Polizei stoppt Missbrauch von Kindern

Das Bahnhofsviertel Hua Lamphong ist nach wie vor ein Brennpunkt für Prostitution in Bangkok. Foto: epa/Narong Sangnak
Das Bahnhofsviertel Hua Lamphong ist nach wie vor ein Brennpunkt für Prostitution in Bangkok. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Bei einer Razzia in einem Hotel hat die Polizei sieben Männer wegen Menschenhandels und Missbrauch von Kindern verhaftet.

Die Behörde ging einem Hinweis aus der Öffentlichkeit nach, dass ein Kinderprostitutionsring in Bangkok Jungen und Mädchen für Sex verkaufen würde. Die Bande operierte nach Angaben von Generalmajor Worawat Watnakornbancha, Chef der Abteilung für die Bekämpfung des Menschenhandels, seit vier Monaten mit mehreren Kindergruppen von einem Hotel in der Nähe des Bahnhofs Hua Lamphong. Wenn die Kinder im Alter von 10 bis 16 Jahren sich weigerten zu kooperieren, wurden sie geschlagen oder gefoltert. Die Polizei stellte Handys und Banksparbücher sowie Aufzeichnungen über Drogen und Raub als Beweismittel sicher. Um die Kinder kümmern sich jetzt Mitarbeiter der Behörde für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder
TheO Swisshai 01.10.19 10:14
@Hermann Auer / 100 %
Da stimme ich Ihnen hundertprozentig zu !!
Jürgen Franke 30.09.19 23:37
Herr Auer, ich gehe davon aus, dass Ihnen
bekannt ist, dass es sich bei den aller schlimmsten Verbrechen, wie Sie es nennen, um eine menschliche Veranlagung handelt, die zwar verachtenswert, jedoch weit verbreitet ist. Nicht nur unter katholischen Würdenträger sondern auch innerhalb der Familie finden Sie Menschen, die so veranlagt sind: Mutter vergewaltigt ihren Sohn, Vater die Tochter. Die Personen sind austauschbar gegen Onkel und Tanten. Thailand war übrigens schon immer ein bevorzugtes Land für diesen Personenkreis, um sich entsprechend ausleben zu können. Was sich innerhalb der Familien abspielt, wird selten öffentlich aufgearbeitet. In diesem Zusammenhang weise ich auf den schrecklichen Fall in NRW hin.
Hermann Auer 30.09.19 14:54
@J.T. Kopp
Keine Todesstrafe gibt es für solche zweifellos allerschlimmste Verbrechen, weil Thailand auf dem rechten Weg ist. Standrechtliche Erschießungen, Kopf ab usw. ohne Möglichkeit, sich zu rechtfertigen und ohne Beweissicherung gibt es nur in Diktaturen und Unrechtsstaaten. In Deutschland war es zuletzt das 3. Reich, heute sind es Länder wie Saudi Arabien, aber auch die Philippinen. Sind diese Staaten für Sie wirklich vorbildlich oder doch eher ein Relikt des Mittelalters?
J.T. Kopp 29.09.19 21:46
Wo bleibt die Todesstrafe ?
Weltweit sollte diese für solche Taten binnen 24 std. incl. Blutgericht eingeführt werden ! Warum dies nicht geschieht wissen wir ja ;-) die Eliten sind schlimsten !

Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.