Stromnetz auf der Insel weiter ausgebaut

PEA-Arbeiter bei den Installationsarbeiten. Ban Taling Ngam und Thongkrut verfügen bereits über die stabileren Masten. Foto: Privat
PEA-Arbeiter bei den Installationsarbeiten. Ban Taling Ngam und Thongkrut verfügen bereits über die stabileren Masten. Foto: Privat

KOH SAMUI: Stromausfälle wie anno 2012, als die gesamte Insel drei Tage lang ohne Elektrik auskommen musste, gehören auf Koh Samui längst der Vergangenheit an.

Nur bei Wartungsarbeiten oder Unfällen müssen die Verbraucher mit mehrstündigen Abschaltungen rechnen – ansonsten hat sich die Versorgung durch die Koh Samui Provincial Electricity Authority (PEA) deutlich verbessert. Wegen der nach wie vor ungebrochenen Bauwut von Immobilien-Firmen und Privatinvestoren steht das Stromnetz rund um die Insel weiterhin unter Druck und die PEA realisiert mit dem Tesaban Koh Samui sukzessive eine stabilere Versorgung – so wie derzeit in Ban Taling Ngam und Thongkrut. Die neuen, hohen Strommasten gewährleisten deutlich professionellere Kabelführungen und werden bei Unwettern nicht so leicht beschädigt wie die alten Kabelträger. Bis ganz Samui flächendeckend umgerüstet ist, wird es sich allerdings noch hinziehen. Zwei bis drei Jahre, kalkuliert die PEA.

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Jürgen Franke 08.05.19 15:38
Herr Jörg, besonders bei den vielen
Hotel-Neubauten in Patong, hatte ich erwartet, dass die Gebäude mit Solaranlagen installiert werden. Leider ist das auch hier nicht der Fall. Jede freie Fläche wurde zugepflastert, so dass der Verkehr nur noch per Einbahnstraße zu bewältigen ist.
Heinz Jörg 08.05.19 14:29
@Michael Meier
Man muss die Insel nicht zubauen und Strom autark zu gewinnen. Per Gesetz sollte man bei Neubauten die Hotels und Bungalowanlagen zwingen auf die Dächer Solaranlagen zu installieren. Für ältere Gebäude dieser Art wird eine Frist gesetzt ansonsten drohen Abriss oder finanzielle Sanktionen. Windkraftanlagen müssen nicht auf dem Land stehen. Man kann sie ins Meer bauen oder auf den vielen kleinen Felsen rings um die Insel errichten. Das ganze kann man mit staatlichen Förderprogrammen und mit günstigen Krediten der Weltbbank unterstützen. In vielen anderen Ländern ist so etwas realität. Man muss es nur wollen. Scheinbar fehlt dazu der Wille oder ganz einfach das Wissen über den Nutzen. Dazu kommt dann noch die Eiinstellung der Thais, wenn sich eine Investition nicht in kurzer Zeit amortisiert wird sie nicht getätigt. Das Thema Umweltbelastung und Ökologie kommt hier ohnehin sehr selten vor. Dabei bietet eine Insel wie Koh Samui viele Möglichkeite eines ökologischen Tourismus, wozu auch die Energieerzeugung gehört. Leider aber besteht die Politik darin die Insel immer mehr zuzubauen, immer mehr Touris heran zu fliegen und damit natürlich auch den Strombedarf zu erhöhen. Von anderen Problemen wie Müll und Sicherheit will ich hier gar nicht erst anfangen.
Jürgen Franke 07.05.19 11:07
Herr Jörg, es wird Sie zwar nicht
beruhigen, aber gehen Sie davon aus, dass Sie sichtlich nicht der Einzigteste sind, der das nicht versteht.
Michael Meier 07.05.19 11:05
@ Heinz Jörg
Um Kho Samui mit Solar und Wind zu versorgen müßte man die ganze Insel zudecken mit Windkrafträder und Solarzellen . Unrealistisch!
Heinz Jörg 07.05.19 09:52
Was ich nie verstehen werde, ...
warum man den Strom für die Insel über Unterseekabel vom Festland heran führt. Solarenergie und Windkraftanlagen sind doch die idealsten Lieferanten für Elektroenergie für die Insel. Dazu noch als Puffer Strom aus einer funtionierenden Müllverbrenungsanlage, idealer kann man keinen Strom erzeugen und tut einiges für die Umwelt.