Privatflugzeug abgestürzt

Foto: Pixabay/Cocoparisienne
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Talibansprecher: Vier Überlebende nach Flugzeugabsturz

KABUL: In einer abgeschiedenen Gebirgsregion in Afghanistan verunglückt ein kleiner Jet. Wie durch ein Wunder finden Retter den Piloten und drei weitere Insassen lebend.

In Afghanistan haben Rettungskräfte nach dem Absturz eines kleinen Flugzeugs vier Überlebende gefunden. Wie Talibansprecher Sabiullah Mudschahid am Sonntag auf der Plattform X (ehemals Twitter) mitteilte, seien neben dem Piloten drei weitere Vermisste gefunden worden. Zwei der insgesamt sechs Insassen seien tot, berichtete ein lokaler Behördenvertreter der Deutschen Presse-Agentur. Am Samstag war die Maschine auf dem Weg nach Moskau im Nordosten Afghanistans verunglückt. Grund war nach ersten Erkenntnissen ein Triebwerksproblem.

Bei dem Flieger handelte es sich nach indischen Angaben um ein kleines Rettungsflugzeug, das von Thailand in Richtung Russland unterwegs gewesen sei. Die Maschine hatte einen Tankstopp im indischen Bundesstaat Bihar gemacht.

Alle sechs Menschen an Bord waren nach Moskauer Angaben Russen im Alter zwischen 26 und 65 Jahren. Eine Frau unter den Passagieren sollte Medienberichten zufolge zur Behandlung nach Russland ausgeflogen werden. Das zentrale Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften im Luftverkehr ein. Zwei Triebwerke sollen wegen technischer Mängel ausgefallen sein. Die Besatzung soll zudem 25 Minuten vor dem Verschwinden vom Radar gemeldet haben, dass der Treibstoff ausgehe und eine Landung in Tadschikistan nötig sei.

Laut örtlichen Behördenvertretern stürzte die Maschine in einen Berg der Provinz Badachschan, die an Pakistan, Tadschikistan und im äußersten Osten an China grenzt. Eine große Herausforderung für die Retter war nicht nur die schwierige Anfahrt, sondern auch der hartnäckige Winter in dem abgeschiedenen Gebirge.

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 meiden zahlreiche Airlines den Luftraum über Afghanistan. Inzwischen überwacht ein Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten den Luftverkehr und wickelt die Arbeit am Hauptstadtflughafen in Kabul ab. Erst vor kurzem haben die Fluggesellschaften Flydubai und Air Arabia verkündet, wieder Flüge nach Afghanistan anzubieten.


Privatflugzeug abgestürzt

KABUL: In Afghanistan ist nach örtlichen Behördenangaben ein Flugzeug im Nordosten des Landes abgestürzt. Der Leiter der Medienabteilung des Informationsministeriums, Abdul Wahid Rayan, schrieb am Sonntag auf X (ehemals Twitter), dass sich der Jet auf dem Weg nach Moskau befunden habe. Nach ersten Erkenntnissen stürzte der Jet wegen eines Triebwerkproblems ab.

Die Moskauer Luftfahrtbehörde Rosawiazija teilte am Sonntag mit, dass eine in Russland registrierte Privatmaschine vom Typ Falcon 10 mit sechs Menschen an Bord vom Radar verschwunden sei. Es handele sich um vier Besatzungsmitglieder und zwei Passagiere, die vom indischen Goa nach Moskau fliegen sollten, hieß es. Rosawiazija steht nach eigenen Angaben in Kontakt mit den Behörden in Afghanistan. Es laufe eine Suche nach dem Flugzeug.

Laut örtlichen Behördenvertretern stürzte die Maschine in einen Berg der Provinz Badachschan, die an Pakistan, Tadschikistan und im äußersten Osten an China grenzt. Retter eilten unterdessen zum Unglücksort. Das von den Taliban kontrollierte Ministerium für zivilen Luftverkehr teilte mit, dass die Maschine bereits am Samstagabend vom Kurs abgekommen und danach abgestürzt sei.

Örtliche Behördenvertreter rechnen mit einer schwierigen Rettungsaktion. Es werde viele Stunden dauern, bis die ersten Helfer an der Unglücksstelle eintreffen, erklärte ein Taliban-Vertreter in der Provinz in einer Mitteilung. Auch der hartnäckige Winter erschwere die Anfahrt in dem abgeschiedenen Gebirge.

Alle sechs Menschen an Bord waren nach Moskauer Angaben Russen im Alter zwischen 26 und 65 Jahren. Das zentrale Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften im Luftverkehr ein. Zwei Triebwerke sollen wegen technischer Mängel ausgefallen sein. Die Besatzung soll zudem 25 Minuten vor dem Verschwinden vom Radar gemeldet haben, dass der Treibstoff ausgehe und eine Landung in Tadschikistan nötig sei.

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 meiden zahlreiche Airlines den Luftraum über Afghanistan. Inzwischen überwacht ein Unternehmen aus den Vereinigten Arabischen Emiraten den Luftverkehr und wickelt die Arbeit am Hauptstadtflughafen in Kabul ab. Erst vor kurzem haben die Fluggesellschaften Flydubai und Air Arabia verkündet, wieder Flüge nach Afghanistan anzubieten.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.

Wolf Pattayafreak 22.01.24 16:40
Sieht so aus als ob da Privatschrott unterwegs war
Was ist denn da alles so unterwegs, schon in Indien nachgetankt, dann über Afghanistan Probleme direkt auch noch mit beiden Triebwerken und schon wieder langsam Sprit alle? Was hatte die Kiste denn für eine Reichweite?