BANGKOK: Angesichts deutlich steigender Temperaturen hat die thailändische Regierung insbesondere gefährdete Bevölkerungsgruppen zur Vorsicht vor Hitzschlag aufgerufen.
Nach Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Ayrin Phanrit könnten die Werte in besonders betroffenen Regionen auf 42 bis 43 Grad Celsius steigen und damit über dem Vorjahresniveau liegen. Als Risikogebiete nannte sie unter anderem die Provinzen Mae Hong Son, Lampang und Tak.
Aufenthalte in der Sonne stark begrenzen
Die Bevölkerung wird angehalten, längere Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Insbesondere zwischen 11.00 und 15.00 Uhr sollten Aktivitäten im Freien möglichst eingeschränkt werden. Empfohlen werden zudem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie leichte, luftige Kleidung, um das Risiko eines potenziell lebensbedrohlichen Hitzschlags zu verringern.
Ältere und Kranke besonders gefährdet
Zu den besonders gefährdeten Gruppen zählen ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Personen mit chronischen Erkrankungen wie Herz- oder Lungenerkrankungen und Adipositas. Auch im Freien tätige Arbeitskräfte gelten als besonders gefährdet. Ein Hitzschlag tritt auf, wenn der Körper überhitzt und lebenswichtige Funktionen beeinträchtigt werden.
Keine Kinder im Auto zurücklassen
Ayrin Phanrit riet zudem, keinen Alkohol zu konsumieren und niemanden – insbesondere keine kleinen Kinder – unbeaufsichtigt in geparkten Fahrzeugen zurückzulassen.
Gewitter ziehen über weite Landesteile
Unterdessen teilte das Thailändische Meteorologische Amt (TMD) mit, dass von Dienstag bis Freitag (3.–6. März 2026) mit Gewittern zu rechnen sei. Diese sollen zunächst den Nordosten betreffen und sich anschließend auf den Osten, die Zentralebene, Bangkok und umliegende Gebiete sowie den Norden ausweiten.
Die Feinstaubwerte bewegten sich dank moderater Luftzirkulation und prognostizierter Niederschläge im niedrigen bis mittleren Bereich, teilte die Behörde mit.