CHAI NAT: Zum Valentinstag ist die Nachfrage nach Rosen in der Provinz Chai Nat, gelegen in der Zentralebene Thailands, sprunghaft angestiegen und hat die Einzelhandelspreise auf ein 20-Jahres-Hoch getrieben.
Lokale Händler berichten von einem deutlichen Anstieg der Rosenverkäufe und damit einhergehend auch der Preise. Auf dem städtischen Markt von Chai Nat haben sich die Kosten für einzelne Rosen über Nacht nahezu verdoppelt: Während am Donnerstag (13. Februar 2025) noch 10 bis 15 Baht pro Rose gezahlt wurden, kostete am Freitag (14. Februar 2025) bereits eine Blume zwischen 15 und 30 Baht.
Sunan Klinkularb, 54, Inhaberin eines Blumenladens auf dem Markt, erwähnt, dass sie einen Strauß mit 20 Rosen für 500 Baht erworben hat. Um profitabel zu sein, muss sie jede Rose für über 25 Baht verkaufen. „Die Preise für Sträuße sind dieses Jahr enorm gestiegen“, so Sunan. Im Vergleich dazu habe ein Strauß im letzten Jahr noch 30 Baht gekostet. Auch verpackte Rosen erzielen höhere Preise und werden derzeit für etwa 120 Baht pro Stück verkauft.
Sunan führt die Preissteigerung auf das ungewöhnlich kalte Wetter zurück, das in vielen Rosenfarmen zu geringeren Erträgen geführt hat. „Das sind die höchsten Preise, die ich in den 20 Jahren meiner Geschäftstätigkeit gesehen habe“, erklärt sie.
Ein anderer Blumenladenbesitzer versucht indessen, die Preise für die Kunden erschwinglich zu halten, indem er lokal angebaute Rosen für 10 bis 15 Baht und importierte Rosen für 50 Baht pro Stück anbietet. Als beliebte Alternative erweisen sich Sonnenblumen, die als Symbol unerschütterlicher Liebe gelten.