Thailand verbietet Einfuhr von Kunststoffabfällen

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

BANGKOK: Thailand will im kommenden Jahr die Einfuhr von Kunststoffabfällen verbieten.

Das hat der Minister für Naturressourcen und Umwelt, General Surasak Karnjanarat, verkündet. Thailand will das Recycling von lokal erzeugten Kunststoffabfällen innerhalb von zehn Jahren um bis zu 100 Prozent steigern. Es sollen neue Techniken eingeführt werden, und Kunststoffprodukte müssen einen bestimmten Prozentsatz an recyceltem Kunststoff enthalten. Der Minister ist zuversichtlich, dass Thailand über die Technologie und die Einrichtungen verfügt, um dieses Ziel zu erreichen. Derzeit fallen in Thailand jährlich etwa zwei Millionen Tonnen Kunststoffabfälle an, aber nur 500.000 Tonnen werden recycelt.

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Oliver Harms 09.03.19 01:36
china als hauptimporteur fällt weg!
china hat bis oktober letzten jahres aus europa den gesamten plastikmüll aufgekauft,die recycling industrie in europa war restlos auf den chinesischen markt fixiert und stand plötzlich von einem tag auf den nächsten vor riesigen bergen mit kunststoffabfällen auf den halden die china nicht mehr haben wollte/will.
das PET-flaschen system ist über nacht zusammen gebrochen!!!d.h. die flaschen sind weiter im handel und kommen auch wieder durch die automaten nach gebrauch zurück,aber dann war es das auch schon.in china wurden bisher fäden zur herstellung von kleidung aus aus den kunststoffabfällen gewonnen. also brauchte die verbrecherische EU als handlanger der geldmafia(banken und industrie)ausweichmöglichkeiten für ihren teuren müll um der systemtreuen sozialistischen linken weiter heile welt model grün vorspielen zu können.
Nino 07.03.19 23:46
Nur Importverbot?
Mit dem Importverbot allein ist es wohl nicht getan. Allein 198 Mrd Plastiktüten werden allein pro Jahr in Thailand verbraucht. Hier sollte der Ansatz zu Müllvermeidung beginnen
Ingo Kerp 07.03.19 13:35
Eine gute Nachricht für das Land.
Hardy Kromarek Thanathorn 07.03.19 11:59
Sehr gut!!!
Weiter so Thailand!