Österreicher wird nach Randale ausgewiesen

Behörden in Phuket widerrufen Studentenvisum nach Vorfällen

Die Einwanderungsbehörde Phuket widerrief das Visum eines 39-jährigen Österreichers und leitete seine Abschiebung aus Thailand ein. Foto: Newshawk Phuket
Die Einwanderungsbehörde Phuket widerrief das Visum eines 39-jährigen Österreichers und leitete seine Abschiebung aus Thailand ein. Foto: Newshawk Phuket

PHUKET: Die Einwanderungsbehörde Phuket hat gemeinsam mit der Polizeiwache Chalong gegen einen randalierenden österreichischen Staatsbürger vorgegangen. Sein Visum wurde widerrufen, zudem wurde seine Abschiebung aus Thailand angeordnet.

Die Maßnahme erfolgte im Rahmen der Anweisungen von Pol Lt Gen Phanumas Boonyalak, Kommandeur der Einwanderungsbehörde, sowie weiterer hochrangiger Beamter. Ziel sei es, gegen Ausländer vorzugehen, die dem Image des thailändischen Tourismus schadeten oder gegen die guten Sitten der Bevölkerung verstießen.

Ermittler prüfen Videoaufnahmen

Am vergangenen Dienstag (19. Mai 2026) überprüften Ermittler der Einwanderungsbehörde Phuket unter Leitung von Acting Pol Capt Trin Khamphathi Berichte und Videoaufnahmen aus sozialen Medien. Darin war ein 39-jähriger Österreicher zu sehen, der in Rawai offenbar stark alkoholisiert mit einem Motorrad den Verkehr blockierte, Menschen belästigte und aggressiv um Geld bat.

Nach Angaben der Behörden hielt sich der Mann mit einem Studentenvisum in Thailand auf, um angeblich thailändische Sprache und Kultur zu studieren. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass er durch Alkoholkonsum die Kontrolle über sich verloren habe, öffentlich randaliert und andere Personen bedroht oder belästigt habe. Obwohl er bereits zuvor verwarnt worden sei, habe er kurz darauf erneut ähnliche Vorfälle verursacht.

Behörden sehen Gefahr für Ordnung

Die Behörden werteten sein Verhalten als Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit sowie als Verstoß gegen gesellschaftliche Normen, Traditionen und die guten Sitten der Bevölkerung. Zudem schade ein solches Verhalten dem internationalen Ansehen des Landes und dem Tourismus.

Daraufhin wurde die Aufenthaltserlaubnis des 39-jährigen Österreichers widerrufen. Gegen ihn wurde gemäß Paragraf 54 des thailändischen Einwanderungsgesetzes von 1979 die Abschiebung eingeleitet.

Die Einwanderungsbehörde Phuket betonte, dass Thailand Touristen aus aller Welt willkommen heiße. Ausländer, die gegen Gesetze verstießen, die Bevölkerung belästigten oder dem Tourismusimage schadeten, müssten jedoch mit konsequenten rechtlichen Maßnahmen und der Ausweisung aus dem Königreich rechnen.

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Helmut Schöberl 02.06.26 15:39
Richtig so gehört auch in österreich so gemacht nicht lange Fackeln sondern ab in die Heimat
Pivat Märkl 23.05.26 12:20
@ Roman, Satire ! -;)
Bei den restlichen 10% "Intelligenten" hat die Weiterleitung des eindeutigen Hinweises von Dieter K. mit ;-) in Richtung Denkorgan eben nicht funktioniert
Pivat Märkl 23.05.26 12:20
@ Roman, Satire ! -;)
Bei den restlichen 10% "Intelligenten" hat die Weiterleitung des eindeutigen Hinweises von Dieter K. mit ;-) in Richtung Denkorgan eben nicht funktioniert
Roman Knöpfel 23.05.26 07:10
@ Maillet
90% der Foristen mangelnde Intelligenz vorwerfen, genau mein Humor!
Michel Maillet 23.05.26 02:30
@Kowalski
womöglich brüsten Sie sich noch damit dass Sie andersfarbige Freunde Ihr eigen nennen? Ja, sowas von international. Herrlich!
Oliver Harms 22.05.26 10:20
Da ziehts den Raphael nach Austria
Ob nun Mischling oder was auch immer werter Genosse Maillet spielt keine Rolle und hat nichts mit Straftaten zu tun.
Das ist alt 68 Quatsch um Straftaten zu rechtfertigen.
Ich habe drei Cousinen, die eine ist Schulleiterin die andere Psychologin und die dritte schreibt grade ihre Doktorarbeit in Naturwissenschaften ihre Mutter ist Afroamerikanerin und Professorin der Rechtswissenschaften und mein Cousin ist Kapitän.Es liegt an jedem Menschen selbst was er aus sich macht und wie er Leben möchte.
Dieter Kowalski 22.05.26 09:30
@ Herr Maillet
Googeln Sie doch bitte einmal das Wort "Ironie", und dann lesen Sie meinen Text nochmals.
Xenophobie ist mir so was von fremd und meine Familie so international das man es kaum glauben mag.
Michel Maillet 21.05.26 23:10
@Kowalsky
Entgegen aller Ihrer Vorurteile, es ist tatsächlich ein Österreicher. Was aber nicht unbedingt eine Art Freibrief oder "youcandowhateveryouwant" Freigabe in Thailand bedeutet. Übrigens: a) nicht alle Österreicher sind farbig...b) (wäre vielleicht besser so gewesen wenn man an einen ganz speziellen Österreicher denkt) c) Es war ja klar dass Sie auf das Thema anspringen mussten nachdem Sie das Bild des betreffenden Herrn sahen. d) Ich hoffe, und das richtet sich auch an Monsieur Pires...dass Sie nie erfahren was es bedeutet ein Mischling zu sein.
Gerhard 21.05.26 22:00
Dieser Mann
Ist vermutlich traumatisiert. In seiner Wahlheimat wurde er rundum versorgt und in Thailand muss er betteln.
Dieter Kowalski 21.05.26 18:20
@ Rufus & Dragomir
Wahrscheinlich wieder einmal Austria mit Australia verwechselt, und der Mann am Bild ist in Wirklichkeit ein Aboriginal ;-)
Auf jedenfall kein Aushängeschild für Österreich.
Manfred May 21.05.26 17:17
Österreicher ausgewiesen
Qualitätstourist mit StudentenVisa der Kultur und Sprache lernt ?
Der Herr hat irgendetwas während seinem Studium falsch verstanden oder verwechselt. Soweit ich weiß probiert man das erlernte mit Praxis in seiner Freizeit, um
die Sprache zu festigen und zu üben etc.
Aggressives Betteln und andere Menschen verbal zu bedrohen dürfte nicht die vorgegebenene Aufgabe für den Freizeitbereich gewesen sein. Gut das der Herr schnellstens zurück nach Österreich reisen kann. Vielleicht kann ihm jemand in seiner Wahlheimat erklären welche Verhaltensregeln für welche Reiseländer angebracht oder unangebracht sind, und wie man sich als Gast in einem anderen Land zu verhalten hat.
Dracomir Pires 21.05.26 16:20
Österreicher 2 ...
Ich habe das Bild genauer unter die Lupe genommen. Und erkenne nicht den typischen Österreicher.
Rufus Waldviertel 21.05.26 15:30
Österreicher....
An und für sich schätze ich die Berichterstattung des Farangs durchaus, dennoch wäre es, dem Qualitätsjournalismus entsprechend, korrekt, diesen auffälligen Mann als österreichischen Staatsbürger zu bezeichnen..... der Mann wirft kein gutes Licht auf sein Gastland....

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