Prayut will Transparenz im Fall des Red-Bull-Erben

Vorayuth „Boss
Vorayuth „Boss" Yoovidhya. Foto: The Nation

BANGKOK: Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha ist nach wie vor unzufrieden mit der Art und Weise, wie Staatsanwaltschaft und Polizei den Fall des Red-Bull-Erbens handhaben.

Sobald ihm der Bericht des unabhängigen Untersuchungsausschusses unter Leitung von Vicha Mahakhun vorliegt, will er Maßnahmen ergreifen, versprach Prayut am Donnerstag. Er machte diese Bemerkungen in seiner Rede auf einer Veranstaltung zum 74. Jahrestag der Gründung der Zeitung „Bangkok Post“ im Centara Grand Hotel. Der Premierminister sagte, das öffentliche Interesse am Fall von Vorayuth „Boss" Yoovidhya zeige die Bedeutung der Medien in der thailändischen Gesellschaft. „Das ist der Grund, warum ich glaube, dass die Medien in Thailand unabhängig und stark sein müssen.“

Er fügte hinzu, der Fall der Fahrerflucht von Vorayuth stelle das Justizsystem und das öffentliche Vertrauen in das gesamte System des thailändischen Staates in Frage. Daher sei sein Standpunkt im Fall des Red Bull-Erben, auf viele Fragen gebe es noch keine ausreichenden Antworten. „Ich möchte Transparenz und werde diesen Fall aufmerksam verfolgen", sagte der Premierminister weiter.

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