Phuket wächst im Immobilienranking

Zweitgrößter Markt nach dem Großraum Bangkok

Foto: TravelMedia/Adobe Stock
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PHUKET: Der Immobilienmarkt auf Phuket hat sich im Jahr 2026 deutlich ausgeweitet und nimmt laut einer aktuellen Untersuchung des Thai Real Estate Research and Valuation Information Centre eine führende Rolle außerhalb des Großraums Bangkok ein.

Mit einem Gesamtwert der noch zum Verkauf stehenden Immobilien von rund 194,5 Milliarden Baht gilt Phuket inzwischen als zweitgrößter Markt des Landes. Zum Vergleich: In Chonburi ist zwar die Zahl unverkaufter Einheiten mit 39.521 höher, ihr Gesamtwert liegt jedoch mit etwa 160 Milliarden Baht deutlich darunter. Auffällig ist zudem das Preisniveau: Während Immobilien auf Phuket im Schnitt rund 12,9 Millionen Baht kosten, liegt der Durchschnittspreis in Chonburi bei lediglich etwa 4 Millionen Baht.

Verkäufe in Phuket schneller als in Bangkok

Eine Erhebung zum Jahresende 2025 erfasste 777 Projekte auf der Insel mit insgesamt 88.997 Einheiten. Davon waren 62.132 bereits verkauft, während 9.463 Einheiten noch verfügbar waren. Die monatliche Verkaufsrate lag bei 4,4 Prozent und damit über dem Niveau in Bangkok. Sollte kein neues Angebot hinzukommen, würde der Abverkauf der verbleibenden Einheiten rund 22,8 Monate dauern, während in Bangkok mit etwa vier Jahren gerechnet wird. Insgesamt sind bereits 83 Prozent aller Immobilienprodukte auf Phuket abgesetzt worden.

Den größten Anteil am Markt haben Ferienwohnungen und Villen. Allein die sogenannten Holiday Condominiums umfassen 38.613 Einheiten mit einem Gesamtwert von rund 321 Milliarden Baht und machen damit knapp die Hälfte des Marktvolumens aus. Villen stellen zwar nur sieben Prozent der Einheiten, erreichen aber einen Wertanteil von 31 Prozent. Zusammen stehen diese beiden Segmente für 50 Prozent aller Einheiten, vereinen jedoch 79 Prozent des Gesamtwerts auf sich. Dies unterstreicht die starke Ausrichtung des Marktes auf ausländische Käufer und wohlhabende Investoren.

Wohnraum für Einheimische bleibt knapp

Wohnraum für die lokale Bevölkerung spielt dagegen eine untergeordnete Rolle. Einfamilienhäuser kommen auf lediglich sieben Prozent der Einheiten, Doppelhäuser und Reihenhäuser auf zwölf Prozent. Klassische Eigentumswohnungen machen zwar 21 Prozent der Einheiten aus, tragen jedoch nur sieben Prozent zum Gesamtwert bei. Insgesamt entfallen nur 23 Prozent des Marktvolumens auf Objekte mit Preisen bis fünf Millionen Baht, während Immobilien im Preissegment ab 20 Millionen Baht bereits 36 Prozent ausmachen.

Besonders dynamisch entwickeln sich Ferienwohnungen, die monatlich zu 6,1 Prozent verkauft werden, gefolgt von Villen mit 4,5 Prozent. Hochpreisige Objekte bleiben ebenfalls gefragt: 90 Einheiten im Wert von über 100 Millionen Baht wurden erfasst, von denen 54 bereits verkauft sind. Die meisten dieser Projekte befinden sich in Küstenlagen, insbesondere im Bezirk Thalang, der mit 47 Prozent den größten Anteil an den Entwicklungsprojekten hält.

Ausländer treiben Markt weiter an

Für die Jahre 2026 und 2027 erwarten die Analysten eine weiterhin spekulativ geprägte Marktentwicklung, insbesondere durch ausländische Investoren. Gleichzeitig dürfte die Zahl dauerhafte Bewohner zunehmen. Die wirtschaftliche Dynamik Phukets bleibt deutlich stärker als im übrigen Land, was insbesondere Käufer aus Europa und China anzieht. Wachstum wird vor allem bei Villen und Eigentumswohnungen erwartet. Als zentrale Herausforderungen gelten jedoch die Infrastruktur, insbesondere der Ausbau der Flughafenkapazitäten sowie effizientere Verkehrssysteme. Regionen in Flughafennähe, etwa rund um Bang Tao Beach oder an der Ostküste, dürften aufgrund kürzerer Reisezeiten und niedrigerer Grundstückspreise künftig an Bedeutung gewinnen.

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Bottnatt 04.05.26 13:00
Gier
Das ist nur ein Zeichen der Gier.
Es wird getrickst um die Beschränkungen für ausländischen Besitz zu unterlaufen.
Dies ist besonders in Chalang, Rawaii, Naiharn zu besichtigen.
Geld für die Infrastruktur kaum getätigt, Hauptsache die Gier bei Immobiliengeschäften wird befriedigt zum Wohl weniger Tycoone.
Darum werden Baubeschränkungen eingestampft.
Wen interessieren dabei die normalen Thais für die das Leben langsam unbezahlbar wird.

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