Phuket prüft Ausweitung der Entertainment-Zonen

Nachtleben-Branche drängt auf Erweiterung der offiziellen Zonen

Phuket befasst sich mit einer möglichen Erweiterung der ausgewiesenen Vergnügungszonen für das Nachtleben. Bild: iamdoctoregg
Phuket befasst sich mit einer möglichen Erweiterung der ausgewiesenen Vergnügungszonen für das Nachtleben. Bild: iamdoctoregg

PHUKET: Die Inselprovinz Phuket will eine mögliche Ausweitung der ausgewiesenen Vergnügungszonen prüfen. Hintergrund ist eine Petition von Betreibern des Nachtlebens, die die bestehenden Regelungen angesichts des starken Tourismuswachstums auf der Insel für nicht mehr zeitgemäß halten.

Der stellvertretende Gouverneur von Phuket, Romdon Haji-Awae, nahm die Petition im Namen von Gouverneur Chotinarin Kerdsom im Provinzverwaltungsgebäude entgegen. Eingereicht wurde sie von Sulaymart Kaewngamdee, Präsident der Phuket Entertainment Business Operators Association, gemeinsam mit weiteren Unternehmern der Branche.

Ausweitung soll Lizenzen ermöglichen

Nach Angaben von Sulaymart geht die Initiative auf Gespräche mit dem thailändischen Innenministerium zurück. Dabei hätten Betreiber darauf hingewiesen, dass die derzeitigen Zonenvorschriften zahlreiche Vergnügungsstätten daran hinderten, eine offizielle Betriebslizenz zu erhalten.

Die Branche betont, dass sie ihre Betriebe im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben führen wolle. Deshalb werde eine Erweiterung der ausgewiesenen Vergnügungszonen gefordert, damit Unternehmen legal Lizenzen beantragen und ihren Betrieb rechtssicher führen könnten.

Tourismus wächst über Zonen hinaus

Derzeit bestehen ausgewiesene Vergnügungszonen in Phuket lediglich in begrenzten Bereichen der Stadt Phuket sowie im Bezirk Kathu. Nach Angaben des Branchenverbandes hat sich der Tourismussektor in den vergangenen Jahren jedoch deutlich ausgeweitet, sodass sich zahlreiche Betriebe inzwischen außerhalb dieser Zonen angesiedelt haben, um der steigenden Nachfrage von Besuchern gerecht zu werden.

Nach Einschätzung des Verbandes möchten viele Betreiber – sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder – die gesetzlichen Vorschriften einhalten. Da sich ihre Betriebe jedoch außerhalb der offiziell ausgewiesenen Vergnügungszonen befinden, sei ihnen der Erwerb einer Betriebslizenz derzeit nicht möglich. Die Provinzverwaltung hat sich nun bereit erklärt, Möglichkeiten zur Ausweitung der entsprechenden Zonen offiziell zu prüfen.

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