BANGKOK: In dem sozialen Netzwerk Twitter gab der Sprecher des thailändischen Außenministeriums Tanee Sangrat einige Neuigkeiten betreffend des Versicherungsschutzes für in Thailand lebende Expats bekannt, die eine Reise in ihr Heimatland planen:
1. Die Abteilung für konsularische Angelegenheiten wird in der nächsten Sitzung des CCSO Operation Center vorschlagen, dass die SSO-Karten (Anm. d. Red.: Sozialversicherungskarten) als Nachweis für die Krankenversicherung bei Reisen ins Heimatland verwendet werden sollten.
2. In Thailand lebende Expats sollen demnach nicht zum Abschluss einer Krankenversicherung (Anm. d. Red.: für ihre Rückkehr nach Thailand nach Beendigung ihres Heimaturlaubs) bei einem thailändischen Versicherungsanbieter verpflichtet sein.
Anm. d. Red.: Beide Punkte müssen erst noch genehmigt werden, bevor sie in Kraft treten können, weshalb sie nach dem derzeitigen Stand lediglich Vorschläge sind.
Vielleicht sollte man eine Petition starten, denn das Problem haben ja alle aus DACH. Da zahlt man Jahrzehnte lang in das jeweilige Sozialsystem ein, in der Pension geht man mit seinen paar Kröten nach Thailand um einen angenehmen Lebensabend zu verbringen und muss sich um teures Geld eine Private Krankenversicherung suchen!!! Die ganz nebenbei sämtliche Vorerkrankungen ausschließt, und wer hat im fortgeschrittenen Alter keine Vorerkrankungen!
Eine sehr unbefriedigende Situation, und noch dazu Staatsbürgerverachtend. Bei meinen Thailandaufenthalten habe ich bemerkt, dass es sehr viele Expats gibt die gar keine Krankenversicherung haben - wahrscheinlich auch keine bekommen würden, wenn dann nur mit extremen Deckungsauschlüssen!!