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